Home / Forum / Versicherungen & Recht / Gefährliche Hundebegegnungen

Verfasser-Bild
Marie-Christin
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 217
heute 15:13

Gefährliche Hundebegegnungen

Hallo zusammen, ich möchte mich gern zum Thema Hundebegegnungen, speziell mit kleinen Hunden, austauschen und hoffe auf eure Erfahrungen. Wir haben einen Cocker Spaniel, fast 1 Jahr alt. Leider hatten wir inzwischen zwei extrem negative und gefährliche Hundebegegnungen. In beiden Fällen sind deutlich größere Hunde unangeleint auf unseren Hund zugerannt und wollten ihn tatsächlich beißen. Bei einer Situation musste mein Mann sogar körperlich eingreifen, weil wir sonst ernsthaft Angst hatten, unseren Hund zu verlieren. Was mich besonders schockiert: Die Halter rufen ihre Hunde zwar teilweise zurück, aber die Hunde reagieren nicht – oder die Situation wird von den Haltern nicht ernst genommen. Statt einzugreifen, wird gelacht oder relativiert, obwohl ein kleiner Hund dabei real in Gefahr ist. Seitdem bin ich ehrlich gesagt sehr verunsichert, vor allem wenn ich alleine mit unserem Hund unterwegs bin. Ich frage mich zunehmend: • Wie schützt ihr kleine Hunde in solchen Situationen? • Gibt es Strategien, um Begegnungen frühzeitig zu entschärfen? • Hebt ihr eure Hunde hoch oder ist das eher kontraproduktiv? • Nutzt jemand Hilfsmittel (z. B. Schleppleine, Abwehrspray, bestimmte Trainingsmethoden)? • Wie setzt ihr euch gegenüber uneinsichtigen Hundehaltern durch?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia 🐾Nero
5. Jan. 08:39
Wenn ein Hund - und dazu noch ein großer - wirklich mit Beschädigungsabsicht auf deinen Hund losgeht, dann bringt ein Ast herzlich wenig. Im Zweifel macht der alles nur noch schlimmer! Wenn ein Hund eine Scheinattacke startet, weil er ungestüm, unerfahren, unsicher oder einfach jung und doof ist, ist eine bewaffnete Attacke verheerend. Auch für den eigenen Hund, der im Zweifel auch einen mitkriegt und obendrein mindestens miterlebt, wie die Führung die Fassung verliert. Nochmal der Appell, sich darin zu üben „Save Zones“ zu etablieren und zu behaupten. Stehe ich souverän und mit deutlicher Haltung vor meinen Hunden, bricht ein pöbeliger, vogelfreier Doofhans sein widriges Ansinnen ab und kommt gar nicht näher an uns heran.
Da würde ich dir beipflichten und noch einen Aspekt einwerfen, der häufig nicht bedacht wird.

Wenn man mit so massiver Gewalt und Schreckreizen ungestüme, doofe Junghunde konfrontiert, kann man sich ganz schnell wirklich gefährliche Hunde in der eigenen Umgebung schaffen.

Nero war nämlich so ein ungestümer Junghund, der mal an der Leine gebellt hat oder auf andere Hunde zugerannt ist, um dann in 3 oder 4 Meter Abstand abzubremsen, die 2 Mal anzubellen und dann wieder abzuhauen.

Dann haben Leute ohne Vorwarnung zwei Blechdosen mit Steinen oder Nägeln nach ihm geworfen, als er völlig unaufgeregt auf ihre 3 großen Hovawarts zugetrabbt ist.

Nero hat sich dermaßen erschreckt, dass er tatsächlich weg gelaufen ist und ich Mühe hatte ihn einzufangen. Da haben die Leute noch gelacht und meinten sowas wie, sie hätten nicht gedacht, dass das so gut funktioniert. Die Hovawarts waren übrigens weder durch den sich annähernden Nero, noch durch den starken Lärm beeindruckt.

Da ist aber bei Nero der Schalter gekippt von ungestümen Junghund, der andere Hunde mal mit Abstand anbellt, zu einem wirklich aggressiven Hund, der Hunde tatsächlich mit Körperkontakt angreift.
Er wird den für ihn starken negativen Reiz mit den Hunden assoziiert haben und sieht sie seitdem als ernsthafte Gefahr.

