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Marie-Christin
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heute 13:05

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Celine
14. Jan. 20:05
Ich muss jetzt mal dumm fragen, was nehmen die Leute denn wahr? Also ich kenn den Ersteller nicht und die Videos nicht, jetzt hier erstes mal davon was gesehen. Und die sind ja super mega kurz, da passiert nicht sehr viel und man weiß nicht was davor oder danach passiert ist usw. 🤔
Hier noch so ein „tolles“ Video. Die Fremdhunde zeigen mehr als genug, dass die keinen Bock haben. Seine Kommentare sind ebenso bodenlos.
 
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Celine
14. Jan. 20:13
Hier noch so ein „tolles“ Video. Die Fremdhunde zeigen mehr als genug, dass die keinen Bock haben. Seine Kommentare sind ebenso bodenlos.
Und wenn man als Hundebesitzer ernsthaft schreibt, dass man selber nicht eingreifen konnte, weil man mit filmen beschäftigt war..also sorry würde mir so einer übern Weg laufen, der deshalb seinen Hund nicht von mir abruft, würde die leine gegen seinen Kopf fliegen😅
 
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Celine
14. Jan. 20:14
Und wenn man als Hundebesitzer ernsthaft schreibt, dass man selber nicht eingreifen konnte, weil man mit filmen beschäftigt war..also sorry würde mir so einer übern Weg laufen, der deshalb seinen Hund nicht von mir abruft, würde die leine gegen seinen Kopf fliegen😅
Und nur wenn es für den EIGENEN Hund unangenehm wird, wird eingegriffen. Also ich kann bei diesen Kanal gar nicht so viel essen, wie ich kotzen will.
 
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Anja
14. Jan. 20:25
Und nur wenn es für den EIGENEN Hund unangenehm wird, wird eingegriffen. Also ich kann bei diesen Kanal gar nicht so viel essen, wie ich kotzen will.
Du meinst wohl eher, bei den Kommentaren des Kangalbesitzers....
 
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Celine
14. Jan. 20:27
Du meinst wohl eher, bei den Kommentaren des Kangalbesitzers....
Genau das war auf sein Kommentar bezogen.
Natürlich sollte man immer die Situation auflösen, sobald einer der involvierten Hunde sich sichtlich unwohl fühlt. Und da sollte es egal sein, um welchen Hund es sich handelt. Die Dynamik muss unterbrochen werden. 🙈
 
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Susa
14. Jan. 21:55
Weil nicht jeder Hund ohne Leine, der zu einem kommt, potenziell gefährlich ist. Durch ständiges hochnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, sich einen unsicheren Kläffer heranzuziehen. Auf meinen 2,7 kg Hund kamen schon etliche Hunde angelaufen. Ich nehme ihn nur hoch, inkl Ronja, wenn wir den Dobermann in unserem Kiez antreffen. Der hatte damals nämlich Ronja angegriffen und der Typ wollte mich noch schlagen aber es haben 2 Männer eingegriffen. Meiner wuselte in Kroatien zwischen 3 Riesenschnauzer umher. Es war schön, groß und klein zu sehen. 😄
Aber wenn man die Situation nicht einschätzen kann?
Wenn man dann merkt der andere Hund ist freundlich, kann man den Kleinen ja auch wieder runter lassen und die Kontakt haben lassen?
 
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Sebbi
14. Jan. 22:26
Hier noch so ein „tolles“ Video. Die Fremdhunde zeigen mehr als genug, dass die keinen Bock haben. Seine Kommentare sind ebenso bodenlos.
Hund als Prestige und um die eigenen Schwächen zu verstecken.
Alleine und ohne Hund sind die meistens eher devot 😉
 
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Yvonne
14. Jan. 23:27
Genau das ist auch unser Problem! Mein Hund verscheucht die sonst auch lautstark und das hört sich gefährlich an. Und ich habe da natürlich auch die Befürchtung das der fremde Hunde sich wehrt oder die Besitzer Angst bekommen und meinen Hund zb treten Wie stoppst du denn die Hunde damit sie nicht in euch reinlaufen? Wie bringst du deine eigenen Hunde dazu nicht selbst nach vorne zu gehen? Wenn man den eigenen Hund an kurzer Leine hat, finde ich es besonders schwierig.
Wenn ich versuche zu beschreiben, wie ich das angehe, dann wirst Du Dir mit Sicherheit ein falsches Bild machen, weil jeder Geschriebenes anders interpretiert.
Ganz grob umschrieben, erzeuge ich einen Schreckreiz um die Aufmerksamkeit des anstürmenden Hundes auf mich zu lenken und dann drohe ich körpersprachlich. Ich fixiere den Hund mit dem Blick, bleibe steif und mit dem Schwerpunkt nach vorne gerichtet. Also alles so, wie es auch ein Hund machte, wenn er nicht möchte, dass man näher kommt.
Dann positioniere ich mich so, dass ich immer zwischen dem fremden Hund und meiner Hundegruppe bleibe.
Und ganz wichtig: ich bin mir sicher bei dem, was ich tu und überzeugt davon, dass das funktioniert und zweifel nicht dran.
Das strahle ich dann auch aus und das alleine überzeugt die Hunde schon. Jedenfalls in den bisherigen Fällen.

Die Hunde bleiben auf Kommando „Bei mir“, hinter mir und überholen mich nicht. Auch nicht, bei Außenreizen. Das ist allerdings eine Sache ständigen Trainings mit vielen, vielen Wiederholungen.
 
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Celine
15. Jan. 07:34
Aber wenn man die Situation nicht einschätzen kann? Wenn man dann merkt der andere Hund ist freundlich, kann man den Kleinen ja auch wieder runter lassen und die Kontakt haben lassen?
Dann würde ich mir ggf. Sozialstunden bei einem Hundetrainer buchen oder dein Hundetrainer begleitet dich auf eine Gassirunde mit. Das hat damals mein Hundetrainer gemacht. 😊

Wenn du deinen Hund runterlässt, wenn der andere bereits bei dir ist, sind viele Hunde neugierig, was du da auf dem arm hast. Dann kann das sehr überrumpelnd für deinen Hund sein, weil er einfach in die Situation „geworfen“ wird, ohne das er vorher mit dem Hund in die Kommunikation gehen durfte.
Hunde kommunizieren bereits bevor wir was mit den Augen merken können.

Ronja zum Beispiel fängt an, am Boden zu schnüffeln und sich abzuwenden. Was dem anderen Hund signalisieren soll „ich bin nicht aufdringlich, ich will keinen stress“.
Gigi ist eher der sagt „hey wer bist du, lass mal beschnuppern“. Aber alles nur, wenn der Hund ohne leine ist. Wenn ein angeleinter Hund kommt, rufe ich sie ins Fuß und wir gehen gemeinsam an dem Hund vorbei😄
 
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Celine
15. Jan. 07:34
Hund als Prestige und um die eigenen Schwächen zu verstecken. Alleine und ohne Hund sind die meistens eher devot 😉
Ja das stimmt wohl. 😅