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Marie-Christin
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heute 00:21

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
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Jennifer
5. Jan. 11:20
Einfach weitergehen in der Regel verliert ein solcher Hund ziemlich schnell das Interesse wenn man weitergeht und es nicht zu Blickkontakt kommt. Wenn er zu aufdringlich ist ein ordentlichen Spritzer mit der Wasserflasche, möglichst ins Gesicht das irritiert den anderen Hund in der Regel so stark dass er doch lieber das Weite sucht. Sollte man aber nur im absoluten Notfall einsetzen wenn sich die Situation durch das Weggehen nicht entschärft.
Wenn ein Hund wirklich aggressiv ist und den eigenen schon fixiert hat ist ein weg gehen meist leider nicht möglich. Eine solche Situation hatte ich auch schon einmal und der Halter hatte die Ruhe weg. Ich habe mich vor meinen Hund gestellt und mich groß gemacht und mit Körpersprache sehr deutlich gemacht das er nicht näher kommen soll. Das hat zu. Glück funktioniert und der Halter hat den Hund dann zurück gezogen.
 
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SandrA
5. Jan. 11:23
Wenn ein Hund wirklich aggressiv ist und den eigenen schon fixiert hat ist ein weg gehen meist leider nicht möglich. Eine solche Situation hatte ich auch schon einmal und der Halter hatte die Ruhe weg. Ich habe mich vor meinen Hund gestellt und mich groß gemacht und mit Körpersprache sehr deutlich gemacht das er nicht näher kommen soll. Das hat zu. Glück funktioniert und der Halter hat den Hund dann zurück gezogen.
Das war kein Glück 😉
Du hast die Situation gelöst und die Attacke körpersprachlich abgebrochen.
 
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Oliver
5. Jan. 11:32
Ich glaub eins der wichtigsten Dinge für alle HH ist es einfach die Körpersprache lesen zu können. Die des eigenen Hundes, aber auch die anderer Hunde. Die aller aller wenigsten Hunde die hier als „tutnixe“ bezeichnet werden, haben auch nur ansatzweise eine beschädigungsabsicht. Natürlich ist es nicht schön wenn einer angelaufen kommt, dass sagt hier soweit auch niemand. Aber man sollte schon selbst souverän sein, um den anderen Hund abzublocken. Ja das klappt in aller Regel, sogar bei „Distanzlosen“ labbis. Wenn jemand auf uns zu rennt, blocke ich erst ab und lasse den Hund dann aber in aller Regel auch hin, da ich einschätzen kann ob dieser freundlich kommt (und 99,9% zumindest bei uns kommen freundlich an). Wenn ich das nicht möchte kann ich ihn auch weiter abblocken, da hat noch jeder das Interesse verloren. Natürlich soll es nicht zur Regel werden, aber doch lieber so, als Pfefferspray/treten/Schreckschuss zumal mein Hund das auch sieht. Ich hab das Gefühl das durch diese ganze Panikmache vor dem bösen Tutnix der Stress auf den Hund übertragen wird. Wenn ich mich schon so bewaffne bevor ich mit meinem Hund spazieren gehe, habe ich definitiv schon mal indirekten Stress mit reingebracht. So zumindest meine eigenen Gedanken dazu
Das ist 100% zu unterschreiben.
 
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Babs
5. Jan. 11:58
Wenn ein Hund wirklich aggressiv ist und den eigenen schon fixiert hat ist ein weg gehen meist leider nicht möglich. Eine solche Situation hatte ich auch schon einmal und der Halter hatte die Ruhe weg. Ich habe mich vor meinen Hund gestellt und mich groß gemacht und mit Körpersprache sehr deutlich gemacht das er nicht näher kommen soll. Das hat zu. Glück funktioniert und der Halter hat den Hund dann zurück gezogen.
Warum "zum Glück" funktioniert? Es HAT geklappt. Das hatte nichts mit Glück zu tun 😉. Die richtige Lösung für diese Situation. Was will man mehr?
 
