Home / Forum / Welpen & Junghunde / Hund schreit und jault, wenn sie mit ihrem Herrchen ist

Verfasser-Bild
Melissa
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 90
zuletzt 20. Feb.

Hund schreit und jault, wenn sie mit ihrem Herrchen ist

Ihr Lieben, Wir wissen nicht mehr weiter und mit Sicherheit haben wir selber irgendwas falsch gemacht. Wir wissen nur nicht was und auch nicht wie wir es beheben können. Also unsere Hündin ist 5 Monate alt und war bisher noch niemals eine Sekunde alleine in der Wohnung. Mal alleine in einem Zimmer für einige Sekunden mit geschlossener Tür. Auch da weint und jault sie nach kurzer Zeit und steht immer vor der Tür und starrt diese an. Im Deckentraining sind wir auch nicht sonderlich weit gekommen, weil sie super auf dem Sofa zur Ruhe kommt und da auch schläft. Mittlerweile bleibt sie auch schon einige Momente liegen, wenn ich den Raum verlasse. Aber sie schreit und heult und jault und weint, wenn sie mit meinem Freund, also ihrem Herrchen alleine ist. Ich bin im Bad und sie weint. Ich möchte eine Stunde im Schlafzimmer schlafen und sie weint. Wenn ich ganz weg bin machen wir es mittlerweile so, dass wir uns draußen auf der Straße trennen, damit sie nicht drinnen sofort schreit. Aber nach einiger Zeit weint sie wohl für ein paar Minuten und kommt dann erst wieder für kurze Zeit zur Ruhe. Bei meiner besten Freundin passiert das nicht. Also meine Hündin ist oft dort zu Besuch. Sie sind nicht alleine bei uns zu Hause. Zu anfange jaulte sie ein paar Sekunden, wenn meine beste Freundin sie von mir wegführte aber mittlerweile weint sie mir keine Träne nach und guckt sich nicht mal nach mir um. Es ist so belastend für den Hund, dass sie immer gestresst ist obwohl sie de facto nicht alleine ist. Langsam glaube ich, dass es auch egal wäre ob mein Freund da ist oder nicht. Er nimmt sie jeden Dienstag mit zu seiner Arbeit und da klappt es auch super gut zwischen den beiden und dort heult sie auch nur, wenn er mal kurz den Raum verlässt. Auch gehen sie manchmal spazieren oder toben miteinander. Also man kann nicht sagen, dass sie gar keine Beziehung zu einander hätten. Vielleicht habt ihr noch Tipps oder Fragen oder Kritik und öffnet uns die verblendeten Augen. Ich werde am Samstag natürlich auch in der Hundeschule über das Thema sprechen und fragen ob ein*e Trainer*in zu uns nach Hause kommen und uns beraten kann. Aber bis Samstag dauert es ja noch einige Zeit. Liebe Grüße, Melissa
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Melissa
15. Feb. 09:07
Entschuldigung Melissa dass dich meine Antworten triggern. Wünsche dir alles Gute und viel Erfolg beim herausfinden des Problems und erarbeiten der Lösung 🙋🏼‍♀️ Das Problem ist nie der Hund, es ist immer der Mensch. Das sollten sich alle zu Herzen nehmen.
Das tun sie überhaupt nicht aber ich habe nicht das Gefühl, dass du meine Antworten wirklich liest und in deine Tipps mit einbeziehst. Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, dass du uns wirklich helfen kannst oder möchtest, sondern dass du uns einfach deine Lösung und Art überstülpen willst.
Und das Verhalten mit deiner Emmy, die erst in der Box motzt haben wir ja genauso mit Livvi, die erst im Körbchen angeleint meckert und dann doch tief und fest schläft. Also wir machen ja schon deine Vorschläge nur halt im Körbchen angeleint.
