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Danny
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Anzahl der Antworten 55
heute 20:04

Verändertes Essverhalten bei Expartner

Hallo zusammen, meine Ex und ich teilen uns unsere Hündin in der Aufsicht seit mehr als drei Jahren. Vor ca. 10 Wochen kam Peach zu mir für 5,5 Wochen und es war alles gut. Danach hatte meine Ex sie für 1,5 Wochen. In dieser Zeit veränderte sich auf einmal das Essverhalten unserer Hündin. Sie aß morgens manchmal erst nachdem dass es Essen für ne Stunde dort stand, manchmal auch garnicht. Sie nahm auch keine Kauartikel. Wieder bei mir war davon nichts zu sehen. Sie frühstückte, nahm alles was es an Leckerlies und kaufartikeln gab und aß zu Abend. Nach weiteren 1,5 Wochen kam sie wieder zu meiner Ex und nun ist das Essverhalten erneut stark reduziert. Ja sie isst wenn der Hunger enorm sein muss. Aber zu normalen Zeiten hat sie keine Lust drauf, selbst die Schleckmatte- die sie bei mir quasi aufgegessen hat 😅- will sie dort nicht. Hat diesbezüglich jemand Erfahrung was da nun passiert sein könnte?
 
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Julia 🐾Nero
30. Mai 11:44
Obwohl dieses Modell bereits seit 3 Jahren gemacht wird ? Also die Trennung war vor drei Jahren seither wird im 4-6 Wochen Rhythmus gewechselt. Manchmal (Job bedingt) ist es so wie jetzt dass innerhalb von 3 Wochen, zwei Wechsel stattgefunden haben. Ist von meiner Seite kein „kann nicht sein“ sondern nur nochmal die Nachfrage, da ich alles dafür tun möchte und alles mit bedenken möchte, um die Situation so schnell es geht zu lösen
Hunde verändern sich ja auch mit dem Alter.
Bei Nero hat sich zum Beispiel zwischen dem 4 und 5 Lebensjahr extrem viel getan und seine Bedürfnisse sind jetzt ganz anders.

Früher war er zum Beispiel sehr gerne bei Hundesittern, erst recht, wenn diese selber Hunde hatten.
Inzwischen ist er nicht so gerne bei Hundesittern, auch nicht bei denen, die er schon Jahre kennt (er macht es zwar mit, aber die Begeisterung ist weg) und wenn andere Hunde dort sind fühlt er sich überhaupt nicht wohl und zieht sich zurück. Fressen tut er dann übrigens auch nicht bzw nur abends und dann nicht viel.

Muss bei euch natürlich nicht zwingend der Fall sein, aber es kann schon sein, dass euerer Hündin das lange nichts ausgemacht hat und sie jetzt mehr Beständigkeit und Stabilität bevorzugt.
 
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Julia 🐾Nero
30. Mai 11:50
Aber müsste sie dann nicht bei uns beiden das Essverhalten ändern? Bei mir frisst sie ganz normal und steht mir manchmal sogar auf den Füßen wenn ich das Essen zubereite so von wegen „mach hinne, lass was fallen“ 😅
Nicht wenn sie dich als Zuhause "ausgesucht" hat und die Zeit bei deiner Ex als Betreuung auf Zeit ansieht.
 
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Danny
30. Mai 12:09
Nicht wenn sie dich als Zuhause "ausgesucht" hat und die Zeit bei deiner Ex als Betreuung auf Zeit ansieht.
Ich muss dazu sagen, dass ich bis vor 6 Monaten eine ganz andere Person war. Ich hatte kaum Zeit für meine Hündin wegen der Arbeit, meine Arbeit hat alles ausgefüllt und meine Hündin kam- rückblickend gesprochen- viel zu kurz.
Ich habe eben Mentalen Problemen sehr starke Ängste entwickelt und diese auf Peach übertragen, sodass ich mich nichts getraut habe.

