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Marie-Christin
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heute 08:35

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Gabriele
7. Jan. 07:24
Also mein Border würde das vermutlich als Aufforderung zum Spielen bewerten. Er liebt Zerrspiele an der Leine. Wenn die Leine so vor ihm herumfliegen würde, würde er versuchen, sie zu fangen.
Ziel erreicht. Abgelenkt. 😂
 
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Oliver
7. Jan. 07:41
Ich kann dieses Thema gut verstehen, auch wenn ich keinen kleinen Hund habe und mein Hund sich verteidigen kann. Mir fällt aber immer mehr auf, dass sich Leute an Leinenpflicht/Leinenzwang nicht mehr halten. Ihre Hunde in bestimmten Situationen nicht unter Kontrolle haben. Oder junge, unreife Männer, die aggressives Verhalten lustig finden, von ganz bestimmten Rassen, die es oft in die Medien schaffen. Da wundert mich das Thema Giftköder auch nicht mehr. Denn solche Hundehalter werden sich auch gegenüber nicht-Hundehaltern so verhalten. Es gibt Hunde, unabhängig von der Rasse, die man nicht mit Wasser stoppen kann. Ich habe letztens jemanden zu verstehen gegeben, wenn er uns nochmal so begegnet, dass ich das Ortsamt informieren werde.
Das ist richtig!
 
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Uta
7. Jan. 08:47
Herrlich 😂🤣
Da hast du vollkommen Recht, würde vieles einfacher machen, nur die wenigsten machen das so.
Mache meine Kleine sofort an die Leine, wenn ein Hund in Sichtweite ist. Aber die meisten Leute mit den Grossen kommen erst gar nicht auf die Idee ihren anzuleinen. Sie sehen keine Gefahr und dann bekommt man oft den Kommentar zu hören, das müssen die untersich ausmachen, ja klar wenn 3kg auf 35 kg treffen.
Die Spaziergängen machen keinen Spaß mehr und man freut sich, wenn unterwegs nichts schlimmes passiert.
Viele Hundehalter von den Minis trauen sich schon gar nicht mehr in den Park.
Mein täglicher Begleiter ist Pfefferspray und eine grosse Hundetasche, was eher traurig ist.
 
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Jörg
7. Jan. 09:00
Genau, ich als Kleinhundehalterin wünsche mir auch nicht, dass andere Hunde über meine Hündin drüber bügeln, da bin ich bei dir. Es gab Begegnungen in denen genau das passiert ist und auch daraus durfte ich lernen. Ein starker Größenunterschied hat Mira früher verunsichert, genau deswegen bin ich über jedem HH größerer Hunde dankbar, der Mira unvoreingenommen gesehen hat und unseren Weg begleitet hat. Durch deren Hund sie lernen durfte, dass Größe nicht automatisch Gefahr bedeutet und größere Hunde eben wunderbare Zeitgenossen, manche davon Freunde, sein können. Die Fotos, ich ich angehängt habe, sind für mich schöne Erinnerungen und keine Situationen in denen ich Angst, um meine Hündin haben musste. Ich wünsche mir, dass das in der Form auch für andere möglich sein kann, die aktuell vielleicht noch ein schlimmes Erlebnis präsent im Kopf haben. Das Halter größerer Hunde nicht das Gefühl haben müssen, dass sie unter Generalverdacht stehen, die Umwelt und andere Hunde zu gefährden und besser irgendwo aufgehoben wären, wo der Pfeffer wächst. Das ein kleiner Hund nicht automatisch als lästiges, unerzogenes Wesen empfunden wird. Das statt zu urteilen und sich lustig zu machen eine Hand gereicht wird. Ich wünsche mir weniger Feindbilder. Mehr Verständnis füreinander. Das würde vieles einfacher machen. Kein Hund bügelt allein deswegen über meine Hündin drüber, weil er groß ist.
Das schlimme an der Sache ist eigentlich das es meistens nicht auf Gegenseitigkeit geachtet wird. Heute morgen schon wieder mein Hund an der Leine und mir kommt ein man mit Hund entgegen und sagt noch sein Hund würde ausweichen. Nein der Hund kommt von vorne und baut sich vor meinem Hund auf. Und das Ärgert mich ich habe nichts gegen Hunde Kontakte. Aber solche Situationen sind einfach nur blöd. Es ist friedlich ausgegangen aber dennoch was lernt mein Hund dadurch daß er jeden anderen Hund abchecken muss. Das die Leine für ihn kein save space ist. Und viele Dinge die nicht gerade produktiv sind. Diese 5sek Begegnungen bringen keinem Hund irgendwas. statt dessen werden Hunde verunsichert. Ist es Respekt voll wenn man andere Hundebesitzer so in Bedrängnis bringt, ich denke nicht. Klar Fehler passieren und das sehe ich auch nicht als dramatisch. Aber wenn jemand sieht das ein Hund an der Leine entgegen kommt und den eigenen Hund dann nicht an die Leine nimmt, das ist dann schon eine Provokation einer eventuell negative Situation ist. Und an der Leine sind negative Erfahrungen immer damit verbunden das sich der Hund an der Leine nicht mehr sicher fühlt und er die Kontrolle an der Leine nicht mehr dem Halter überlässt. So schafft man es auch reaktive Hunde zu schaffen ohne das es am Halter selbst liegt. Es ist dann nämlich nicht der Freilaufende Hund der dann böse Blicke bekommt. Sondern der Hund an der Leine der dann eventuell blöd reagiert wenn er Artgenossen trifft.
 