Ich habe deshalb das Gefühl mich vor dir zu erklären und verteidigen zu müssen.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
15. Feb. 09:15
Das tun sie überhaupt nicht aber ich habe nicht das Gefühl, dass du meine Antworten wirklich liest und in deine Tipps mit einbeziehst. Deshalb habe ich auch nicht das Gefühl, dass du uns wirklich helfen kannst oder möchtest, sondern dass du uns einfach deine Lösung und Art überstülpen willst. Und das Verhalten mit deiner Emmy, die erst in der Box motzt haben wir ja genauso mit Livvi, die erst im Körbchen angeleint meckert und dann doch tief und fest schläft. Also wir machen ja schon deine Vorschläge nur halt im Körbchen angeleint. Ich habe deshalb das Gefühl mich vor dir zu erklären und verteidigen zu müssen.
Du bist äußerst angespannt und gehst in die Offensive. Hast du das nötig?
Warum?
Jeder darf hier antworten, jeder darf seine Erfahrungen bringen.
Und ich hab jetzt einfach Emmy als Beispiel gebracht.
Ich könnte dir noch sehr viele Beispiele bringen.

Es gibt keine Lösung hier aus dem Forum.

Da wir nur deine Sicht kennen. Wir kennen nicht deine Körpersprache, deine Stimme, deine Konsequenz.
Wir kennen nur dein von dir beschriebenes Problem.

Ein Hund der schreit und jault hat Stress.
Der Auslöser sind ganz viele Dinge die von euch Menschen ausgehen.
Warum?
Weil irgendwo ein Verständnis im Umgang fehlt. Oft sind es Kleinigkeiten.

Ich musste mit jedem Hund den ich von Menschen versaut bekommen habe, Lösungen finden. Musste bei Blockaden mich selbst reflektieren.
Ich sehe nie den Hund als Problem.
Und ich lasse immer wieder, wenn ich nicht weiterkomme, befreundete Trainer auf mich schauen.

Ich würde niemals auf die Idee kommen eine Lösung hier zu finden!
Die Lösung gibt es nur im Gesamtpaket "DU und dein Partner und dann der Hund".

So kommt doch wieder der nett gemeinte Rat, hol dir Hilfe vor Ort.
Denke ihr müsst noch viel mit diesem Hund lernen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Melissa
15. Feb. 09:34
Du bist äußerst angespannt und gehst in die Offensive. Hast du das nötig? Warum? Jeder darf hier antworten, jeder darf seine Erfahrungen bringen. Und ich hab jetzt einfach Emmy als Beispiel gebracht. Ich könnte dir noch sehr viele Beispiele bringen. Es gibt keine Lösung hier aus dem Forum. Da wir nur deine Sicht kennen. Wir kennen nicht deine Körpersprache, deine Stimme, deine Konsequenz. Wir kennen nur dein von dir beschriebenes Problem. Ein Hund der schreit und jault hat Stress. Der Auslöser sind ganz viele Dinge die von euch Menschen ausgehen. Warum? Weil irgendwo ein Verständnis im Umgang fehlt. Oft sind es Kleinigkeiten. Ich musste mit jedem Hund den ich von Menschen versaut bekommen habe, Lösungen finden. Musste bei Blockaden mich selbst reflektieren. Ich sehe nie den Hund als Problem. Und ich lasse immer wieder, wenn ich nicht weiterkomme, befreundete Trainer auf mich schauen. Ich würde niemals auf die Idee kommen eine Lösung hier zu finden! Die Lösung gibt es nur im Gesamtpaket "DU und dein Partner und dann der Hund". So kommt doch wieder der nett gemeinte Rat, hol dir Hilfe vor Ort. Denke ihr müsst noch viel mit diesem Hund lernen.
