Aus dem was alles an negativen Hundebegegnungserfahrung genannt wurde kannt man sagen, dass das Problem meist an den HH liegt, die ihre Hunde nicht kennen und deren Verhalten nicht einschätzen können. Außerdem fehlt es an der Souveränität einen Hund zu führen, was dem Hund vermittelt, das der HH im Lead ist.
Wenn es zu einer problematischen Begegnung kommt, dann wird ziemlich ignorant reagiert - "Mein Hund war es nicht. Der wollte nur spielen." Ich war selber bei einer Hundebegegnung dabei, bei der ein Hund 2 Mal getackert wurde. Der übermotivierte Dobermann, der die Hundespielegruppe dominiert hat, war beobachtbar. Deswegen habe da meine Hündin rausbekommen. Was letztendlich die "kleine Beiserei" ausgelöst hat, weiß ich bis heute nicht. An der Stelle müsste man mehr über Tierkommunikation wissen. Der Punkt ist, dass der HH des Dobermann sich schnell verabschiedet hat, ohne sich weiter darum zu kümmern. Zurückgeblieben ist ist ein HH mit traumatisiert Hund. Die Erstversorgung meinerseits mit Blutstillung und Desinfektion hat funktioniert und ein Tierarztbesuch des HH hat gezeigt, dass mit dem Hund alles ok ist. Merkwürdigerweise hat der Rest der HH der Hundespiele Gruppe nicht reagiert, nur Ihre Hunde geschützt.
Deswegen, nach meiner Meinung, immer Hund und Umgebung in Sichtweite beobachten und frühzeitig Maßnahmen ergreifen. Das ist je nach Umgebung mehr oder weniger schwierig. Da ich mit meinem Hund ausschließlich im Feld Gassi gehe und wenig innerorts, habe ich mehr Spielraum.
Was im Fall der Fälle hilft, Bewaffnung oder nicht, Hund an der Leine oder nicht, menschliche Drohgebärden oder nicht, das weiß man nur danach.
Ich diesem Zusammenhang würde ich diejenigen HH fragen, deren Hund in eine Beiserei verwickelt war, wie sie mit der Situation umgegangen sind, bzw. diese geklärt haben. Des Weiteren würde ich gerne wissen, wie man einen Hund, der gepackt wurde, aus dem Maul des anderen Hundes löst (Sebbi).