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Marie-Christin
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heute 00:21

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Sabine
5. Jan. 15:18
Seit meine Hündin 2 x und ich 1x gebissen wurden an der Leine ist sie sehr aggressiv gegen andere Hunde. Kann es nicht verstehen das die Leute ihre Hund nicht zurückrufen wenn ein anderer angeleint ist. Scheinbar muss immer erst was passieren.
 
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Marie-Christin
5. Jan. 16:04
Hallo Marie,wir haben auch schon viele von diesen Begegnungen gehabt nun ist es so unser Havaneser interessiert sich nicht wirklich für andere Hunde er mag es auch nicht bedrängt zu werden. Wir gehen bei uns im Moment auch nur noch bei uns mit Tierabwehr Spray weil wir jetzt schon so oft in die Situation gekommen sind das Hunde frei rumlaufen und ihren Besitzern die Mittelkralle zeigen und nicht abrufbar sind. Wir hatten das sogar schon am Strand da hat Freddy endlich Mal mit einen anderen Hund in seiner größe beschnuppert da kam auch ein aus den nichts unangeleint und hat Freddy und den anderen wirklich attackiert da geht die Besitzern von diesen Hund an uns vorbei ins wasser. Ich sag wie wäre es denn wenn sie sich Mal um ihren Hund kümmern und sie sag oh ja und Denk so was läuft bei der nicht richtig. Wir hatten unseren denn aber hochgenommen weil wir ihn einfach in den Moment beschützen wollten. Wir meiden entzwischen auch schon strecken bei uns wo wir nicht mehr langgehen. Auch wenn andere immer sagen so wie du in der und der Situation verhältst ist es falsch,es ist deine Entscheidung und würde ich mir auch nicht reinreden lassen.
Das klingt einfach nur furchtbar. Da hat man ja Angst was alles noch so kommen wird 🥺
 
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Tina
5. Jan. 16:10
Bei uns war es mal anders herum. Ich hatte einen Labbi, Freilaufwiese und meine war stets freundlich. Plötzlich tauchte eine ältere Dame mit kleinem Hund an der Leine auf. Als mein Hund sich vorsichtig annäherte schrie die Dame ohne jegliche Vorwarnung oder Kommunikation vorher plötzlich "Hau ab!!" und zog im selben Atemzug ein Spray (vermutlich Pfefferspray?) und sprühte gezielt auf meinen Hund auf ca. 5m Entfernung. Zum Glück ging der Strahl knapp daneben. Ich war geschockt. Auf meine natürlich ziemlich vorwurfsvolle Nachfrage was das sollte, kam keine klare Antwort nur genuschel von wegen "Drecksvieh" etc., sie zog einfach weiter. Ich blieb mit meinem Hund verstört zurück. Da fehlten mir die Worte, warum geht so jemand mit Hund im Freilaufbereich.
 
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L.🐾
5. Jan. 16:11
Das klingt einfach nur furchtbar. Da hat man ja Angst was alles noch so kommen wird 🥺
Du darfst Dich nicht von Deiner Angst beherrschen lassen. Achte auf den letzten Absatz von Lena: dass Du Dir nicht reinreden lassen sollst.
Hör auf DICH! Ganz wichtig!
Ich hatte das vor vielen Jahren auch, mein kleiner Hund wurde fast totgebissen.
Ich bin natürlich dazwischen, sonst hätte er es nicht überlebt.
Der kam in mega Geschwindigkeit und hatte nur den Kleinen auf dem Schirm
Ohr war halb abgerissen, Loch im Hals....
Er hat geschrieen wie am Spiess.
Hat den anderen Hund nicht interessiert.
Da ist jedes Leckerchen werfen und Wasserflasche ein Witz. Das muss man erstmal erlebt haben, aber das wünsche ich niemandem!
Und trotzdem hab ich danach noch Hunde bekommen und bin weiter am Start.
Lass Dir nicht den Spaß am Hund verderben.
Es gibt auch nette Leute und nette Hunde.
 
