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Marie-Christin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 387
heute 16:15

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Celine
10. Jan. 18:39
Grade erschien auf der Pinnwand ein Zeitungsartikel, der mich doch schockiert hat. Ich versuche den mal hier anzuhängen ...mal sehen ob es klappt... https://www.ww-kurier.de/artikel/165782-warum-musste-galgohuendin--tyra--durch-hundebisse-sterben- Das hätte alles vermieden werden können. Unglaublich traurig 😢
Solche Hundehalter gehören für mich ins Gefängnis mit anschließendem Tierhaltungsverbot.
Ein Hund dieser Rasse und/ oder Größe ist einfach eine Waffe.

Leider hört man das so oft, dass bei solchen Vorfällen, die Hundebesitzer einfach verschwinden und die Verletzten zurücklassen.
Sowas bringt mein Puls zum rasen.

Als Hundehalter muss man für die Fehler, insbesondere die tödlichen Fehler seines Hundes geradestehen. Punkt.
 
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Alex
10. Jan. 18:50
Socialise your dogs with other dogs since they are puppies, let them play without leash. My dogs love small dogs. My neighbour has a tiny dog and they are best friends. It is all a question of socialising the dogs since they are puppies. It worked for me.
 
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Inga
10. Jan. 21:20
Grade erschien auf der Pinnwand ein Zeitungsartikel, der mich doch schockiert hat. Ich versuche den mal hier anzuhängen ...mal sehen ob es klappt... https://www.ww-kurier.de/artikel/165782-warum-musste-galgohuendin--tyra--durch-hundebisse-sterben- Das hätte alles vermieden werden können. Unglaublich traurig 😢
Ohne Worte 😢
 
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Sebbi
10. Jan. 21:21
Socialise your dogs with other dogs since they are puppies, let them play without leash. My dogs love small dogs. My neighbour has a tiny dog and they are best friends. It is all a question of socialising the dogs since they are puppies. It worked for me.
watis?
 
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Sebbi
10. Jan. 21:42
Dieses Durcheinander entsteht, wenn mehrere Leute gleichzeitig schreiben: Der eine liest alle Beiträge und reagiert darauf, der nächste liest nur die letzten Nachrichten, und ein anderer überfliegt die Texte bloß und antwortet nur, wenn er gerade eine Lösung parat hat. Hinzu kommt, dass nicht alle permanent online sind und jeder unterschiedlich viel Zeit zum Antworten benötigt.
Ein rundenbasiertes Forum könnte die Lösung sein – aber ich vermute, so etwas gibt es nicht.

Es handelt sich dabei um asynchrone Kommunikations-Desynchronisation
 
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Uta
heute 08:33
Ich glaube hier sind nicht unsere lieben Fellnasen das Problem, sondern, und wie im den meisten Fällen, verantwortungslose Menschen … Und durch diese entsteht auch der Wunsch bzw. die Notwendigkeit, seinen Hund zu schützen, diesen kann ich nachvollziehen. Dabei sollte man immer bedenken, keiner der Fellnasen hat sich diese unangenehme Situationen ausgesucht, sondern diese sind entweder unglücklich entstanden, oder halt durch verantwortungslose Menschen verursacht worden. Daher sollte man natürlich versuchen seine Fellnase und sich zu schützen, aber bitte nie in einer Art, die den anderen verletzen könnte, oder mit entsprechender Verletzungsabsicht agieren. Tatsächlich würde man meinen, dass sich Eddie aufgrund seiner Größe selbst gut währen kann, aber da er mit Maulkorb unterwegs ist, ist das nicht ganz so möglich und auch von mir nicht gewollt, der soll ja solche Situationen nicht klären. Das Problem mit freilaufenden Fellnasen (egal welcher Größe) und verantwortungslosen (oder Egal-)Menschen kennen wir auch zu gut. Wir wurden auch schon dreimal angegriffen, dabei zähle ich nur die mit Beißabsicht. Natürlich hatten wir auch iwo Glück, dass Eddie nichts abbekommen hat, aber wir haben es auch ohne „krasse“ Hilfsmittel geschafft… Einmal kam dabei die Trinkflasche von Eddie zum Einsatz, aber auch nur, weil die HH gefühlt 15 Minuten gebraucht hat, bis die da war, die anderen Male haben rumschreien, laute Geräusche und rumtoben geholfen. Und was die Angst von Haltern kleiner Fellnasen angeht, diese kann ich nachvollziehen. Schon alleine deswegen, weil ja Eddie mit einem blöden Ruck/Sprung ne Verletzung verursachen kann. Daher schwitze ich auch immer mehr, wenn ein Kleiner ungeleint auf uns zukommt, als ein Großer, da ja die meisten, die auf einen zukommen, keine bösen Absichten haben, sondern von Neugierde getrieben werden, sehe ich nicht in jedem Großen einen potenziellen Angreifer. Aber leider bei jedem Kleinen, besonders den unter 5 kg, sehe ich ein potenzielles Verletzungsrisiko. Daher, wie im normalen Straßenverkehr, ist auch bei den Gassirunden einfach ne gewisse Sorgfaltspflicht angesagt. Acht geben, immer dran denken, egal wie unsympathisch der Mensch ist, die Fellnase kann nichts dafür und hat es verdient fair behandelt zu werden ; )
Sehr gut beschrieben. 👍
 
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Birgit
heute 16:15
Gerade vorher hatte ich so eine gefährliche Begegnung.
Ich stehe mit der Nachbarin mit unseren angeleinten Hunden vor meinem Haus um aufzubrechen.
Da kommt der Erzfeind ums Eck. Natürlich wieder mal ohne Leine.
Ich wollte meinen noch zurückziehen zum Gartentor, was ich aber nicht geschafft habe. Dann hab ich mich vor meinen Hund gestellt und den anderen angeschrien. Der war aber ganz schnell um mich rum und ein beißendes Knäuel mit meiner Flexileine dazwischen zu meinen Füßen. Schließlich bekamen die Nachbarn den Spitz zu greifen und ich meinen, hätte aber nicht viel gefehlt und irgendeiner hätte mich selbst gebissen. Nun musste noch die Flexi aus dem verhängten Spitz raus.
Auf meinen kleinen Wutanfall kam die Antwort, sie hätten momentan keine Leine. Geht’s noch 😡
Kurz gesagt, die ganzen gut gemeinten Abwehrmaßnahmen kann man in den paar Sekunden gar nicht anwenden oder helfen nix.
Es würde nur gegenseitige Rücknahme und Verantwortungsgefühl was bringen 🤷‍♀️