Aber ich hab doch auch nie dem Hund die Schuld gegeben. Lies doch meinen Eingangstext 😭😭😭
Oder den Plan den wir jetzt haben. Daran sollte man doch merken, dass wir als letztes dem Hund die Schuld geben 😅
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
15. Feb. 09:40
Melissa ich sehe das ähnlich wie Birgit und Kirsten,
Was das Thema Kontrolle Aufmerksamkeit und Ruhe angeht. Wir haben Anfangs auch den Fehler gemacht und unseren Hunden zu viel Aufmerksamkeit geschenkt und dadurch zu wenig Ruhe. Unser Trainer hat uns da wieder runtergefahren. Schau doch mal wo du ohne Aktives Tun noch etwas mehr Ruhe reinbringen kannst. So wie Kirsten beschrieb, mach doch zwischendurch einfach mal was nur für dich ohne den Hund zu beachten. Dabei brauchst du sie nicht anleinen oder auf ihren Platz schicken. Einfach nur nicht beachten und deine Sache machen. Ein Buch lesen was auch immer. So lernt sie das du auch mal ohne sie klar kommst. Versuche mal eine Woche eure Aktivitäten etwas herunter zu schrauben und schau mal was passiert. Ob es ihr hilft mehr runterzukommen und von sich aus entspannter zu werden. Pudel sind von Natur aus eher immer aktiv und aufgeregter. Deshalb müssen sie wirklich Ruhe und entspannen erst lernen.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
15. Feb. 10:03
Melissa ich sehe das ähnlich wie Birgit und Kirsten, Was das Thema Kontrolle Aufmerksamkeit und Ruhe angeht. Wir haben Anfangs auch den Fehler gemacht und unseren Hunden zu viel Aufmerksamkeit geschenkt und dadurch zu wenig Ruhe. Unser Trainer hat uns da wieder runtergefahren. Schau doch mal wo du ohne Aktives Tun noch etwas mehr Ruhe reinbringen kannst. So wie Kirsten beschrieb, mach doch zwischendurch einfach mal was nur für dich ohne den Hund zu beachten. Dabei brauchst du sie nicht anleinen oder auf ihren Platz schicken. Einfach nur nicht beachten und deine Sache machen. Ein Buch lesen was auch immer. So lernt sie das du auch mal ohne sie klar kommst. Versuche mal eine Woche eure Aktivitäten etwas herunter zu schrauben und schau mal was passiert. Ob es ihr hilft mehr runterzukommen und von sich aus entspannter zu werden. Pudel sind von Natur aus eher immer aktiv und aufgeregter. Deshalb müssen sie wirklich Ruhe und entspannen erst lernen.
👍

Und sie sind verdammt intelligent.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Melissa
15. Feb. 10:07
Also ich hab jetzt beim Spazierengehen noch mal nachgedacht und ihr habt schon recht. Auch, dass sie ja gar nicht richtig schläft, wenn sie wieder sofort wach ist, wenn ich den Raum verlasse stimmt schon. Also wie Birgit gesagt hatte. Wenn wir spazieren, dann gehen wir ja nicht nur sondern üben auch da und suchen Leckerlis oder Ähnliches.
Nun war es am Anfang ja auch so, dass sie alle 2 Stunden auf Klo musste, weshalb man sich ja zwangsläufig mit ihr beschäftigt hat. Jetzt kann sie schon zwischen 4-5 Stunden ohne Klo und nun müssen wir wirklich auch mal Hund Hund sein lassen und sie ignorieren. Wir wissen ja jetzt auch, dass sie keine Kabel ankaut oder Ähnliches. Denke wir sind noch etwas in dem „wo ist der welpe?“ Modus und sie ist ja so langsam keiner mehr.
Und ich wollte ja auch unbedingt einen Hund und beschäftige mich auch super gerne mit ihr. Deshalb ist es natürlich auch schwer für mich, sie dann komplett zu ignorieren.