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Carola
5. Jan. 16:26
Ich möchte doch gerne noch mal auf das ursprüngliche Thema und die ursprüngliche Fragestellung zurückkommen. Hier wurde bereits viel geschrieben und bei manchen Beiträgen kann man wirklich Angst bekommen!
Aber auch hier zeigt sich wieder sehr schön dass oftmals die Sorgen der Halter von kleinen Hunden nicht wirklich ernst genommen werden und von Haltern mit großen Hunden die Gefahren oftmals nicht richtig eingeschätzt werden. Teilweise wird sich sogar über die Halter kleiner Hunde respektlos lustig gemacht.

Auf der anderen Seite ist es leider so das kleine Hunde oftmals wirklich schlecht sozialisiert und schlecht erzogen sind und sich auch nicht immer so super benehmen. Der Unterschied ist dass sie einfach nicht so großen Schaden anrichten können!
Dennoch sind meiner Meinung nach die meisten Hundebegegnungen harmlos und die Konflikte werden erst durch die Halter ausgelöst- ausgenommen die wirklich ernsten Angriffe aber denen geht kein großes Theater voraus sondern der Hund mit verletzungs- oder Tötungsabsicht greift ohne jedes Geplänkel und ohne jede Vorwarnung blitzschnell an.

Solche Vorfälle sind zum Glück aber eher selten und hier obliegt meiner Meinung nach dem Halter eines solchen Hundes(ganz egal warum er so ist) eine besondere Sorgfaltspflicht.
Dennoch bin ich nicht der Meinung dass eine Aufrüstung der Hundehalter mit irgendwelchen obskuren Waffen und sinnvoll ist!
Zum einen sollte der gesunde Menschenverstand regieren und nicht die Hysterie und zum anderen würde oftmals ein vernünftiges Training viel verhindern.
Leider ist es wirklich so das Halter von kleinen Hunden es oft nicht für notwendig halten Ihren Hund ausreichend zu trainieren und das ist kein Vorurteil! Ich bin in einem Hundesportverein und dort sind echt viele Hunde und sage und schreibe vier kleine Hunde! Nämlich meine beiden, ein Havaneser und ein Mittelpudel alles andere sind große Hunde.
Das liegt aber nicht daran dass es mehr große als kleine Hunde gibt sondern dass es wenige Leute mit kleinen Hunden gibt die ein vernünftiges Training durchführen(möchten).
Vernünftiges und vorausschauendes Handeln bringt sicherlich mehr als Bewaffnung oder sogar andere Hunde zu treten( wirklicher Notfall ausgenommen). Zudem würde ich immer egal ob großer oder kleiner Hund ein vernünftiges Training anraten.
Ein gutes Training hilft vor allem dem Halter und damit profitiert der Hund. Ist man in einer Gruppe mit vielen Hunden so lernt man auch Hunde besser zu lesen denn man beobachtet sie ja sehr genau- den eigenen und auch die anderen.
 
