Na, das klingt doch riesig ☺️👏🏻
Nicht falsch verstehen, ich meinte nicht, lass das Loben sein und mache nur Körpersprache. Sondern zeig dich, da wo du kannst, authentisch interessiert. Mit dem ganzen Körper. So wie es für dich aktuell mit gutem Gefühl möglich ist.
Ich finde sowohl an Kindern als auch an Hunden kann man wunderbar beobachten, wie sie sich verhalten, wenn sie etwas interessiert oder sie etwas gut finden und schauen, ob man diesen Funken auch in sich findet.
Auf den Wegen der Freundschaft, geht es nicht darum in eine Rolle zu schlüpfen. Sondern zu sich zu bemühen sich wirklich für Dinge zu begeistern.
Wenn dir das anfangs nicht überall gelingt, dann ist das eben so und ich würde mich auch nicht verrückt machen (: Morgen ist auch noch ein Tag. Und übermorgen. Und überübermorgen…
Entlastet das ein wenig? Du musst nicht direkt alles machen und können, das kommt schon mit der Zeit.
Vieles findet sich ☺️
Hier wird es oft dann anstrengend, wenn Ausflüge zu lang werden und das Hirn voll ist. Die Ulli plädiert besonders am Anfang für kürzere Ausflüge. Und Pausen!
Bei mir selber und auch bei anderen habe ich beobachtet, dass sich die Art zu Loben verändert, weil man eh zwangsläufig mit der Zeit gelassener wird, einen die Unsicherheit (klappt das hier wirklich?) verlässt und der Erwartungssicherheit des Miteinanders weicht.
Bezüglich der Mauselöcher auf dem Feld. Das ist mordsmäßig anstrengend für den Hund. Nicht nur für dich 😬 Biscotti ist ein Dackel? Terrier? Fühle ich. Jede Wette, dass da die Sinne bis zum Anschlag geschärft sind.
Ich persönlich würde mit den Ullibüchern an leichten Ecken starten, die den Kopf nicht direkt platzen lassen. Oder falls du da unbedingt lang musst, Zeit mitnehmen und schwierige Teile wie Felder mit begeistertem Mäusejäger an den Anfang legen, danach ausreichend Pause machen.
Gehst du da lang, wenn das Hirn schon voll ist, wird es ungemein schwieriger.
Huhu, danke für die ausführliche Antwort.
Mich für natürliche Kuriositäten zu begeistern fällt mir nicht schwer. Vor unseren Augen laufen richtige Dramen und Krimis ab und wir sehen das gar nicht. Letztes Jahr gab es ein furchtbares Wespenfamiliendrama am Nachbarhaus, das sich über den ganzen Sommer erstreckte. Aber im Winter etwas Interessantes zu finden ist schwierig.Die Amseln im Garten sind eigentlich ein guter Anfang.
Im Buch stand halt, man sollte anfangs für alles loben. Dafür bin ich vielleicht einfach nicht der Typ. Mir ist aufgefallen, dass mich meine Stimme vor allem in sehr ruhigen Momenten tierisch nervt. Das macht irgendwie den Moment kaputt und ich kann auch nichts wahrnehmen, während ich spreche. Mit körpersprachlich agieren meine ich eigentlich nur, dass ich mich den Hunden zuwende und auch auf das schaue, was sie gerade entdeckt haben.
Ich habe zwei Frostbeulen und eine davon ist schon 16. Wir sind zur Zeit also wenig draußen.
Die Mädels sind auch nicht wirklich “triebig”. Thea, die Oma, ist letztes Jahr auf eine Maus gestoßen, hat auch fleißig geschnuppert, aber die Maus weglaufen lassen. Elisa, die Jüngste, kam dazu, hat fleißig mitgeschnuppert, aber die Maus selbst nicht verfolgt. Ich hab noch versucht, die Spur zu “zeigen”, aber nein, lieber in Ruhe schnüffeln. Was ich ja eigentlich super finde.
Was Biscotti angeht - er kommt aus Portiugal und ist, wie ich vermute, eine Mischung aus Epagneul Breton und Beagle, mit einem Hauch Dackel. Er ist jagdlich sehr motiviert, wobei ich glaube, dass er ausgebildet worden ist.
Dass ein Feld so anstrengend ist, hatte ich nicht auf dem Schirm. Danke für den Input. 😊