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Debbie
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zuletzt 15. Okt.

Zweithund - Ersthund -Beziehung

Meine Hündin (4,5Jahre, Auslandstierschutz Griechenland) war 2 Jahre lang die Einzelprinzessin. An sich ist sie sehr sozial und hält es kaum einen Tag aus, ohne mit anderen Hunden zu spielen und toben.

Jetzt vor einer Woche hab ich einen Zweithund adoptiert (1,5 Jahre, Auslandstierschutz Rumänien) und sie ist nur genervt von ihm. Wir sind noch bis Ende nächster Woche in einem Ferienhaus zur Vergesellschaftung. Sie hat keine anderen Hunde hier bisher getroffen. Er ist der einzige und sie lässt ihn links liegen.

Sie war halt wie gesagt, die Einzelprinzessin und muss sich sicherlich noch an die neue Situation gewöhnen, ich bin aber schon ein bisschen enttäuscht, dass sie sich absolut nicht für ihn interessiert und ihn ständig nur auf Abstand schickt.

Meine Frage ist jetzt: Haben sich euer Erst- und Zweithund auf Anhieb gut verstanden oder hat sich das erst später entwickelt?

Update:
Er hat sich inzwischen schon sehr gut eingelebt. Die beiden verstehen sich mittlerweile bestens und spielen ständig miteinander.
 
Beitrag-Verfasser
Debbie
15. Okt. 19:21
Man sollte bei der Auswahl eines Zweithundes den bisherigen Hund eigentlich mit einbeziehen! Und nicht einfach anschaffen, ohne vorherige Testbesuche/Treffen zwischen den Hunden. Letztendlich sollen es doch Sozialpartner werden die sich mögen, zueinander passen und harmonieren und keine Zweckgemeinschaft, nur weil die Menschen den Hund schön oder interessant finden. Dafür bieten Tierheime und Pflegestelle Besuchsmöglichkeiten an.
Ich hatte zuerst nach Hunden auf Pflegestellen gesucht, aber keinen passenden gefunden, daher hab ich mich für eine Direktadoption entschieden. Abgesehen davon war das nicht das Thema von Thread.
 
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R
15. Okt. 20:47
Ich hatte zuerst nach Hunden auf Pflegestellen gesucht, aber keinen passenden gefunden, daher hab ich mich für eine Direktadoption entschieden. Abgesehen davon war das nicht das Thema von Thread.
Gibt aber Hinweise auf das Verhalten der hündin. Freunde draußen, sind auch was ganz anderes, als Mitbewohner der nun die Ressourcen teilt. Und sei es Aufmerksamkeit, ruheplätze, usw. Deine hündin gibt klar einen Ton an, nämlich dass er sich an ihr zu orientieren hat- sie ihn aber nicht braucht. Das ist Recht typisch um die jeweilige Stellung einzunehmen. Oder anders gesagt, der Jungspund muss sich ihre Anerkennung/aufmerksamkeit erst verdienen. Er ist sich noch unsicher und vorsichtig und eben "hilfsbedürftig" aber nicht ihr Baby. Alles normal. Sie darf ihn auch Mal schicken, sofern das nicht über das Maß einer normalen Korrektur geht. Sie darf nicht zu kurz kommen, dass kein Frust entsteht. Er darf mit der Aufmerksamkeit aber auch nicht zu schnell "aufsteigen" wofür sie sich bereits als gestanden trainiert und erarbeitet fühlt. Ungefähr so würde ich mir das jetzt in der Konstellation vorstellen. Je nach dem wie der kleine sich einbringt, wird sich ergeben , was daraus wird. Wenn sie sich erstmal nicht fressen wollen ist das ein gutes Zeichen. Sie bearbeiten ihre Beziehung untereinander und das ja im Familienverband. Ganz andere Kiste als Draußen beim Gassi Treff 🙂 viele wünschen sich immer, dass die Hunde sich beschäftigen. Ist aber ähnlich wie der Irrglaube, mit dem allein sein,zweiter Hund wäre da hilfreich. In der Regel zählt der Halter und nicht der zweite Hund. 😉🍀
 
Beitrag-Verfasser
Debbie
15. Okt. 21:17
Gibt aber Hinweise auf das Verhalten der hündin. Freunde draußen, sind auch was ganz anderes, als Mitbewohner der nun die Ressourcen teilt. Und sei es Aufmerksamkeit, ruheplätze, usw. Deine hündin gibt klar einen Ton an, nämlich dass er sich an ihr zu orientieren hat- sie ihn aber nicht braucht. Das ist Recht typisch um die jeweilige Stellung einzunehmen. Oder anders gesagt, der Jungspund muss sich ihre Anerkennung/aufmerksamkeit erst verdienen. Er ist sich noch unsicher und vorsichtig und eben "hilfsbedürftig" aber nicht ihr Baby. Alles normal. Sie darf ihn auch Mal schicken, sofern das nicht über das Maß einer normalen Korrektur geht. Sie darf nicht zu kurz kommen, dass kein Frust entsteht. Er darf mit der Aufmerksamkeit aber auch nicht zu schnell "aufsteigen" wofür sie sich bereits als gestanden trainiert und erarbeitet fühlt. Ungefähr so würde ich mir das jetzt in der Konstellation vorstellen. Je nach dem wie der kleine sich einbringt, wird sich ergeben , was daraus wird. Wenn sie sich erstmal nicht fressen wollen ist das ein gutes Zeichen. Sie bearbeiten ihre Beziehung untereinander und das ja im Familienverband. Ganz andere Kiste als Draußen beim Gassi Treff 🙂 viele wünschen sich immer, dass die Hunde sich beschäftigen. Ist aber ähnlich wie der Irrglaube, mit dem allein sein,zweiter Hund wäre da hilfreich. In der Regel zählt der Halter und nicht der zweite Hund. 😉🍀
Naja wie gesagt, sie kommen mittlerweile bestens mit einander aus. Spielen häufig, liegen zusammen auf der Couch, Spielzeug wird friedlich geteilt, sie beschäftigen sich miteinander... Reina ist happy mit dem kleinen Bruder.
 
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R
15. Okt. 21:20
Naja wie gesagt, sie kommen mittlerweile bestens mit einander aus. Spielen häufig, liegen zusammen auf der Couch, Spielzeug wird friedlich geteilt, sie beschäftigen sich miteinander... Reina ist happy mit dem kleinen Bruder.
Dann hat es sich gefunden 👍🏼