Vor 6 Monaten hat sich dies geändert, 100% Remote Arbeit, flexible Arbeitszeiten, nicht länger als 3 Stunden am Stück. Und seither unternehme ich sehr viel mit Peach. Sie ist bei mir in keinem Büro mehr, sondern wenn ich arbeite in der Wohnung und wenn ich Pause mache gehen wir bis zu 3 Stunden spazieren- natürlich nicht bei Wetter mit über 25 grad.

Nachdem sie mich in meinem neuen Job erlebt hat und wir 5,5 Wochen soviel erlebt hatten, keine Ängste mehr auf sie projeziert wurden- von meiner Seite aus- hat das mit dem veränderten Essverhalten bei meiner Ex angefangen.

Ich dachte immer das Zuhause von Peach wäre meine Ex. Deshalb bin ich sehr überrascht dass du jetzt sagst, dass es ggf. ich nun sein könnte.
 
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Doreen
30. Mai 12:50
Nicht wenn sie dich als Zuhause "ausgesucht" hat und die Zeit bei deiner Ex als Betreuung auf Zeit ansieht.
Genau das war mein Gefühl beim lesen des Textes.

Danny, so wie es gerade bei und mit dir läuft, scheint es für eure Hündin optimal zu sein. Die Zeit die ihr miteinander und wie ihr sie verbringt, ist wohl das was sie braucht um glücklich und zufrieden zu sein.
 
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Marie
30. Mai 13:16
Hallo Danny, grundsätzlich finde ich es toll das ihr euch Beide um Peach kümmert!
Aber nicht jeder Hund eigenet sich für "Dogsharing" ! denn irgendwie ist es das ja.
Dieser lange Zeitraum,bei dir oder deiner Ex Partnerin, holt ihn immer wieder aus seiner Routine !
Auch wenn er euch kennt ,glaube ich das es ihn stresst!
Er ist ja auch inzwischen 3 Jahre älter,Hunde entwickeln da noch mal andere Bedürfnisse!
Ich würde dieses Modell nicht bevorzugen,sondern dem Hund ein festes Zuhause geben!
Natürlich sollte der jeweils andere Part sich auch mit kümmern dürfen👍
 
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Marion
30. Mai 14:35
Bin jetzt nicht sicher, ob ich den Eingangstext richtig interpretiert habe, aber zuerst war sie für 5,5 Wochen bei dir, dann nur 1,5 bei deiner Ex und nach der kurzen Zeit plötzlich wieder zu dir?

Würde versuchen, die Abläufe so gleich zu halten wie möglich.
1,5 Wochen plötzlicher Routinewechsel und dann plötzlich wieder Routinewechsel klingt hart.
Würde die Zeiten zwischen euch angleichen.

Mal abgesehen vom Futter:
Wie verhält sie sich denn sonst so?
Hat deine Ex evtl. gerade eine stressige Zeit, sodass es auf die Hündin übergeht?
Oder hat sich eventuell etwas in ihrer Umgebung geändert?
Beispielsweise könnte ja eine Baustelle in der Nähe sein, wegen der sie sich unwohl fühlt.
Kann natürlich auch irgendwas anderes sein am Wohnort.
Oder hat deine Ex mittlerweile einen neuen Partner, den eure Hündin gruselig findet?

Wäre da jetzt, ehrlich gesagt, nicht so vorschnell, das Dogsharing als Ursache zu betrachten und sofort abzubrechen.
Ich persönlich würde mir da noch etwas Zeit lassen und ganz genau auf Ursachensuche gehen.
Vielleicht liegt das Problem ja wo gänzlich anders.
Und eventuell verhält sie sich beim nächsten Mal schon wieder anders.
 