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Babs
7. Jan. 09:46
Da hast du vollkommen Recht, würde vieles einfacher machen, nur die wenigsten machen das so. Mache meine Kleine sofort an die Leine, wenn ein Hund in Sichtweite ist. Aber die meisten Leute mit den Grossen kommen erst gar nicht auf die Idee ihren anzuleinen. Sie sehen keine Gefahr und dann bekommt man oft den Kommentar zu hören, das müssen die untersich ausmachen, ja klar wenn 3kg auf 35 kg treffen. Die Spaziergängen machen keinen Spaß mehr und man freut sich, wenn unterwegs nichts schlimmes passiert. Viele Hundehalter von den Minis trauen sich schon gar nicht mehr in den Park. Mein täglicher Begleiter ist Pfefferspray und eine grosse Hundetasche, was eher traurig ist.
Mmhh, ich finde es echt schade, dass immer alle über einen Kamm geschert werden. Man darf wirklich mal differenzieren. Viele HH mit großen Hunden leinen ihre an, damit nichts passiert, denn, der große Hund wird immer der Schuldige sein, egal, was vorher passiert ist.
Wenn ein großer Hund nicht angeleint ist, kann man auch die Möglichkeit sehen, dass dieser gut erzogen ist, mal rüberschaut, aber nicht zum anderen Hund geht (blöd ist dann für den großen Hund, wenn der andere rüberkommt).

Andererseits habe ich mal auf 3 kleine Hunde aufgepasst und saß auf einer Bank. Ich war erschrocken wie distanzlos die Menschen waren, die ihre Kinder zu den Hunden schickten. Ich hatte echt Mühe, die Kinder fernzuhalten. Andere Hunde hingegen gingen einfach an uns vorbei.

Ich finde es echt erschreckend, wie zwiegespalten die Hundewelt geworden ist. Jeder Hundehalter, egal ob mit großen, kleinen, gefährlich aussehenden ... Hunden hat sein Päckchen zu tragen.

Mein Hund wurde mal von einem Kleinen in die Zunge gebissen. Der Kleine kam distanzlos von hinten an, mein Hund warnte ihn und zack lief Blut aus dem Maul meines Hundes. Um ihn kümmerte sich keiner und der kleine Hund wurde auf den Arm genommen und ausgiebig untersucht. Man hat nichts bei ihm gefunden. Dennoch wurde ausgiebig mein Hund beschuldigt. Und? Habe ich jetzt ein Problem mit kleinen Hunden? Nein. Und mein Hund auch nicht.