Natürlich ist die Situation der TE anders und ich sage auch nicht, dass man seinen Hund, ob groß oder klein nicht schützen soll. Aber wenn es blöd läuft begegnet man dem gleichen Hund wieder und der hat den eigenen Hund ganz sicher nicht vergessen. So war die erste Begegnung vielleicht eine Scheinattacke, die nächste womöglich aber nicht mehr.

Nero war in wirklich viele Konflikte mit Körperkontakt verwickelt. Zur schlimmsten Zeit wurde er 2 mal die Woche "angegriffen". Im Nachhinein waren aber bis auf 1 oder maximal 2 Auseinandersetzung alle "harmlos", laute Rangeleien, Kommentkämpfe oder Prügeleien unter Rüden, die sehr schlimm aussahen, es aber nicht waren.

Hunde, die tatsächlich schädigen oder wie hier geschrieben töten wollen, sind in der Regel lautlos und fokussiert. Ein bellender Labbi, der auf einen zurennt sieht sicher subjektiv gefährlich aus, ist es aber mit allergrößter Wahrscheinlichkeit nicht, selbst wenn es zum Kontakt kommt.

Ich kann aber absolut nachvollziehen, dass solche Situation für Halter mit kleinen Hunden noch mal besonders schlimm erscheinen, auch wenn es unabhängig von Körpergröße für alle scheiße ist.
Man sollte dennoch mit übereifrigem und unverhältnismäßigem Aktionismus vorsichtig sein. Nicht nur, weil man die abgeschossenen, gekickten und erschreckten Hunde beeinflusst und sich damit selber mehr Problemhunde in der Umgebung schafft, sondern wie du sagst, auch den eigenen. Denn wenn der eigene Hund noch keine Angst vor Fremdhunden hatte, dann nach solchen Aktionen ganz bestimmt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jaline Jasmin
5. Jan. 09:04
Guten Morgen in die Runde!

Ich gehöre zu denen, die einen Hund hat, der doof zu anderen Hunden ist. Ich hatte hier bereits schon kommentiert, wie ich das handhabe.

Was mich aber etwas wundert ist, dass ich Sachen lese, wie:
"Da hörte mein Hund noch nicht richtig und ist auf einen anderen zugelaufen" oder "bleibt mit Abstand stehen und bellt nur".

Versteht mich nicht falsch, dass ich das zitiere ist kein Vorwurf oder Angriff.

Ich verstehe nur nicht, warum man einen Hund in den Freilauf lässt, wenn das Abrufen nicht einwandfrei gelingt oder warum man den Hund auf andere zulaufen lässt und sie nicht vorher zu sich ruft.

Man weiß (vielleicht), dass der eigene Hund nichts macht, aber weiß man in welcher Situation sich der andere Hund befindet?

Ich gehöre nicht zu den Hunde-Neulingen, wir hatten immer Hunde.

Es war aber ein Grundsatz die eigenen (es gab eine lange Zeit 3 Hunde gleichzeitig) "bei Fuß" zu rufen, wenn man andere Hunde sah (ob angeleint oder nicht). Und sie wurden auch grundsätzlich vor uneinsehbaren Kreuzungen zurück gerufen.

Bitte, zerfleischt mich nicht, ob meiner Aussage, aber ich möchte es verstehen.

Allen einen guten Start in die neue Woche.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia 🐾Nero
5. Jan. 09:07
Was man vielleicht noch erwähnen kann und erklären könnte, wieso es früher keine Probleme mit Fremdhunden gab und es jetzt vermehrt zu Interesse an Auseinandersetzung kommt: dein Hund ist jetzt mit 11 Monaten für andere Hunde deutlich als "Rüde" erkennbar.
Dadurch wird er anders wahrgenommen und ist ein möglicher Kontrahent für andere Hunde, auch wenn es "nur" um Kommentkämfe geht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Julia 🐾Nero
5. Jan. 09:16
Guten Morgen in die Runde! Ich gehöre zu denen, die einen Hund hat, der doof zu anderen Hunden ist. Ich hatte hier bereits schon kommentiert, wie ich das handhabe. Was mich aber etwas wundert ist, dass ich Sachen lese, wie: "Da hörte mein Hund noch nicht richtig und ist auf einen anderen zugelaufen" oder "bleibt mit Abstand stehen und bellt nur". Versteht mich nicht falsch, dass ich das zitiere ist kein Vorwurf oder Angriff. Ich verstehe nur nicht, warum man einen Hund in den Freilauf lässt, wenn das Abrufen nicht einwandfrei gelingt oder warum man den Hund auf andere zulaufen lässt und sie nicht vorher zu sich ruft. Man weiß (vielleicht), dass der eigene Hund nichts macht, aber weiß man in welcher Situation sich der andere Hund befindet? Ich gehöre nicht zu den Hunde-Neulingen, wir hatten immer Hunde. Es war aber ein Grundsatz die eigenen (es gab eine lange Zeit 3 Hunde gleichzeitig) "bei Fuß" zu rufen, wenn man andere Hunde sah (ob angeleint oder nicht). Und sie wurden auch grundsätzlich vor uneinsehbaren Kreuzungen zurück gerufen. Bitte, zerfleischt mich nicht, ob meiner Aussage, aber ich möchte es verstehen. Allen einen guten Start in die neue Woche.
Na wie hast du denn festgestellt, dass dein Hund doof zu anderen Hunden ist? Er ist ja nicht so auf die Welt gekommen.

