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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 29. Juli

Vorher - Nachher Wie hat der Hund Euer Leben verändert ?

Ich wüsste gerne wie es bei Euch war bevor Ihr einen Hund hattet und wie er Euer Leben verändert hat !? Meine erste Hündin war Ali , eine Pudeldame. Ich bekam sie als Kind , in aller erster Linie weil ich nie rausgegangen bin. Ich war schüchtern und hatte kaum Kontakt zu anderen Kindern. Das änderte sich als Ali kam , sie war toll und ich hatte Gründe rauszugehen. Sie war eine Seele von Hund und konnte in Deinen Augen lesen was Du willst. Ich habe von da an erst richtig gelebt , mein Leben fing praktisch mit 9 Jahren an . Ali werde ich immer im Herzen tragen ♥️
 
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Dogorama-Mitglied
28. Apr. 16:05
Ich weiß noch, wie mein Bruder und ich früher mit unseren Eltern "Tiere suchen ein Zuhause" geschaut haben. Wir hatten schon immer Katzen, wir Kinder wollten auch noch so gerne einen Hund. Es hat lange gedauert, da unsere Eltern und da auch richtig in die Verantwortung genommen haben (was ich im Nachhinr nicht mehr so gut finde, die Erziehung unseres Hundes hat darunter gelitten 😅). Als ich 7 war zog dann Max bei uns ein und mir kommen immer noch die Tränen wenn ich an ihn denke. Er war vor allem mein Gefährte, hat mir durch viele schwierige Zeiten geholfen und ich hab ihn sehr geliebt. Er ist stolze 17 Jahre alt geworden, leider konnte ich aufgrund meines Studiums nicht persönlich Abschied von ihm nehmen, das lastet heute noch schwer auf mir 😢
Seit 2011 haben mein Mann und Ich unsere Katzen, die damals einfach besser zu unserer Lebenssituation gepasst haben, der Wunsch nach einem eigenen Hund war aber immer schon da. Zwischendurch hatten wir Mal Pflegehunde. 2015 kam unser erstes Kind und 2017 das zweite, da haben wir gesagt, wenn die aus dem gröbsten raus sind, soll auch ein Hund dazu kommen..seit Dezember nun lebt Nuri bei uns und ich möchte sie nicht mehr hergeben. Ich hoffe sehr, dass sie meinen Kindern ebenso ein Gefährte wird, wie damals Max für mich..ich finde Kinder werden durch das Aufwachsen mit Tieren unglaublich bereichert ❤️🐾
 
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Nele
28. Apr. 16:22
Ich wollte immer so sehr einen Hund, dass ich jährlich aufs Neue meinen Eltern Vorträge gehalten habe, alle Hunde aus der Nachbarschaft ausgeführt habe, im Tierheim geholfen habe und mein ganzes Taschengeld gespart habe. Alles leider vergebens. Ich habe es noch versucht bis ich 16 war, also der Wunsch war auch in Zeiten wo andere Kinder dann doch andere Interessen haben noch da. Dann habe ich mir vorgenommen, mir sobald ich alleine lebe den Traum selbst zu erfüllen. Jetzt mit 22 habe ich seit Dezember mir den größten Traum erfüllt und mein Herz platzt vor Liebe. Ich kann es oft gar nicht glauben, dass ich tatsächlich Frauchen bin und der Racker zu mir gehört 🥰er macht mein Leben bunter, fröhlicher und wilder und ich würde ihn für nichts in der Welt wieder her geben 🙈❤️
 
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Dogorama-Mitglied
28. Apr. 17:54
Ich wollte immer so sehr einen Hund, dass ich jährlich aufs Neue meinen Eltern Vorträge gehalten habe, alle Hunde aus der Nachbarschaft ausgeführt habe, im Tierheim geholfen habe und mein ganzes Taschengeld gespart habe. Alles leider vergebens. Ich habe es noch versucht bis ich 16 war, also der Wunsch war auch in Zeiten wo andere Kinder dann doch andere Interessen haben noch da. Dann habe ich mir vorgenommen, mir sobald ich alleine lebe den Traum selbst zu erfüllen. Jetzt mit 22 habe ich seit Dezember mir den größten Traum erfüllt und mein Herz platzt vor Liebe. Ich kann es oft gar nicht glauben, dass ich tatsächlich Frauchen bin und der Racker zu mir gehört 🥰er macht mein Leben bunter, fröhlicher und wilder und ich würde ihn für nichts in der Welt wieder her geben 🙈❤️
Eine schöne Liebeserklärung ♥️
 
