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Dogorama-Mitglied
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zuletzt 11. Juli

Verhalten des Rüden in der Zeit der läufigen Hündinen

Hallo 🤗 Mein Hund ist seit ein paar Monaten ein "echter Kerl". Die Hormone tanzen und das Interesse am anderen Geschlecht wächst. Doch seit circa 2 Wochen schnüffelt er hektisch ohne Unterlass, leckt an jeder Urinpfütze (von Damen) herum und ist dann auch weder ansprechbar, geschweige denn von dort weg zu bewegen 😨 Auf der Hundewiese wird Alles vergessen, sobald eine "duftende" Dame da ist, hängt er (manchmal schlabbernd) an deren Hintern 🫣 Ich versuche ihn anderweitig abzulenken: Fahrradfahren, Suchspiele im Garten... eigentlich auch Hundewiese... Kastration und Chippen kommt für mich nicht in Frage da dies eine Charakterveränderung mit sich bringen kann. Deshalb hab ich ein paar Fragen: In welchen Monaten sind Hündinnen läufig? Wie kann ich meinen Rüden entsprechend ablenken? Welche Erfahrungen habt ihr mit euren Rüden gemacht? Welche Tipps habt ihr für so eine Situation? Vielen Dank für eure Hilfe Bitte bleibt freundlich
 
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M
30. Juni 23:20
Cooper ist jetzt 9 Jahre alt und wenn die ganzen Damen seines Harems läufig sind, merkt man es auch sehr gut. Er bekommt auch das hier schon empfohlene Agnus Castus seit Jahren kurzweise, dadurch kommt er in der Wohnung zur Ruhe. Draußen merkt man es auch , dass er nicht mehr so unter Stress steht. Probeweise lassen wir das Agnus Castus zeitweise weg und man merkt sofort eine Veränderung.
Einen Versuch in Absprache mit dem Tierarzt kann ich auf jeden Fall empfehlen
 
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M
30. Juni 23:27
Wahrscheinlich gehen jetzt wieder einige auf mich los, aber du kannst deinem Rüden mit Agnus Castus Globuli helfen, die machen ihm diese Zeit stressfreier. Wenn man der Hündin während der Läufigkeit Chlorophyll-Tabletten gibt, riechen sie nicht mehr so verführerisch.
Genau das bekommt Cooper auch und es hilft sehr gut
 
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Brigitta
30. Juni 23:53
Genau das bekommt Cooper auch und es hilft sehr gut
Werde ich auch ausprobieren danke
 
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Julia
1. Juli 04:11
Unser Finley hat gerade auch Liebeskummer. Die Nachbarshündin ist läufig und er kriegt sie kaum aus dem Kopf. Er frisst und trinkt schlechter als sonst und er schläft deutlich weniger, weil er mit jammern beschäftigt ist. Besonders ausdauernd abends im Schlafzimmer, er wird sogar nachts wach und weint. Auf den Spaziergängen merkt man es natürlich auch deutlich, da sind die Ohren auf durchzug.

Er ist jetzt 15 Monate alt, ich hoffe, dass das nur Auswüchse der Pubertät sind und sich das noch verwächst. Mit seinem eher ängstlichen und unsicherem Charakter ist er nämlich kein guter Kandidat für eine Kastration.
 
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Dogorama-Mitglied
1. Juli 05:29
Unser Finley hat gerade auch Liebeskummer. Die Nachbarshündin ist läufig und er kriegt sie kaum aus dem Kopf. Er frisst und trinkt schlechter als sonst und er schläft deutlich weniger, weil er mit jammern beschäftigt ist. Besonders ausdauernd abends im Schlafzimmer, er wird sogar nachts wach und weint. Auf den Spaziergängen merkt man es natürlich auch deutlich, da sind die Ohren auf durchzug. Er ist jetzt 15 Monate alt, ich hoffe, dass das nur Auswüchse der Pubertät sind und sich das noch verwächst. Mit seinem eher ängstlichen und unsicherem Charakter ist er nämlich kein guter Kandidat für eine Kastration.
Ich kann da nur empfehlen: such dir eine Hundeschule oder Verein, wo läufige Hündinnen beim Training ausdrücklich erwünscht sind. Alternativ: sprich in deiner Nachbarschaft Halter von intakten Hündinnen an und frage, ob sie in der Zeit der Läufigkeit mit dir und deinem Hund Social Walks machen würden. Und dann bindet ihr noch ein paar Übungen wie in der Hundeschule in euren Spaziergang mit ein.
Die läufigen Hündinnen gehören nunmal zum Leben dazu und das beste ist, wenn man voll rein geht in das Thema und es zu einer Normalität erklärt und so damit umgeht.
 