Indem es passiert ist. Sicherlich nicht nur 1 Mal.

Den 100% Rückruf gibt es einfach nicht.
Wenn man auf den wartet, um den Hund mal von der Leine zu lassen, dann wird das nie passieren.
Und selbst wenn man glaubt, dass es so weit ist, muss man es testen und das Risiko eingehen, den Hund also ableinen und schauen, ob er tatsächlich immer zurück kommt, so wie er es an der Schleppleine getan hat.

Gerade Junghunde sind auch lange abrufbar, bis sie es nicht mehr sind, weil die Geschlechtsreife einsetzt. Das weiß man als Halter aber auch erst, wenn es das erste und zweite Mal passiert und der Rückruf ignoriert wird.

Ich lasse meinen Hund auch nicht einfach so wild rumlaufen, falls du den Eindruck bekommen hast. Erst Recht nicht, seitdem er tatsächlich hinrennt und nicht mehr "nur" mit Abstand bellt (und auch da habe ich ihn immer bei Sichtung anderer Hunde angeleint. Aber auch ich habe es mal falsch eingeschätzt, zu spät gesehen oder war nicht vorsichtig genug). Er ist zu 90% an der Leine oder Schleppleine (eine lange Zeit auch ausschließlich an der Führleine, als sein Verhalten am schlimmsten war).
Es ist allerdings mein erster Hund und als er noch "nur" doof war, haben mich Leute vorwurfsvoll gefragt, wieso ich dem Hund keine Kontakte erlaube und ich lockerer sein soll. Würde ich inzwischen vermutlich auch etwas anders handhaben, aber man lässt sich als Anfänger schnell mal beeinflussen.
In den meisten Konflikten, die er hatte war er übrigens angeleint.