Natürlich gibt es HH, die nicht einsichtig und verantwortungsbewusst sind, aber die gibt es überall. Die Halterin des kleinen Hundes, der meinem in die Zunge gebissen hatte (meiner war angeleint bei mir), hätte vielleicht darauf achten sollen, dass ihr Hund Warnungen von anderen Hunden ernst nimmt und wenn er das nicht gelernt hat, ihn einfach nicht hinlaufen zu lassen.

Ich denke, jeder hier kann solche Erfahrungen von sich geben. Egal, welche Größe der Hund hat.

Warum also diese Spaltetei zwischen großen und kleinen Hunden?

Manchmal darf man auch sich selber dahingehend reflektieren, wie man beim Gegenüber ankommt. Kommt mir schon einer Befehlend und hysterisch entgegen, reagiere ich anders, als wenn mich jemand anlächelt und mir einen schönen Tag wünscht. Das ist menschlich.
 
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Ingo
7. Jan. 09:50
Das schlimme an der Sache ist eigentlich das es meistens nicht auf Gegenseitigkeit geachtet wird. Heute morgen schon wieder mein Hund an der Leine und mir kommt ein man mit Hund entgegen und sagt noch sein Hund würde ausweichen. Nein der Hund kommt von vorne und baut sich vor meinem Hund auf. Und das Ärgert mich ich habe nichts gegen Hunde Kontakte. Aber solche Situationen sind einfach nur blöd. Es ist friedlich ausgegangen aber dennoch was lernt mein Hund dadurch daß er jeden anderen Hund abchecken muss. Das die Leine für ihn kein save space ist. Und viele Dinge die nicht gerade produktiv sind. Diese 5sek Begegnungen bringen keinem Hund irgendwas. statt dessen werden Hunde verunsichert. Ist es Respekt voll wenn man andere Hundebesitzer so in Bedrängnis bringt, ich denke nicht. Klar Fehler passieren und das sehe ich auch nicht als dramatisch. Aber wenn jemand sieht das ein Hund an der Leine entgegen kommt und den eigenen Hund dann nicht an die Leine nimmt, das ist dann schon eine Provokation einer eventuell negative Situation ist. Und an der Leine sind negative Erfahrungen immer damit verbunden das sich der Hund an der Leine nicht mehr sicher fühlt und er die Kontrolle an der Leine nicht mehr dem Halter überlässt. So schafft man es auch reaktive Hunde zu schaffen ohne das es am Halter selbst liegt. Es ist dann nämlich nicht der Freilaufende Hund der dann böse Blicke bekommt. Sondern der Hund an der Leine der dann eventuell blöd reagiert wenn er Artgenossen trifft.
Hatte mal eine Diskussion mit einer Frau, die ihren nicht angeleint hatte. Ich habe sie gefragt, ob sie sich in der Öffentlichkeit auch von jedem Mann beschnuppern lässt.
 
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Shila
7. Jan. 09:54
Ich hatte einmal soeinen kleinen Malteser, der bellend zu Emma gerannt ist. Er sass bei seinem Frauchen unangeleint vor der Kneippe und er ist voll bellend auf Emma losgespürmt, ich habe ihn nur hochgehoben (den fremden Hund) und den Personen gegeben und danach geschimpft. Das geht garnicht, nächstesmal kommt mein Fuss zum Einsatz, soetwas geht absolut nicht.
 
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Elisabeth
7. Jan. 10:49
Mittlerweile nehme ich Frieda einfach hoch, das ist mir zu blöd geworden mit anderen Hundehaltern.
 