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Wolfgang
28. Apr. 18:51
Wie Hunde mein Leben veränderten…
Hunde fand ich schon immer etwas Besonderes, wollte aber nie einen Hund haben.
Es war Weihnachten 2013 und wir waren bei unserer Tochter zu Besuch. Sie hatte vor längerer Zeit eine ältere Labradorhündin von einem älteren Herrn übernommen, der die Hündin nicht mehr versorgen konnte.
Asta war ganz lieb und verschmust. Da sagte meine Frau, ich möchte auch einen Hund haben. Für mich war das kein Thema und so legte ich rigeros fest: Thema aus! „Ach nur einen kleinen.“
Ich: ob groß oder klein, das findet nicht statt.
Zuhause angekommen fand ich keine Ruhe. Ich begab mich in das Gästezimmer und schaltete den PC an. Ich überlegte. Was soll ich suche? Womit und woran könnte ich mich gewöhnen? Ich googelte. Kleiner Hund, kläfft nicht, haart nicht, stinkt nicht, Anfängerhund!
Ich landete bei Havaneser, hatte ich noch nie gehört aber ich fand, sieht ganz niedlich aus und mit den Eigenschaften könnte ich umgehen. Aber wo finde ich so etwas? Ich googelte weiter! Da fand ich einen Welpen… ganz süß mit seinem Aprikotfarbenem Fell und den Karamellfarbenen Ohren auf einer violetten Decke.
Ich druckte die Anzeige aus und suchte weiter, schließlich waren es bis Straubing ca. 750 km.
In der näheren Umgebung gab es auch Havaneserzüchter. Die Summe für einen Welpen mit Stammbaum waren über das Doppelte höher.Ich druckte auch diese Anzeigen aus.
Am nächsten Morgen legte ich meiner Frau die Anzeigen mit der Bemerkung: „das ist jetzt dein Part“ auf den Tisch und bemerkte, aber mit Stammbaum muss nicht sein, da fahre ich lieber nach Straubing.
Sie rief gleich in Straubing an und kurz darauf skypten wir und sahen sie Kleine. Es war der 26. Dezember und der Züchter würde uns den Welpen bis zum 30. Dezember reservieren.
Am nächsten Tag fuhren wir drei Uhr los und trafen gegen zehn in Straubing beim Züchter ein.
Es ging ein Gebelle und Gekläffe los und ich dachte, was habe ich da überlesen. Doch es waren die Elterntiere, die wohl geahnt haben dass wieder eines ihrer Babys weg gehen wird.
Ein kleines Knäuel kam auf meine Frau zugelaufen. Von Anfang, ein Herz und eine Seele!
Wie heißt denn die Kleine wollte meine Frau wissen.
Hund, sagte der Züchter… wir vergeben keine Namen.
Dann nenne ich sie Cassy, weil sie so kess auf mich zukam, sagte meine Frau.
Wir nahmen Cassy mit nach Bommelsen in Niedersachsen.
Zwei Tage später erlitt ich einen Schlaganfall!
 
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Wolfgang
28. Apr. 18:56
https://youtu.be/Oum6hKPKscc
 
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Wolfgang
28. Apr. 18:57
Die Geschichte geht weiter
 
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Dogorama-Mitglied
28. Apr. 19:06
Wie Hunde mein Leben veränderten… Hunde fand ich schon immer etwas Besonderes, wollte aber nie einen Hund haben. Es war Weihnachten 2013 und wir waren bei unserer Tochter zu Besuch. Sie hatte vor längerer Zeit eine ältere Labradorhündin von einem älteren Herrn übernommen, der die Hündin nicht mehr versorgen konnte. Asta war ganz lieb und verschmust. Da sagte meine Frau, ich möchte auch einen Hund haben. Für mich war das kein Thema und so legte ich rigeros fest: Thema aus! „Ach nur einen kleinen.“ Ich: ob groß oder klein, das findet nicht statt. Zuhause angekommen fand ich keine Ruhe. Ich begab mich in das Gästezimmer und schaltete den PC an. Ich überlegte. Was soll ich suche? Womit und woran könnte ich mich gewöhnen? Ich googelte. Kleiner Hund, kläfft nicht, haart nicht, stinkt nicht, Anfängerhund! Ich landete bei Havaneser, hatte ich noch nie gehört aber ich fand, sieht ganz niedlich aus und mit den Eigenschaften könnte ich umgehen. Aber wo finde ich so etwas? Ich googelte weiter! Da fand ich einen Welpen… ganz süß mit seinem Aprikotfarbenem Fell und den Karamellfarbenen Ohren auf einer violetten Decke. Ich druckte die Anzeige aus und suchte weiter, schließlich waren es bis Straubing ca. 750 km. In der näheren Umgebung gab es auch Havaneserzüchter. Die Summe für einen Welpen mit Stammbaum waren über das Doppelte höher.Ich druckte auch diese Anzeigen aus. Am nächsten Morgen legte ich meiner Frau die Anzeigen mit der Bemerkung: „das ist jetzt dein Part“ auf den Tisch und bemerkte, aber mit Stammbaum muss nicht sein, da fahre ich lieber nach Straubing. Sie rief gleich in Straubing an und kurz darauf skypten wir und sahen sie Kleine. Es war der 26. Dezember und der Züchter würde uns den Welpen bis zum 30. Dezember reservieren. Am nächsten Tag fuhren wir drei Uhr los und trafen gegen zehn in Straubing beim Züchter ein. Es ging ein Gebelle und Gekläffe los und ich dachte, was habe ich da überlesen. Doch es waren die Elterntiere, die wohl geahnt haben dass wieder eines ihrer Babys weg gehen wird. Ein kleines Knäuel kam auf meine Frau zugelaufen. Von Anfang, ein Herz und eine Seele! Wie heißt denn die Kleine wollte meine Frau wissen. Hund, sagte der Züchter… wir vergeben keine Namen. Dann nenne ich sie Cassy, weil sie so kess auf mich zukam, sagte meine Frau. Wir nahmen Cassy mit nach Bommelsen in Niedersachsen. Zwei Tage später erlitt ich einen Schlaganfall!
Oh mein Gott Wolfgang , ich hoffe Du konntest Dich wieder gut erholen ? Wie schlimm das sein musste , für Dich und für Deine Frau und auch für Cassy , die die volle Aufmerksamkeit brauchte.
 
