Ich gebe Dir Recht, wenn Du sagst, dass man entspannter sein sollte.
Dabei hilft aber enorm, wenn jeder seinen Hund zunächst einmal bei sich behält, ob mit oder ohne Leine, und dann mit dem anderen HF erst einmal spricht, ob es i.O. ist, wenn die Hunde Kontakt aufnehmen.
Wenn es für einen der HuHa nicht i.O. ist, kann man entspannt seiner Wege ziehen, oder die Hunde dürfen sich halt "kennenlernen".
Ich hatte so eine Begegnung letztes Jahr mit einem jungen Staff. Der Staff war angeleint, also habe ich meine Omi auch angeleint, dem Besitzer des Staff aber gesagt, dass eine Kontaktaufnahme ohne Leine gern erfolgen kann (weil ich durch die langsame Annäherung die Möglichkeit hatte zu sehen, dass der Staff noch sehr jung und dementsprechend einfach nur "aus dem Häuschen war", als er uns sah). Der Mann freute sich, wies aber darauf hin, dass sein Junior aber sehr wild wäre (fand ich gut, dass er so ehrlich war).
Ich war auch ehrlich und sagte, das meine "Fräulein Rottenmeier" bei den jungen Wilden ist und es sein kann, dass sie ihn anblafft, wenn es ihr zu bunt wird.
War für den anderen HuHa i.O., also Leinen ab und los.
Junger Staff traf auf gestandene Schnauzerdame, die ihn irgendwann auch tatsächlich energisch anblaffte.
Ergebnis: ein kleiner Staff, der respektvoll neben meiner Omi lief und sich nur schwer von ihr trennen mochte. Ein Bild für die Götter! 😂
Das sind Hundebegegnungen, wie man sie sich wünscht...
🥰🥰 Und genau das meinte ich, dass man als HH untereinander einfach ein bissel freundlicher sein darf. Wenn die Menschen freundlich miteinander kommunizieren, fällt es so machem Hund auch leichter, sich zurückzunehmen. Man merkt es schon zu Hause (ohne Ablenkungen) wie sensibel Hunde auf Stimmungen reagieren.