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Kirsten
7. Jan. 10:56
Wir hatten früher einen Yorkie in der Familie. Er wurde nicht nur Kampfzwerg, sondern auch Fußhupe, Wadenbeißer oder Nu….fiffi genannt. Verletzt gefühlt hat sich dadurch niemand – Jerry am allerwenigsten. 😉 Bei gefühlt 80 % aller Begegnungen mit kleinen Hunden lässt deren größenwahnsinniges Verhalten den Begriff „Kampfzwerg“ zudem äußerst treffend erscheinen. Man sollte sich das Leben nicht unnötig schwer machen: Es übergibt sich ja auch nicht jeder, der etwas „zum Kotzen“ findet, und die wenigsten sind wirklich erregt, wenn sie etwas als „geil“ bezeichnen.
Entschuldige bitte. Ich denke, hier ist ein Missverständnis entstanden. Vermutlich habe ich mich schlecht ausgedrückt, das passiert mir leider öfter 🫠

Mir ging es nicht um sprachliche Genauigkeit. Deine gewählte Bezeichnung für den kleinen Hund verletzt weder mich persönlich noch meine Hündin, falls du das so interpretiert haben solltest.

Mir ging es darum, dass ich denke, dass es deutlich schwieriger gestaltet eine gemeinsame freundliche Ebene von Hundehalter zu Hundehalter zu finden, wenn man selber fürchtet vom Gegenüber in urteilende Schubladen einsortiert zu werden.
Zum Beispiel in die des Halters eines unerzogenen Kleinhundes, oder gefährlichen Hundes.

Mir ging es nicht um einen persönlichen Angriff gegen dich, ich komme oft leider ziemlich pampig rüber. Das tut mir leid.
Ich wollte lediglich dafür sensibilisieren, dass bestimmte Begrifflichkeiten oder sich das lustig machen über das Verhalten des Gegenübers dazu führt, das Dialoge auf Augenhöhe erschwert werden, was in weiterer Folge eben auch negative Effekte auf die mitgeführten Hunde haben kann.

Ich weiß nicht, ob nicht, ob du etwas mit dem Zitat „Die Hölle, das sind die anderen“ angefangen kannst.
Ich denke, es benötigt ein wenig Lebenserfahrung und Gelassenheit, um sich von solchen Dingen distanzieren zu können. Mir fällt das zugegebenermaßen manchmal auch noch recht schwer.

Ich empfinde andere Hundehalter nicht (mehr) als „die anderen“. Aber ich weiß, aus Erfahrung, dass es unschön sein kann, wenn man aus diesem Blickwinkel heraus vor die Tür geht.
 
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Silke
7. Jan. 11:12
Guten Tag, langsam habe ich das Gefühl,
AM THEMA VORBEI
DAS THEMA war mal ursprünglich, GEFÄHRLICHE HUNDE BEGEGNUNGEN
Jetzt entwickelt es sich GROSSE HUNDE GEGEN KLEINE HUNDE. Ist doch total Absurd, Hund ist Hund. Es gibt auch kleine Hunde mit bösen Absichten. Nur sind ein Teil der kleinen Hundebesitzer eine Spezi für sich. Die Kleinen Hunde Baggern an der Leine rum, ach ist das niedlich, so ein Kleiner gegen einen Großen. Toll der Große ist ja an der Leine, gibt er Antwort bekommt er ein Kommando von seinem Chef. Bei dem Kleinen passiert nicht's. Der Hals wird mit der Leine hochgezogen, läuft auf zwei Beinen neben seinem Besitzer von dannen. Nicht jeder Große Hund der zu einem Kleinen Hund hinläuft will ihm was. Es ist die Spezi Hund, ob Groß oder Klein. Noch ein's der Besitzer - in
des Kleinen Hundes geraten meist in Panik und übertragen es auf den Hund. Man muss immer bei Hundebegegnungen Augen und Ohren offen haben und die Hunde beobachten. Also denkt mal drüber nach, wir sind Alle Hundebesitzer ob GROß ODER KLEIN.