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Marie-Christin
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heute 08:35

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Babs
4. Jan. 19:25
Ich finde die Aggressivität, wie hier teilweise über Hunde gesprochen wird (Vieh, wegkicken ...) echt erschreckend und dann die Hilfsmittel ... .

Es sind immer noch Hunde, die wir doch alle grundsätzlich toll finden, sonst hätte man ja keinen.

Ich denke immer, wer weiß was der andere Hund für ein Leben hat oder hatte und auch welche Folgen meine Handlungen haben könnten. Das bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass ich mich oder meine Hunde verletzen lasse. Hunde können nun mal verletzen, wie Menschen auch. Mich wundert nur teilweise die aggressive Grundeinstellung fremden Hunden gegenüber.

Es wird so viel über Tierschutz geredet und gleichzeitig liest man hier, wie schlecht man über Hunde denkt.
 
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Mel und
4. Jan. 19:33
Niemand hat was von Waffen gesagt und außerdem ist Rocket zwar nicht klein aber hat ne schwere Rückenerkrankung weshalb ich aufpassen muss das er nicht angerempelt oder bedrängt wird weil er sonst noch schlimmer Schmerzen bekommt, abgesehn von dem psychischen Leiden die er durch ständig solche Hundebegenungen hat.
Ähm, eben doch . Du nämlich.

Pfefferspray und Kubotan mitzunehmen und dann zu sagen „niemand hat was von Waffen gesagt“, passt halt nicht ganz zusammen.

Wenn das Kubotan nur für Menschen ist – warum taucht es dann in einem Text über Hundeabwehr auf?
Macht für mich wenig Sinn.
 
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Nadine
4. Jan. 19:39
Wenn man aber bedenkt dass 99,9% der Hundekontakte harmlos sind selbst wenn es mal zo ein bisschen Gebelle kommt und viele Halter völlig überzogen reagieren dann frage ich mich manchmal schon wer gefährlicher ist. Mich stört es überhaupt nicht wenn ein unangeleinter Hund Lichtjahre entfernt an uns vorbei läuft oder wenn ein unangeleinter Hund bei seinem Menschen bleibt. Ich fange ja nicht schon Kilometer vorher an zu schreien dass jemand seinen Hund anleinen soll. Wenn er seinen Hund nicht anleint gehe ich erstmal davon aus dass e der Hund bei seinem Menschen bleibt und aufrufbar ist. Das ist ja auch fast immer so. Und wenn es mal nicht so ist und der Hund tatsächlich zu uns kommt gehe ich mit meinen einfach weiter. Lediglich wenn meine Hündinnen in der standhitze sind bitte ich den anderen Halter seinen Hund anzuleinen bzw informiere ihn und habe auch tatsächlich eine Wasserflasche dabei aber bisher nur einmal gebraucht. Hat bis jetzt immer funktioniert.
Leider gibt es aber eben auch Hunde die einfach gefährlich werden können wenn sie bedrängt werden. Meiner würde tatsächlich nicht lange fackeln. Nach schweren und leichten Verletzungen ( habe dummerweise meine zu gut gesichert) habe ich lieber einen sehr erschrockenen anderen als eine beißerei.
 
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Jörg
4. Jan. 19:49
Leider gibt es aber eben auch Hunde die einfach gefährlich werden können wenn sie bedrängt werden. Meiner würde tatsächlich nicht lange fackeln. Nach schweren und leichten Verletzungen ( habe dummerweise meine zu gut gesichert) habe ich lieber einen sehr erschrockenen anderen als eine beißerei.
Warst du das nicht mit der Schreckschuss Waffe. Ganz ehrlich das geht weit über erschrecken hinaus. Und hast du dir mal Gedanken gemacht das dies für ein Hund Taubheit heißen kann wenn dies zu dicht abgefeuert wird. Nicht nur für den Fremdhund sondern auch für den eigenen.
 
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Marie-Christin
4. Jan. 19:51
Ich finde die Aggressivität, wie hier teilweise über Hunde gesprochen wird (Vieh, wegkicken ...) echt erschreckend und dann die Hilfsmittel ... . Es sind immer noch Hunde, die wir doch alle grundsätzlich toll finden, sonst hätte man ja keinen. Ich denke immer, wer weiß was der andere Hund für ein Leben hat oder hatte und auch welche Folgen meine Handlungen haben könnten. Das bedeutet ja nicht gleichzeitig, dass ich mich oder meine Hunde verletzen lasse. Hunde können nun mal verletzen, wie Menschen auch. Mich wundert nur teilweise die aggressive Grundeinstellung fremden Hunden gegenüber. Es wird so viel über Tierschutz geredet und gleichzeitig liest man hier, wie schlecht man über Hunde denkt.
Ich denke überhaupt nicht schlecht über Hunde !!! Aber ich habe jetzt meinen Hund, den ich über alles liebe, fast verloren durch ignorante Hundehalter die ihre aggressiven Hunde nicht in den Griff bekommen und ja für mich ist es dann ein aggressives Vieh wenn mein kleiner ganz doll Angst hat, schon zittert und der Zähne fletschend auf meinen Hund draufspringt. Da empfinde ich doch nicht Aufrichtigkeit oder Zuneigung für den anderen Hund!
 
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Sebbi
4. Jan. 20:01
Könnt ihr bitte etwas mehr auf die Verständlichkeit eurer Beiträge achten?
Es ist teilweise wirklich schwer nachzuvollziehen, was genau gemeint ist.