Ich weiß grade nur nicht ob wir ignorierzeiten umsetzen können ohne, dass sie im Körbchen ist. Weil sie kann ja aufs Sofa und von sich aus Kontakt aufnehmen, was sie dann ja auch tut.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
15. Feb. 10:26
Also ich hab jetzt beim Spazierengehen noch mal nachgedacht und ihr habt schon recht. Auch, dass sie ja gar nicht richtig schläft, wenn sie wieder sofort wach ist, wenn ich den Raum verlasse stimmt schon. Also wie Birgit gesagt hatte. Wenn wir spazieren, dann gehen wir ja nicht nur sondern üben auch da und suchen Leckerlis oder Ähnliches. Nun war es am Anfang ja auch so, dass sie alle 2 Stunden auf Klo musste, weshalb man sich ja zwangsläufig mit ihr beschäftigt hat. Jetzt kann sie schon zwischen 4-5 Stunden ohne Klo und nun müssen wir wirklich auch mal Hund Hund sein lassen und sie ignorieren. Wir wissen ja jetzt auch, dass sie keine Kabel ankaut oder Ähnliches. Denke wir sind noch etwas in dem „wo ist der welpe?“ Modus und sie ist ja so langsam keiner mehr. Und ich wollte ja auch unbedingt einen Hund und beschäftige mich auch super gerne mit ihr. Deshalb ist es natürlich auch schwer für mich, sie dann komplett zu ignorieren. Ich weiß grade nur nicht ob wir ignorierzeiten umsetzen können ohne, dass sie im Körbchen ist. Weil sie kann ja aufs Sofa und von sich aus Kontakt aufnehmen, was sie dann ja auch tut.
Sie kann sich ja zu dir auf die Couch legen aber du beachtet sie dabei nicht so sehr. Du wirst sehen wenn sie merkt es passiert jetzt nix dann wird sie sich selbst ablegen und bestenfalls schlafen. Aber schön das du es selbst bemerkt hast, dann wird das auch werden. Nimm da mal ein wenig Stress raus. Das tut euch auch gut. Wir wollen immer alles richtig gut machen, aber manchmal ist tatsächlich weniger mehr. Ich bin mir sicher das du dann trotzdem deinen Hund gut auslastest. Du musst jetzt nur herausfinden wieviel für ihn ausreicht. Eventuell kannst du ja statt ner aufregenden Gassirunde zu Hause einfach mal den Schnüffelteppich rausholen oder ein Intelligenzspiel. Das lastet sie mehr vom Kopf aus und macht sie schneller müde.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
15. Feb. 11:05
Sorry, wenn das schon gesagt wurde, aber ich habe hier jetzt nicht alles gelesen. Ich denke, das Problem ist, dass du das Deckentraining und auch das Training, dass sie mal alleine bleibt, vernachlässigt, bzw. nur halbherzig gemacht hast. Und man kann einem Hund auch zu viel Aufmerksamkeit schenken. Der Hund ist sozusagen dein „Baby“( nicht böse gemeint) und du möchtest, dass er dich auch liebt, genau wie du ihn. Deshalb findest du es natürlich schön, dass er dich so liebt, dass er unbedingt bei dir sein will und dir überall hin folgt, auch wenn dir das vielleicht nicht so bewusst ist. Ich denke, das liegt auch in der Natur der Frau. 🤪🙈Dadurch hast du das Gefühl, er liebt mich und braucht mich und das ist erst einmal schön. Natürlich macht man das meist unbewusst. Bei einem Hund ist das aber sehr „ungesund“ und es ist auch keine Liebesbezeugung seitens des Hundes, sondern ein Kontrollzwang. Der Hund traut dir nicht zu, dass du alleine klarkommst und will deshalb ständig dabei sein und die Kontrolle behalten. Diese Kontrolle musst du ihr abnehmen. Das hat nichts mit Herrchen zu tun. Wenn du loslässt und ihn mit dem Hund machen lässt und nicht immer gleich im Kopf hast, hoffentlich geht das heute gut, wird das auch klappen. Bei deiner Freundin geht es ja auch und im Büro mit Herrchen ja auch. Wahrscheinlich traust du der Freundin eher zu, dass die mit dem Hund klarkommt. Das merkt natürlich der Hund und benimmt sich sofort anders.