Bei der Geschichte mit den Hovawarts standen die Leute mit den Hunden hinter einer hohen Hecke in einem beliebten Gassigebiet am Rande der Stadt, in der oft Hunde frei laufen.
Ich und Nero haben sie erst gesehen, als wir direkt neben ihnen vorbeigingen.
Ich hatte gar keine Zeit ihn abzurufen oder anzuleinen. Er ist in gleichbleibenden Tempo in deren Richtung gelaufen, als er sie gesehen hat und schon flogen die Dosen.
Ein Schelm der denkt, die standen da bereit mit Dosen in der Hand und haben darauf gewartet, dass jemand kommt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Svenja
5. Jan. 09:33
Guten Morgen in die Runde! Ich gehöre zu denen, die einen Hund hat, der doof zu anderen Hunden ist. Ich hatte hier bereits schon kommentiert, wie ich das handhabe. Was mich aber etwas wundert ist, dass ich Sachen lese, wie: "Da hörte mein Hund noch nicht richtig und ist auf einen anderen zugelaufen" oder "bleibt mit Abstand stehen und bellt nur". Versteht mich nicht falsch, dass ich das zitiere ist kein Vorwurf oder Angriff. Ich verstehe nur nicht, warum man einen Hund in den Freilauf lässt, wenn das Abrufen nicht einwandfrei gelingt oder warum man den Hund auf andere zulaufen lässt und sie nicht vorher zu sich ruft. Man weiß (vielleicht), dass der eigene Hund nichts macht, aber weiß man in welcher Situation sich der andere Hund befindet? Ich gehöre nicht zu den Hunde-Neulingen, wir hatten immer Hunde. Es war aber ein Grundsatz die eigenen (es gab eine lange Zeit 3 Hunde gleichzeitig) "bei Fuß" zu rufen, wenn man andere Hunde sah (ob angeleint oder nicht). Und sie wurden auch grundsätzlich vor uneinsehbaren Kreuzungen zurück gerufen. Bitte, zerfleischt mich nicht, ob meiner Aussage, aber ich möchte es verstehen. Allen einen guten Start in die neue Woche.
Das traurige und leider total nachvollziehbare für mich an deiner Nachricht ist der Satz: "bitte zerfleischt mich nicht".
Da sieht man mal wieder, warum von den Hunderten, die hier mitlesen und liken, nur so wenige schreiben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Carola
5. Jan. 09:38
Guten Morgen in die Runde! Ich gehöre zu denen, die einen Hund hat, der doof zu anderen Hunden ist. Ich hatte hier bereits schon kommentiert, wie ich das handhabe. Was mich aber etwas wundert ist, dass ich Sachen lese, wie: "Da hörte mein Hund noch nicht richtig und ist auf einen anderen zugelaufen" oder "bleibt mit Abstand stehen und bellt nur". Versteht mich nicht falsch, dass ich das zitiere ist kein Vorwurf oder Angriff. Ich verstehe nur nicht, warum man einen Hund in den Freilauf lässt, wenn das Abrufen nicht einwandfrei gelingt oder warum man den Hund auf andere zulaufen lässt und sie nicht vorher zu sich ruft. Man weiß (vielleicht), dass der eigene Hund nichts macht, aber weiß man in welcher Situation sich der andere Hund befindet? Ich gehöre nicht zu den Hunde-Neulingen, wir hatten immer Hunde. Es war aber ein Grundsatz die eigenen (es gab eine lange Zeit 3 Hunde gleichzeitig) "bei Fuß" zu rufen, wenn man andere Hunde sah (ob angeleint oder nicht). Und sie wurden auch grundsätzlich vor uneinsehbaren Kreuzungen zurück gerufen. Bitte, zerfleischt mich nicht, ob meiner Aussage, aber ich möchte es verstehen. Allen einen guten Start in die neue Woche.
Es gibt keinen hundertprozentigen Rückruf! Selbst wenn man es 100.000 Mal geübt hat mit und ohne Schleppleine, abgesichert und so weiter kann es immer noch vorkommen dass ein Hund mal nicht hört oder nicht sofort hört. Natürlich übt man den Rückruf bis zum geht nicht mehr und irgendwann funktioniert er ja auch zu 99%. In dem einen Prozent steckt niemand drin selbst die nicht die behaupten dass Ihr Hund immer zurückkommt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
5. Jan. 09:41
Ähm, eben doch . Du nämlich. Pfefferspray und Kubotan mitzunehmen und dann zu sagen „niemand hat was von Waffen gesagt“, passt halt nicht ganz zusammen. Wenn das Kubotan nur für Menschen ist – warum taucht es dann in einem Text über Hundeabwehr auf? Macht für mich wenig Sinn.
Es sind ja keine Waffen, Waffen sind zum töten da und sowas trägt man nur mit Waffenschein.
Solche Sachen hab ich aber ja nicht dabei.
Du sagst wir würden übertreiben, aber fass dir doch mal an die eigene Nase.🤷🏼‍♀️
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jaline Jasmin
5. Jan. 09:41
Na wie hast du denn festgestellt, dass dein Hund doof zu anderen Hunden ist? Er ist ja nicht so auf die Welt gekommen. Indem es passiert ist. Sicherlich nicht nur 1 Mal. Den 100% Rückruf gibt es einfach nicht. Wenn man auf den wartet, um den Hund mal von der Leine zu lassen, dann wird das nie passieren. Und selbst wenn man glaubt, dass es so weit ist, muss man es testen und das Risiko eingehen, den Hund also ableinen und schauen, ob er tatsächlich immer zurück kommt, so wie er es an der Schleppleine getan hat. Gerade Junghunde sind auch lange abrufbar, bis sie es nicht mehr sind, weil die Geschlechtsreife einsetzt. Das weiß man als Halter aber auch erst, wenn es das erste und zweite Mal passiert und der Rückruf ignoriert wird. Ich lasse meinen Hund auch nicht einfach so wild rumlaufen, falls du den Eindruck bekommen hast. Erst Recht nicht, seitdem er tatsächlich hinrennt und nicht mehr "nur" mit Abstand bellt (und auch da habe ich ihn immer bei Sichtung anderer Hunde angeleint. Aber auch ich habe es mal falsch eingeschätzt, zu spät gesehen oder war nicht vorsichtig genug). Er ist zu 90% an der Leine oder Schleppleine (eine lange Zeit auch ausschließlich an der Führleine, als sein Verhalten am schlimmsten war). Es ist allerdings mein erster Hund und als er noch "nur" doof war, haben mich Leute vorwurfsvoll gefragt, wieso ich dem Hund keine Kontakte erlaube und ich lockerer sein soll. Würde ich inzwischen vermutlich auch etwas anders handhaben, aber man lässt sich als Anfänger schnell mal beeinflussen. In den meisten Konflikten, die er hatte war er übrigens angeleint. Bei der Geschichte mit den Hovawarts standen die Leute mit den Hunden hinter einer hohen Hecke in einem beliebten Gassigebiet am Rande der Stadt, in der oft Hunde frei laufen. Ich und Nero haben sie erst gesehen, als wir direkt neben ihnen vorbeigingen. Ich hatte gar keine Zeit ihn abzurufen oder anzuleinen. Er ist in gleichbleibenden Tempo in deren Richtung gelaufen, als er sie gesehen hat und schon flogen die Dosen. Ein Schelm der denkt, die standen da bereit mit Dosen in der Hand und haben darauf gewartet, dass jemand kommt.
Guten Morgen,