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Carola
5. Jan. 16:45
Ich möchte doch gerne noch mal auf das ursprüngliche Thema und die ursprüngliche Fragestellung zurückkommen. Hier wurde bereits viel geschrieben und bei manchen Beiträgen kann man wirklich Angst bekommen! Aber auch hier zeigt sich wieder sehr schön dass oftmals die Sorgen der Halter von kleinen Hunden nicht wirklich ernst genommen werden und von Haltern mit großen Hunden die Gefahren oftmals nicht richtig eingeschätzt werden. Teilweise wird sich sogar über die Halter kleiner Hunde respektlos lustig gemacht. Auf der anderen Seite ist es leider so das kleine Hunde oftmals wirklich schlecht sozialisiert und schlecht erzogen sind und sich auch nicht immer so super benehmen. Der Unterschied ist dass sie einfach nicht so großen Schaden anrichten können! Dennoch sind meiner Meinung nach die meisten Hundebegegnungen harmlos und die Konflikte werden erst durch die Halter ausgelöst- ausgenommen die wirklich ernsten Angriffe aber denen geht kein großes Theater voraus sondern der Hund mit verletzungs- oder Tötungsabsicht greift ohne jedes Geplänkel und ohne jede Vorwarnung blitzschnell an. Solche Vorfälle sind zum Glück aber eher selten und hier obliegt meiner Meinung nach dem Halter eines solchen Hundes(ganz egal warum er so ist) eine besondere Sorgfaltspflicht. Dennoch bin ich nicht der Meinung dass eine Aufrüstung der Hundehalter mit irgendwelchen obskuren Waffen und sinnvoll ist! Zum einen sollte der gesunde Menschenverstand regieren und nicht die Hysterie und zum anderen würde oftmals ein vernünftiges Training viel verhindern. Leider ist es wirklich so das Halter von kleinen Hunden es oft nicht für notwendig halten Ihren Hund ausreichend zu trainieren und das ist kein Vorurteil! Ich bin in einem Hundesportverein und dort sind echt viele Hunde und sage und schreibe vier kleine Hunde! Nämlich meine beiden, ein Havaneser und ein Mittelpudel alles andere sind große Hunde. Das liegt aber nicht daran dass es mehr große als kleine Hunde gibt sondern dass es wenige Leute mit kleinen Hunden gibt die ein vernünftiges Training durchführen(möchten). Vernünftiges und vorausschauendes Handeln bringt sicherlich mehr als Bewaffnung oder sogar andere Hunde zu treten( wirklicher Notfall ausgenommen). Zudem würde ich immer egal ob großer oder kleiner Hund ein vernünftiges Training anraten. Ein gutes Training hilft vor allem dem Halter und damit profitiert der Hund. Ist man in einer Gruppe mit vielen Hunden so lernt man auch Hunde besser zu lesen denn man beobachtet sie ja sehr genau- den eigenen und auch die anderen.
Noch ein Nachtrag: man darf auch die Kommunikationsprobleme der einzelnen Hunde untereinander nicht unterschätzen, die durchaus entstehen können!
Ich habe Spitze und die tragen Ihre Rute hoch und schauen andere Hunde direkt an ohne dass es irgendetwas mit Aggression zu tun hat. Sie sind so! Das aber kann durchaus für andere Hunde aggressiv wirken und manche drehen richtig durch wenn Sie meine Hunde sehen obwohl die überhaupt nichts machen sondern völlig ruhig vorbeigehen.
Wenn ich das kommen sehe dann gehe ich auf die Seite und lasse meine Hunde sitzen und Sie müssen mich anschauen. Warum mache ich das?
Weil der andere Hund dann erstens nicht die hoch erhobene Rute sehen kann, Hund sitzt ja schließlich und es findet kein direkter Blickkontakt statt. Und schon kann ein anderer Hund passieren ohne dass er sich blöd angemacht fühlt.
Dafür drehen meine manchmal regelrecht durch wenn ein Border Collie entgegenkommt der stark abduckt und natürlich Border Collie mäßig glotzt. Auch das hat nichts mit Aggression zu tun die sind so! Ich hatte selbst einen Border Collie und darum weiß ich es genau. Auch hier gilt wieder Blickkontakt unterbinden damit sich gar nicht erst durch Missverständnisse Aggression hochfährt
 