Dein Satz „Es ist so belastend für den Hund, dass sie immer gestresst ist, obwohl sie nicht alleine ist.“ sagt eigentlich alles. Es ist nicht für sie belastend, sondern für dich. Du bist gestresst, wenn du den Hund bei Herrchen lassen musst. Das merkt natürlich der Hund sofort und reagiert entsprechend. Oh Frauchen ist wieder völlig durch den Wind und ängstlich, da kann ich sie doch nicht alleine lassen. Dieser Kreislauf wird immer schlimmer. Für dich gilt, den zu durchbrechen. Vertrau deinem Freund. Er kommt mit dem Hund klar. Verlasse entspannt und selbstverständlich die Wohnung, ohne den Hund zu beachten und dich womöglich noch zu verabschieden. Geh einfach und ignoriere ihn. Wenn du wieder kommst, das Gleiche. Mach kein großes Tamtam. Komm rein und beachte ihn erst einmal nicht. Du bist, genauso selbstverständlich, wie du gegangen bist, auch wieder da und fertig. Du wirst sehen, das Problem erledigt sich ganz schnell. Und ganz wichtig, trainiere weiter mit der Decke und das Alleinebleiben. Und bei aller Liebe, behandel den Hund, wie einen Hund und nicht, wie ein Kind. Ich weiß, dass ist schwer, aber für den Hund definitiv besser. Sei mir nicht böse, aber du wolltest, dass man dir die Augen öffnet. 😎Viel Erfolg.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Melissa
15. Feb. 11:21
Sorry, wenn das schon gesagt wurde, aber ich habe hier jetzt nicht alles gelesen. Ich denke, das Problem ist, dass du das Deckentraining und auch das Training, dass sie mal alleine bleibt, vernachlässigt, bzw. nur halbherzig gemacht hast. Und man kann einem Hund auch zu viel Aufmerksamkeit schenken. Der Hund ist sozusagen dein „Baby“( nicht böse gemeint) und du möchtest, dass er dich auch liebt, genau wie du ihn. Deshalb findest du es natürlich schön, dass er dich so liebt, dass er unbedingt bei dir sein will und dir überall hin folgt, auch wenn dir das vielleicht nicht so bewusst ist. Ich denke, das liegt auch in der Natur der Frau. 🤪🙈Dadurch hast du das Gefühl, er liebt mich und braucht mich und das ist erst einmal schön. Natürlich macht man das meist unbewusst. Bei einem Hund ist das aber sehr „ungesund“ und es ist auch keine Liebesbezeugung seitens des Hundes, sondern ein Kontrollzwang. Der Hund traut dir nicht zu, dass du alleine klarkommst und will deshalb ständig dabei sein und die Kontrolle behalten. Diese Kontrolle musst du ihr abnehmen. Das hat nichts mit Herrchen zu tun. Wenn du loslässt und ihn mit dem Hund machen lässt und nicht immer gleich im Kopf hast, hoffentlich geht das heute gut, wird das auch klappen. Bei deiner Freundin geht es ja auch und im Büro mit Herrchen ja auch. Wahrscheinlich traust du der Freundin eher zu, dass die mit dem Hund klarkommt. Das merkt natürlich der Hund und benimmt sich sofort anders. Dein Satz „Es ist so belastend für den Hund, dass sie immer gestresst ist, obwohl sie nicht alleine ist.“ sagt eigentlich alles. Es ist nicht für sie belastend, sondern für dich. Du bist gestresst, wenn du den Hund bei Herrchen lassen musst. Das merkt natürlich der Hund sofort und reagiert entsprechend. Oh Frauchen ist wieder völlig durch den Wind und ängstlich, da kann ich sie doch nicht alleine lassen. Dieser Kreislauf wird immer schlimmer. Für dich gilt, den zu durchbrechen. Vertrau deinem Freund. Er kommt mit dem Hund klar. Verlasse entspannt und selbstverständlich die Wohnung, ohne den Hund zu beachten und dich womöglich noch zu verabschieden. Geh einfach und ignoriere ihn. Wenn du wieder kommst, das Gleiche. Mach kein großes Tamtam. Komm rein und beachte ihn erst einmal nicht. Du bist, genauso selbstverständlich, wie du gegangen bist, auch wieder da und fertig. Du wirst sehen, das Problem erledigt sich ganz schnell. Und ganz wichtig, trainiere weiter mit der Decke und das Alleinebleiben. Und bei aller Liebe, behandel den Hund, wie einen Hund und nicht, wie ein Kind. Ich weiß, dass ist schwer, aber für den Hund definitiv besser. Sei mir nicht böse, aber du wolltest, dass man dir die Augen öffnet. 😎Viel Erfolg.
