Gerade in der Stadt gibt es eine unglaubliche Dichte an Hunden.
Es ist kein Witz, die von Hunden beliebten Ecken und Stellen an den Häuserfasaden lösen sich einfach auf, bzw. bröckeln einfach massiv weg. Ganz zu schweigen von dem wenigen Grün, das einfach weg stirbt.
Da hier von Wien die Rede ist, kann ich mir gut vorstellen, dass es in einigen Bereichen, ein Problem darstellt.
Auch wenn ich persönlich keine Lust auf eine solche Maßnahme hätte, kann ich das Anliegen dahinter schon sehen.
Liebe Christine, ich kann deine Argumentation durchaus nachvollziehen. Gerade in dicht besiedelten Städten ist die Belastung sicherlich nicht zu unterschätzen.
Ich habe mich inzwischen etwas mit der wissenschaftlichen Seite beschäftigt. Dass Hundeurin Pflanzen und Stadtbäume schädigen kann, ist bekannt. Was ich allerdings nicht finden konnte, sind belastbare Untersuchungen, die belegen, dass das Nachspülen mit einer kleinen Wasserflasche langfristig solche Schäden verhindert.
Empfehlungen zur Verdünnung beziehen sich überwiegend auf Rasenflächen.
Deshalb bleibe ich skeptisch, was die Wirksamkeit und praktische Umsetzung betrifft. Vielleicht wäre es sinnvoller, besonders gefährdete Bäume gezielt zu schützen und einen Teil der Hundesteuern dafür einzusetzen.
Rücksichtnahme ja, aber bitte mit Augenmass. 😊