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Julia 🐾Nero
5. Jan. 18:01
Ich möchte doch gerne noch mal auf das ursprüngliche Thema und die ursprüngliche Fragestellung zurückkommen. Hier wurde bereits viel geschrieben und bei manchen Beiträgen kann man wirklich Angst bekommen! Aber auch hier zeigt sich wieder sehr schön dass oftmals die Sorgen der Halter von kleinen Hunden nicht wirklich ernst genommen werden und von Haltern mit großen Hunden die Gefahren oftmals nicht richtig eingeschätzt werden. Teilweise wird sich sogar über die Halter kleiner Hunde respektlos lustig gemacht. Auf der anderen Seite ist es leider so das kleine Hunde oftmals wirklich schlecht sozialisiert und schlecht erzogen sind und sich auch nicht immer so super benehmen. Der Unterschied ist dass sie einfach nicht so großen Schaden anrichten können! Dennoch sind meiner Meinung nach die meisten Hundebegegnungen harmlos und die Konflikte werden erst durch die Halter ausgelöst- ausgenommen die wirklich ernsten Angriffe aber denen geht kein großes Theater voraus sondern der Hund mit verletzungs- oder Tötungsabsicht greift ohne jedes Geplänkel und ohne jede Vorwarnung blitzschnell an. Solche Vorfälle sind zum Glück aber eher selten und hier obliegt meiner Meinung nach dem Halter eines solchen Hundes(ganz egal warum er so ist) eine besondere Sorgfaltspflicht. Dennoch bin ich nicht der Meinung dass eine Aufrüstung der Hundehalter mit irgendwelchen obskuren Waffen und sinnvoll ist! Zum einen sollte der gesunde Menschenverstand regieren und nicht die Hysterie und zum anderen würde oftmals ein vernünftiges Training viel verhindern. Leider ist es wirklich so das Halter von kleinen Hunden es oft nicht für notwendig halten Ihren Hund ausreichend zu trainieren und das ist kein Vorurteil! Ich bin in einem Hundesportverein und dort sind echt viele Hunde und sage und schreibe vier kleine Hunde! Nämlich meine beiden, ein Havaneser und ein Mittelpudel alles andere sind große Hunde. Das liegt aber nicht daran dass es mehr große als kleine Hunde gibt sondern dass es wenige Leute mit kleinen Hunden gibt die ein vernünftiges Training durchführen(möchten). Vernünftiges und vorausschauendes Handeln bringt sicherlich mehr als Bewaffnung oder sogar andere Hunde zu treten( wirklicher Notfall ausgenommen). Zudem würde ich immer egal ob großer oder kleiner Hund ein vernünftiges Training anraten. Ein gutes Training hilft vor allem dem Halter und damit profitiert der Hund. Ist man in einer Gruppe mit vielen Hunden so lernt man auch Hunde besser zu lesen denn man beobachtet sie ja sehr genau- den eigenen und auch die anderen.
Das stimmt absolut, dass die Sorgen von Kleinhundebesitzern oft nicht ernst genommen werden.
Genauso wie anders rum auch.
Man erlebt halt immer nur subjektiv wie es ist den eigenen Hund zu haben.
Frag mal Großhundebesitzer wie oft sie ausgelacht werden, wenn kleine und Minihunde die Großen provozieren oder attackieren.
Der Große muss das aushalten, der Kleine kann ja, wie du richtig sagst, eh nicht viel Schaden anrichten, also herrscht Narrenfreiheit.
In meiner Straße gibt es 3 Hunde die regelmäßig aus dem Haus "entwischen" und andere angehen. Aber da sie klein sind ist das ja ok, "sie können ja eh nichts anrichten".

Uns hat mal ein Zwergpinscher fast 5 Minuten verfolgt und immer wieder Scheinattacken gestartet. Die Halterin hat auch nur gelacht, weil ich Nero mit Gewalt weiterschleppen musste (was bei 40 tobenden kg echt schmerzhaft ist).
Dann kam noch eine Freundin der Dame mit Kleinhund dazu und zum Glück lief eine Joggerin vorbei, so dass beide kleinen Hunde diese belästigten und angingen (also wirklich ansprangen) und ich mit Nero so schnell es geht das Weite suchen konnte.
Blöde Geschichten gibt es auf beiden Seiten.

Ich finde es furchtbar, wenn Besitzer aus Angst um das Leben ihres kleinen Hundes nicht mehr vor die Tür gehen. Absolut schrecklich, so sollte es nicht sein.

Am Ende gibt es respektlose und respektvolle Halter auf beiden Seiten.

Im Idealfall nimmt man gegenseitig Rücksicht, egal ob groß oder klein.
 
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Svenja
5. Jan. 18:01
Noch ein Nachtrag: man darf auch die Kommunikationsprobleme der einzelnen Hunde untereinander nicht unterschätzen, die durchaus entstehen können! Ich habe Spitze und die tragen Ihre Rute hoch und schauen andere Hunde direkt an ohne dass es irgendetwas mit Aggression zu tun hat. Sie sind so! Das aber kann durchaus für andere Hunde aggressiv wirken und manche drehen richtig durch wenn Sie meine Hunde sehen obwohl die überhaupt nichts machen sondern völlig ruhig vorbeigehen. Wenn ich das kommen sehe dann gehe ich auf die Seite und lasse meine Hunde sitzen und Sie müssen mich anschauen. Warum mache ich das? Weil der andere Hund dann erstens nicht die hoch erhobene Rute sehen kann, Hund sitzt ja schließlich und es findet kein direkter Blickkontakt statt. Und schon kann ein anderer Hund passieren ohne dass er sich blöd angemacht fühlt. Dafür drehen meine manchmal regelrecht durch wenn ein Border Collie entgegenkommt der stark abduckt und natürlich Border Collie mäßig glotzt. Auch das hat nichts mit Aggression zu tun die sind so! Ich hatte selbst einen Border Collie und darum weiß ich es genau. Auch hier gilt wieder Blickkontakt unterbinden damit sich gar nicht erst durch Missverständnisse Aggression hochfährt
Ja mega, wenn jeder auch nur annähernd so ein Verständnis von den unterschiedlichen Hunden und ihrer Kommunikation hätte und so durchdacht und rücksichtsvoll darauf reagieren würde, wie du, wäre das Leben da draußen auf offener Straße definitiv einfacher 👍🏻
 