Es ist tatsächlich eher andersrum. Also ich traue es meinem Freund total zu und weiß auch, dass er das gut macht. Aber er selber ist immer super aufgeregt und besorgt ob das alles klappt. Besonders wenn er mit ihr zur Arbeit fährt. Aber dort haben sie ja keine Probleme.
Und ich bin nicht besorgt wenn ich den Raum verlasse und in die Badewanne gehe. Sondern mittlerweile nur noch genervt und mein Freund tut mir leid. Eben weil er jetzt einen heulenden Hund da sitzen hat.
Aber wir arbeiten jetzt am deckentraining und dass sie liegen bleibt wenn ich gehe. Das wird schon werden. Und mein Freund wird auch sicherer im Umgang mit ihr.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
15. Feb. 11:35
Es ist tatsächlich eher andersrum. Also ich traue es meinem Freund total zu und weiß auch, dass er das gut macht. Aber er selber ist immer super aufgeregt und besorgt ob das alles klappt. Besonders wenn er mit ihr zur Arbeit fährt. Aber dort haben sie ja keine Probleme. Und ich bin nicht besorgt wenn ich den Raum verlasse und in die Badewanne gehe. Sondern mittlerweile nur noch genervt und mein Freund tut mir leid. Eben weil er jetzt einen heulenden Hund da sitzen hat. Aber wir arbeiten jetzt am deckentraining und dass sie liegen bleibt wenn ich gehe. Das wird schon werden. Und mein Freund wird auch sicherer im Umgang mit ihr.
Dann ist es vielleicht tatsächlich umgekehrt und es liegt an der Unsicherheit deines Freundes. Kann ja genauso sein. Deshalb ist es immer sehr schwierig, hier von der Ferne, ohne dass man euch im Umgang mit dem Hund auch beobachten kann, da Tipps zu geben. Trotzdem hast du ja auch das Problem, dass der Hund keine Ruhe findet und dir ständig hinterher will. Das ist doch sicherlich nicht nur so, wenn dein Freund dabei ist, sondern auch, wenn du mit dem Hund alleine bist. Deshalb denke ich trotzdem, dass es zumindest ein Teil des Problems ist. Ich habe z.B. gerade Ferien und bin mit Mailo alleine. Stehe seit 30 min im Keller und kümmere mich um die Wäsche. Mailo schnarcht im Wohnzimmer in seinem Bett. Mit in den Keller darf er nicht, da mir das wegen der offenen Treppe zu gefährlich ist. Die Tür steht aber offen und er schläft trotzdem entspannt im Wohnzimmer. Das ist bei uns immer so, wenn ich andere Dinge/ Hausarbeit zu tun habe. Er verzieht sich ohne Aufforderung in sein Bett und schläft, denn er weiß, die hat jetzt sowieso keine Zeit und es ist langweilig. Verstehst du, was ich meine? Klar ist dein Hund noch sehr jung und muss das lernen. Wenn man da aber immer konsequent ist, begreift er es schnell. Da musst du ihn noch nicht einmal in der Wohnung ganz alleine lassen. Er muss merken, dass es auch andere Dinge gibt und er nicht immer dabei sein kann, oder Aufmerksamkeit einfordern kann.