Außerdem solltet ihr alle mal eine Runde Gassi gehen und runterfahren. Ohne Handy! ☝🏼
 
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L.🐾
4. Jan. 20:02
Ich hab dir eine PN geschrieben
 
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Mel und
4. Jan. 20:15
Leider muss Ich mit großem und mittleren Hund sagen dass du auf jeden Fall eine Möglichkeit mitnehmen solltest die dich schützt. Zb stab oder Abwehrspray. Ich führe meine angeleint aber viele wollen unbedingt Selbstmord begehen und greifen als Mini meine an. Ich hatte ein extremes Erlebnis und führe seit dem mit schein eine Schreckschuss Waffe mit. Die knallt beim ersten Mal. Dann Pfeffer. Bevor es zu einem toten kommt. Selbst ein lieber verspielter großer Hund kann deine erheblich verletzen. Leider halten sich die wenigsten an Leinenzwang. Aber da habe ich die Erfahrung gemacht dass es alle Größen betrifft.
Ganz ehrlich: Würde jemand wie du mit einer Schreckschusspistole auf meinen Hund ballern, würde ich komplett ausrasten!
Dann müsste der nächste Schuss gegen mich gehen.
Ich glaube, viele würden das so sehen. Und für dich bedeutet das leider eine größere Gefahr, als nur durch einen Hundebiss verletzt zu werden.
 
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Babs
4. Jan. 20:15
Ich denke überhaupt nicht schlecht über Hunde !!! Aber ich habe jetzt meinen Hund, den ich über alles liebe, fast verloren durch ignorante Hundehalter die ihre aggressiven Hunde nicht in den Griff bekommen und ja für mich ist es dann ein aggressives Vieh wenn mein kleiner ganz doll Angst hat, schon zittert und der Zähne fletschend auf meinen Hund draufspringt. Da empfinde ich doch nicht Aufrichtigkeit oder Zuneigung für den anderen Hund!
Doch, Du denkst schlecht über andere Hunde, wenn man sich durchliest, wie Du andere Hunde beschreibst.

Ich habe bereits geschrieben, was Du tun kannst. Mit Deiner Einstellung wird es schlimmer werden. Es ist die Stimmung, die vieles kippen lässt. Ich kann Deine Ängste verstehen. Es hilft Dir und vor allem Deinem Hund jedoch nicht weiter, wenn Du nicht souverän bleiben kannst. Das bedeutet erst mal, dass Du an Dir selber arbeiten musst. Die Schuld bei anderen zu suchen, ist nicht der Weg, um Deinen Hund zu beschützen.
Du wirst immer größeren Hunden begegnen und ein Hund möchte souverän geführt werden. Auch Deiner. Gleichzeitig verstehen das auch viele andere Hunde. Ich habe bereits geschrieben, dass Du vielleicht einfach mal nach einem guten Hundetrainer ausschau hältst, der Dir Sicherheit vermitteln kann, andere Hunde zu lesen und Du Situationen besser einschätzen kannst. Den anderen Hund negativ zu sehen ist der Beginn für eine negative Stimmung.

Ich habe 2 belgische Schäferhunde. Mein Rüde findet kleine Hunde super und weiß genau einzuschätzen, was er machen kann und was nicht. Spiegelbild ist eine Form des "Spielens". Ohne Körperkontakt.

Meine Hündin mag keine fremden Hunde und verbellt die bzw. verscheucht die. Sieht wild aus, aber das ist nur heiße Luft.

Wenn wir uns begegnen würden, hättest Du mit Sicherheit ein ungutes Gefühl. Es sind 2 große Hunde 😉 und dazu noch belgische Schäferhunde.
 
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Marie-Christin
4. Jan. 20:20
Doch, Du denkst schlecht über andere Hunde, wenn man sich durchliest, wie Du andere Hunde beschreibst. Ich habe bereits geschrieben, was Du tun kannst. Mit Deiner Einstellung wird es schlimmer werden. Es ist die Stimmung, die vieles kippen lässt. Ich kann Deine Ängste verstehen. Es hilft Dir und vor allem Deinem Hund jedoch nicht weiter, wenn Du nicht souverän bleiben kannst. Das bedeutet erst mal, dass Du an Dir selber arbeiten musst. Die Schuld bei anderen zu suchen, ist nicht der Weg, um Deinen Hund zu beschützen. Du wirst immer größeren Hunden begegnen und ein Hund möchte souverän geführt werden. Auch Deiner. Gleichzeitig verstehen das auch viele andere Hunde. Ich habe bereits geschrieben, dass Du vielleicht einfach mal nach einem guten Hundetrainer ausschau hältst, der Dir Sicherheit vermitteln kann, andere Hunde zu lesen und Du Situationen besser einschätzen kannst. Den anderen Hund negativ zu sehen ist der Beginn für eine negative Stimmung. Ich habe 2 belgische Schäferhunde. Mein Rüde findet kleine Hunde super und weiß genau einzuschätzen, was er machen kann und was nicht. Spiegelbild ist eine Form des "Spielens". Ohne Körperkontakt. Meine Hündin mag keine fremden Hunde und verbellt die bzw. verscheucht die. Sieht wild aus, aber das ist nur heiße Luft. Wenn wir uns begegnen würden, hättest Du mit Sicherheit ein ungutes Gefühl. Es sind 2 große Hunde 😉 und dazu noch belgische Schäferhunde.
Und ich hatte in meinem Text geschrieben, dass wir immer Hundebegnungen hatten, sowohl mit großen, als auch mit kleinen und ich bin immer offen, nett und freundlich und bin generell ein sehr kontaktfreudiger Mensch. Da ABER mein Hund jetzt schon das zweite Mal von großen Hunden angegriffen wurde, bin ich nun vorsichtiger und habe lediglich um Tipps oder Ratschläge gebeten, wie ich meinen Hund beschützen kann. Und die meisten Besitzer, die wir so treffen, sind leider meilenweit von ihren Unangeleinten Hunden entfernt und lachen dir nur blöd ins Gesicht und da ist bei mir auch irgendwann mal die Grenze erreicht!