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Maria
5. Jan. 18:11
Wie sagt mein Go to Tipp ist Leckerlis in die Richtung des anderen Hundes werfen so nimmt man erstmal Spannung raus
Oder bringt mehr Spannung rein. Meine Jüngste ist extrem fixiert auf Futter. Für die wäre das die größte Unverschämtheit überhaupt.
 
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Carola
5. Jan. 18:38
Das stimmt absolut, dass die Sorgen von Kleinhundebesitzern oft nicht ernst genommen werden. Genauso wie anders rum auch. Man erlebt halt immer nur subjektiv wie es ist den eigenen Hund zu haben. Frag mal Großhundebesitzer wie oft sie ausgelacht werden, wenn kleine und Minihunde die Großen provozieren oder attackieren. Der Große muss das aushalten, der Kleine kann ja, wie du richtig sagst, eh nicht viel Schaden anrichten, also herrscht Narrenfreiheit. In meiner Straße gibt es 3 Hunde die regelmäßig aus dem Haus "entwischen" und andere angehen. Aber da sie klein sind ist das ja ok, "sie können ja eh nichts anrichten". Uns hat mal ein Zwergpinscher fast 5 Minuten verfolgt und immer wieder Scheinattacken gestartet. Die Halterin hat auch nur gelacht, weil ich Nero mit Gewalt weiterschleppen musste (was bei 40 tobenden kg echt schmerzhaft ist). Dann kam noch eine Freundin der Dame mit Kleinhund dazu und zum Glück lief eine Joggerin vorbei, so dass beide kleinen Hunde diese belästigten und angingen (also wirklich ansprangen) und ich mit Nero so schnell es geht das Weite suchen konnte. Blöde Geschichten gibt es auf beiden Seiten. Ich finde es furchtbar, wenn Besitzer aus Angst um das Leben ihres kleinen Hundes nicht mehr vor die Tür gehen. Absolut schrecklich, so sollte es nicht sein. Am Ende gibt es respektlose und respektvolle Halter auf beiden Seiten. Im Idealfall nimmt man gegenseitig Rücksicht, egal ob groß oder klein.
Da bin ich völlig bei dir und tatsächlich gibt es solche klein- und kleinstunde mit den entsprechenden Besitzern. Zumal denen überhaupt nicht klar ist in welche Gefahr sich Ihr Hund sich begibt bzw welche Gefahr sie zulassen.
Natürlich darf auch ein kleiner Hund einen großen Hund nicht bis aufs Blut provozieren selbst wenn er keinen Schaden anrichten kann so könnte es doch sein dass der große Hund auf ihn tritt oder auch nur einmal nach dem schnappt weil er sich eben zurecht provoziert fühlt. Das kann für so einen kleinen Hund wirklich fatal ausgehen und da verstehe ich auch die Halter nicht.
Letztes Jahr ging ich mit dem OEB meiner Tochter raus und da fiel uns auch einen größenwahnsinniger Chihuahua an. Der Dicke hat sich dann hingesetzt und sich das Schauspiel angeschaut aber es gibt durchaus Hunde die sich von so etwas provozieren lassen. Der Mensch bekam es dann auch mit der Angst und versuchte seinen Hund zurückzurufen was natürlich nicht gelang, weil der nie gehört hat und in völliger Rage war. Das Problem hat sich erledigt da er sein Leben auf der nahe gelegenen Hauptstraße ausgehaucht hat. Das tut mir zwar leid aber letzten Endes ist es die Schuld des Menschen!
Wir werden auch regelmäßig von einem flexi-monster angefallen wo der Mensch nicht weiß dass man diese Leine stoppen kann. Der ist allerdings so klein dass selbst meine Hunde eine Gefahr für ihn sein könnten zum Glück reagieren sie gelassen nur die kleine blafft manchmal zurück.