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Thomas
5. Jan. 12:27
Der Hund der uns vor paar Tagen angefallen hatte sehr aggressiv und auch schon im biss Anflug war macht das nicht mehr
 
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Thomas
5. Jan. 12:28
Der Hund der uns vor paar Tagen angefallen hatte sehr aggressiv und auch schon im biss Anflug war macht das nicht mehr
Zumindestens geht er um uns jetzt einen großen Bogen
 
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Antje
5. Jan. 13:45
Vielen lieben Dank für die hilfreiche und respektvolle Antwort 🥰
Ich verfolge diesen Chat hier von Anfang an.
Finde es traurig, daß Du Dich tatsächlich für eine hilfreiche und respektvolle Antwort bedanken mußt.

Ich habe natürlich zum Thema auch meine Meinung, habe mich aber bewußt nicht geäußert, weil mir hier tatsächlich auch bei einigen Antworten der Respekt, die Akzeptanz und das freundliche Miteinander fehlten.
Jeder darf ja gern seine Meinung vertreten, aber ICH habe gelernt, von mir zu sprechen, also in der ICH-Form, dann bleibt es respektvoll und fair.

Hier gibt's aber teilweise Beiträge, da werden , für MICH, Vorwürfe in der DU-form formuliert, da fühlt man sich bestimmt angegriffen und versucht dann seinen Standpunkt zu verteidigen.
Darauf habe ICH keine Lust.

Ich wünsche Dir, daß Du Dir die positiven Ratschläge hier mitnimmst und Dein Problem hoffentlich in den Griff bekommst, für Sammy und natürlich auch für Dich!🫂🫶🏼🫶🏼🫶🏼
 
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Antje
5. Jan. 13:58
Das traurige und leider total nachvollziehbare für mich an deiner Nachricht ist der Satz: "bitte zerfleischt mich nicht". Da sieht man mal wieder, warum von den Hunderten, die hier mitlesen und liken, nur so wenige schreiben.
Da kann ich Dir ( leider) nur zustimmen!🫤
 
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Astrid
5. Jan. 14:30
Danke für deine ausführliche Antwort 👍🏻das hilft mir schon mal sehr und ich freue mich auszutauschen. Du schreibst ich soll denen aus den weggehen oder die Richtung wechseln, aber was mache ich wenn der große Hund gezielt auf meinen Hund losgeht, ihm hinterherrennt und aggressiv knurrt ?
Hallo Marie– Christin
Mir ist es ähnlich ergangen, die großen zwei Galgos sind auf meine kleine Hündin losgegangen, die Besitzer haben nicht reagiert, ich habe meine Hündin auf den Arm gerettet und bin auf die Hunde losgegangen .
Wenn man noch Zeit hat gehe ich mit weit auseinander gestreckten Armen auf die Hunde zu und stoppe sie so.
Wenn die Hunde weiter weg sind, laufe ich mit meinem Hund einen Bogen , meine Hündin läuft dann schön den Bogen mit und die Distanz reicht oft aus.
 
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Lena
5. Jan. 14:50
Hallo Marie,wir haben auch schon viele von diesen Begegnungen gehabt nun ist es so unser Havaneser interessiert sich nicht wirklich für andere Hunde er mag es auch nicht bedrängt zu werden.
Wir gehen bei uns im Moment auch nur noch bei uns mit Tierabwehr Spray weil wir jetzt schon so oft in die Situation gekommen sind das Hunde frei rumlaufen und ihren Besitzern die Mittelkralle zeigen und nicht abrufbar sind.
Wir hatten das sogar schon am Strand da hat Freddy endlich Mal mit einen anderen Hund in seiner größe beschnuppert da kam auch ein aus den nichts unangeleint und hat Freddy und den anderen wirklich attackiert da geht die Besitzern von diesen Hund an uns vorbei ins wasser.
Ich sag wie wäre es denn wenn sie sich Mal um ihren Hund kümmern und sie sag oh ja und Denk so was läuft bei der nicht richtig.
Wir hatten unseren denn aber hochgenommen weil wir ihn einfach in den Moment beschützen wollten.
Wir meiden entzwischen auch schon strecken bei uns wo wir nicht mehr langgehen.
Auch wenn andere immer sagen so wie du in der und der Situation verhältst ist es falsch,es ist deine Entscheidung und würde ich mir auch nicht reinreden lassen.