Aber du hast im Hinterkopf, dass Hunde „grün“ nicht von anderen Farben unterscheiden können? Blindenführhunde erkennen eine grüne Ampel nur an der Position des Lichts.
@Marie Ja, das Zwinkerspiel ist toll, das konnte meine Neufundländerin auch perfekt.
Überdies, oft glaubt der Mensch auch nur, der Hund kenne das Wort, dabei sind sie extrem gute Kombinatoriker, berücksichtigen den Ort (ortsgebundenes Lernen) und scannen deine Bewegungen und Körperhaltung, deine Betonung, die Tageszeit, die Gesamtsituation, die Stimmung, beziehen Gewohnheiten mit ein etc, und „basteln“ sich daraus ein Kommando.
Daher kommt ja auch der Spruch vieler Hundehalter, dass der Hund die Gedanken lesen könne.
Mein BD war da auch sehr gut drin, ich brauchte zB. nur denken, „jetzt nervt es aber, dass er in der Küche rumliegt“ und schwupp ist er aufgestanden und rausgegangen. Dein Geruch spielt auch eine Rolle.
Ein sehr spannendes Thema.
Natürlich können Hunde keine Gedanken lesen😏 aber sie können uns lesen. Schließlich haben sie den ganzen Tag nicht viel anderes zu tun als uns genau zu beobachten.
Wenn man denkt jetzt könnte ich mal rausgehen ändert man ja unbewusst irgendetwas in seiner Körperhaltung oder Körperspannung und der Hund weiß genau was los ist und steht an der Tür.
Oder wenn man ins Bett will, ist der Hund schon dort-falls er ins Bett darf- oder auch in seinem eigenen Bett bevor man überhaupt richtig angefangen hat.
Das ist aber ja noch etwas anderes als die Befehle und die Tricks. Die funktionieren natürlich im Prinzip genauso, nur dass man da dem Hund gezielt beibringt irgendetwas auszuführen.
Der Sinn der Worte erschließt sich den Hunden ja nicht sondern sie verbinden ein bestimmtes Wort mit etwas was sie gelernt haben.
Ich kann zu meinem Hund Sitz sagen und ihm damit das sitzen beibringen- ich könnte aber auch genauso gut Waschlappen sagen und wenn der Hund das mit sitzen verbindet dann setzt er sich eben hin.
Hunde untereinander kommunizieren ja auch fast überwiegend über Körpersprache und im Gegensatz zu vielen Menschen können die Hunde unsere Körpersprache sehr gut lesen und lernen.
Natürlich spielt auch manchmal der Ort eine Rolle und die Gesamtsituation. Aber je fester ein sogenannter Befehl sitzt-egal ob als Wort oder Handzeichen- desto eher wird der Hund ihn auch ausführen.
Wenn man etwas etablieren möchte dann hilft also üben, üben und üben an verschiedenen Orten und dabei ist es egal ob es jetzt das Wort ist oder ein Handzeichen. Je nach Mentalität des Hundes und auch des Menschen kann man Hunden ja jede Menge Blödsinn beibringen und solange beide daran Spaß haben ist es doch eine wunderbare Sache.