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Anne
1. Juli 05:42
Was den Rüden hilft ist Gewöhnung. Der Rüde meiner Tochter ist im letzten Jahr noch völlig durchgedreht wenn eine meiner Hündinnen läufig war. Inzwischen ist es so dass er zwar interessiert jedoch noch ansprechbar ist. Wir gehen auch zusammen raus wenn die Hündinnen läufig sind. Allerdings machen wir während der standhitze eine Pause denn dann wird es ja auch für den Rüden wirklich interessant und er fängt an aktiv zu werden und die Hündin drückt ihm auch noch ihren Hintern ins Gesicht. Da ist dann eine Trennung doch besser. Insgesamt ist es aber tatsächlich so dass die Rüden nicht mehr ganz so hyperaktiv sind wenn sie erwachsen sind und den Geruch von läufigen Hündinen gewohnt sind
Das kann ich so nicht bestätigen. Das Interesse meines Rüden ist ungebrochen, er singt, ist extrem unruhig etc. Er läuft niemals weg- außer wenn läufige Hündinnen in der Nähe sind.
 
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Mig
11. Juli 11:06
Einfach einige Regeln beherzigen.
Schnuppern am Damenurin für den Moment ok. Lecken unterbinden. Einfach weiter laufen. Wird am Anfang etwas hart aber mit training und Belohnung geht das.
Ruhig auf Abstand Begegnungen suchen und dabei ganz normal weiter laufen, heisse Mädels gehören zum Alltag.
Gerade Jungrüden neigen zu Liebeskummer, dann einfach mal die nächsten Tage für Abwechslung sorgen.
Es wird immer besser und ruhiger. Hatte bisher nur intakte Rüden, nie Probleme. Die ersten 2 jahre sind etwas anstrengend aber das gibt sich. Kastration sollte immer die allerallerallerletze Wahl sein.
Zum Stress in der Zeit. Ja das Stresst ihn, aber auch in der Natur müssen Jungrüden lernen das man nicht immer alles bekommt was man will. Und da lernen sie es auch.
 
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Ina
11. Juli 15:07
Einfach einige Regeln beherzigen. Schnuppern am Damenurin für den Moment ok. Lecken unterbinden. Einfach weiter laufen. Wird am Anfang etwas hart aber mit training und Belohnung geht das. Ruhig auf Abstand Begegnungen suchen und dabei ganz normal weiter laufen, heisse Mädels gehören zum Alltag. Gerade Jungrüden neigen zu Liebeskummer, dann einfach mal die nächsten Tage für Abwechslung sorgen. Es wird immer besser und ruhiger. Hatte bisher nur intakte Rüden, nie Probleme. Die ersten 2 jahre sind etwas anstrengend aber das gibt sich. Kastration sollte immer die allerallerallerletze Wahl sein. Zum Stress in der Zeit. Ja das Stresst ihn, aber auch in der Natur müssen Jungrüden lernen das man nicht immer alles bekommt was man will. Und da lernen sie es auch.
Das sehe ich ganz genauso, ja das stresst ihn, aber es geht nicht darum jeden Stress von ihm fernzuhalten, er muss lernen damit umzugehen und wir als Rüden Besitzer ebenfalls.
Wie Mig L schon sagt sollte Kastration oder Chip wirklich das allerletzte Mittel sein.....
Ein so junger Rüde braucht Zeit, er ist noch lange nicht erwachsen und mit konsequenter Erziehung wird das in den allermeisten Fällen deutlich besser....