ich überhöre mal den Zynismus in deiner Frage.
Ich verstehe auch nicht, warum ich gefühlt aus deiner Antwort heraus lese, dass du dich angegriffen fühlst.
Ich habe gefragt, um zu verstehen. Und dazu muss ich nun mal "zitieren", damit man weiß warum ich frage.

Sie ist seit 5 Wochen bei uns, 9 Jahre alt.
Kein Tierschutzhund, sondern übernommen, da ihr Herrchen verstorben ist.
Mir wurde als Info mitgegeben (von der Witwe), dass sie "an der Leine" ein Problem mit anderen Hunden hat, ohne nicht.
In diesen 5 Wochen ist sehr viel in die richtige Richtung passiert: fast kein Ziehen mehr an der Leine, Kommandos werden umgesetzt und nicht als "Bla Bla" in den Raum geworfen, immer mal wieder im Freilauf (mit Schleppleine) zu mir gerufen, kleine Gehorsamkeitsübungen gemacht, etc.

Will ich das austesten, einfach so? Nein, möchte ich nicht.
Ergo habe ich einen Termin in der Hundeschule gemacht, da unsere Hunde alle immer verträglich waren. Es wurde aber auch von klein auf trainiert.

Cassy ist mein erster erwachsener Hund und ich möchte dieses Thema angehen, da es für alle Beteiligten unnötiger Stress ist.

Dass man nie zu 100% sicher sein kann, dessen bin ich mir bewusst.

Ich habe Pferde und ihre Besitzer trainiert und auch die, die vermeintlich Probleme hatten.
Natürlich darf man ein Raubtier nicht mit einem Fluchttier vergleichen.
Aber es geht ja darum, auch ein wenig hypothetisch zu denken.

Es mir wichtig niemanden hier anzugreifen, hatte ich bereits erwähnt, doch ich musste es fragen, weil ich verstehen möchte.

Dir einen schönen Tag!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Mel und
5. Jan. 09:44
Es sind ja keine Waffen, Waffen sind zum töten da und sowas trägt man nur mit Waffenschein. Solche Sachen hab ich aber ja nicht dabei. Du sagst wir würden übertreiben, aber fass dir doch mal an die eigene Nase.🤷🏼‍♀️
Waffen definiert man nicht nur über „töten.
Niemand hat behauptet, dass du mit Schusswaffen unterwegs bist.
Pfefferspray und Kubotan sind Abwehr- bzw. Einsatzmittel, deren Zweck es ist, andere abzuwehren oder kampfunfähig zu machen – keine Deko für die Jackentasche.
Und genau darauf bezog sich die Kritik.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa-Eileen
5. Jan. 09:46
Wie sagt mein Go to Tipp ist Leckerlis in die Richtung des anderen Hundes werfen so nimmt man erstmal Spannung raus
Aber bringt das auch was bei Hunden die extrem auf den eigenen fixiert sind und mit allen Mitteln versuchen an ihn dranzukommen?
Das sind bei mir ja eher die schwierigen, die anderen kann man ja in der Regel körpersprachlich wegschicken... aber solche beachten einen ja nicht mal.