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Dogorama-Mitglied
28. Apr. 19:07
Ich kenne kaum ein Leben ohne Hund(e). Als ich im Studium keinen eigenen Vierbeiner haben konnte, habe ich Hunde aus dem Tierheim und von Senior*innen ausgeführt. Insgesamt kann ich mir keinen Alltag "ganz ohne" vorstellen. Immer einen treuen Gefährten/eine treue Gefährtin zu haben ist einfach nur toll und außerdem tut es mir körperlich und seelisch gut, bei Wind und Wetter draußen in der Natur zu sein. Die vielen netten Bekanntschaften sowie einige echte Freundschaften, die ich im Laufe der Jahre mit anderen Hundehalter*innen geknüpft habe, möchte ich ebenfalls nicht mehr missen.
Ich bin auch corona bedingt zum tierheim mit denn Hunden spazieren gewesen . Doch ich habe mich in 1 Hündin verliebt und scheinbar auch sie in mich . Jetzt ist sie seit Dezember bei mir und wir sind auch 1 Herz und 1 Seele .
Ich hoffe sie bleibt mit ihren 12 Jahren noch ganz lange an meiner Seite.
 
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Yvonne
28. Apr. 19:53
Als Kind/ Jugendliche habe ich viel im Tierheim ehrenamtlich geholfen. Als ich 12 Jahre alt war zog unser erster Familiehund ein. Da sie schon eine Rentnerin war lebt sie nur 2 Jahre bei uns. Meine Eltern wollten dann nach keinen eignen Hund mehr, da wir in den 2 jahren Stammkunden beim Tierarzt und Klinken waren und meine Mutti nie mehr ein Tier einschläfern lassen möchte.
Mir war klar dass ich irgendwann, wenn alles passt einen Hund haben möchte. Dann hat alles gepasst nach 10 Jahren bin ich wieder in die Heimat gezogen und wie der Zufall so wollte hatte einer Bekannte ihr Sohn Welpen, wie dass Schicksal so wollte auch nach Jack Russell Mix Welpen. Durch Fiene bin ich wieder sehr viel in der Natur unterwegs, ich bin glücklicher, fröhlicher. Habe einen wunderbaren Ausgleich zur Arbeit, die teilweise anstrengend ist.
Seit dem ich Fiene habe sind wir richtige Entdecker geworden. 😀
 
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Alexandra
28. Apr. 20:09
Ich bin mit Hund aufgewachsen- ein Golden Retriever, mein lieber Dino.
Mein Herz ist gebrochen als ich 14 war und Dino über die 🌈Brücke gehen musste.
Ich konnte mir nie wieder vorstellen einen Hund so sehr wie ihn zu lieben.
Fast 15 Jahre später habe ich nun meinen ersten eigenen Hund.
Meine Aika.
Sie ist die treueste Seele die ich kenne und viel zu gut für diese Welt.
Sie geht mir mir durch dick und dünn und steht mir mit ihrer herzerwärmenden Art in meinen dunkelsten Stunden bei.
Sie hat mein Leben verändert, mich wieder mehr an zuhause gebunden sozusagen. Aber ich liebe diese Fellnase über alles und ich werde jetzt schon ganz sentimental wenn ich überlege, wie schnell die Zeit vorbeigeht mit ihr und dass ich auch sie irgendwann mal gehen lassen muss.
Bis dahin genieße ich die Zeit mit ihr