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Lisa-Eileen
30. Mai 16:59
Was meinst du könnten wir machen ? Die Zeit zu ihrer Bezugsperson (meiner Ex ) verlängern, dass es mal mehr sind als 3-4 Wochen, sondern wie bei mir 4-6 Wochen ? Ich bin wirklich über jede Idee froh, die ich bekomme, weil es macht was mental mit mir. Und ich möchte meiner Hündin natürlich helfen.
Ich würds sein lassen, du bist ja die Bezugsperson wenns ihr dort nicht mehr gut tut.
Ein Hund ändert sich auch und sie kompensieren sehr lange bis sie iwann zusammenkrachen.
Warscheinlich hats schon immer gestresst aber jetzt kann sie es nicht mehr kompensieren.
Ich find so ein Gehampel eh immer schlimm, es ist ein Rudeltier und nix was man hin und her reicht.
 
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Lisa-Eileen
30. Mai 17:01
Ich muss dazu sagen, dass ich bis vor 6 Monaten eine ganz andere Person war. Ich hatte kaum Zeit für meine Hündin wegen der Arbeit, meine Arbeit hat alles ausgefüllt und meine Hündin kam- rückblickend gesprochen- viel zu kurz. Ich habe eben Mentalen Problemen sehr starke Ängste entwickelt und diese auf Peach übertragen, sodass ich mich nichts getraut habe. Vor 6 Monaten hat sich dies geändert, 100% Remote Arbeit, flexible Arbeitszeiten, nicht länger als 3 Stunden am Stück. Und seither unternehme ich sehr viel mit Peach. Sie ist bei mir in keinem Büro mehr, sondern wenn ich arbeite in der Wohnung und wenn ich Pause mache gehen wir bis zu 3 Stunden spazieren- natürlich nicht bei Wetter mit über 25 grad. Nachdem sie mich in meinem neuen Job erlebt hat und wir 5,5 Wochen soviel erlebt hatten, keine Ängste mehr auf sie projeziert wurden- von meiner Seite aus- hat das mit dem veränderten Essverhalten bei meiner Ex angefangen. Ich dachte immer das Zuhause von Peach wäre meine Ex. Deshalb bin ich sehr überrascht dass du jetzt sagst, dass es ggf. ich nun sein könnte.
Denke auch du bist die Bezugsperson, sonst würde sie ja woanders nicht so leiden/ gestresst sein.
 
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𝓓𝓪𝓯𝓷𝓮
30. Mai 17:09
Der Hund hat Stress eindeutig das hin und her ist der Maus zu viel

Ich hatte damals das auch mit mein Yorkshire mein Vater hat ihn dann wir und irgendwann wollt mein Hund nicht mehr mit zu mein Vater so hat meine Mutter beschlossen das der Hund bei uns bleibt so fing er an zu essen spielen und war extrem Kuschelbedürftig
 
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Danny
30. Mai 17:13
Bin jetzt nicht sicher, ob ich den Eingangstext richtig interpretiert habe, aber zuerst war sie für 5,5 Wochen bei dir, dann nur 1,5 bei deiner Ex und nach der kurzen Zeit plötzlich wieder zu dir? Würde versuchen, die Abläufe so gleich zu halten wie möglich. 1,5 Wochen plötzlicher Routinewechsel und dann plötzlich wieder Routinewechsel klingt hart. Würde die Zeiten zwischen euch angleichen. Mal abgesehen vom Futter: Wie verhält sie sich denn sonst so? Hat deine Ex evtl. gerade eine stressige Zeit, sodass es auf die Hündin übergeht? Oder hat sich eventuell etwas in ihrer Umgebung geändert? Beispielsweise könnte ja eine Baustelle in der Nähe sein, wegen der sie sich unwohl fühlt. Kann natürlich auch irgendwas anderes sein am Wohnort. Oder hat deine Ex mittlerweile einen neuen Partner, den eure Hündin gruselig findet? Wäre da jetzt, ehrlich gesagt, nicht so vorschnell, das Dogsharing als Ursache zu betrachten und sofort abzubrechen. Ich persönlich würde mir da noch etwas Zeit lassen und ganz genau auf Ursachensuche gehen. Vielleicht liegt das Problem ja wo gänzlich anders. Und eventuell verhält sie sich beim nächsten Mal schon wieder anders.
Hallo Marion,
Normalerweise hat meine Ex sie ca. 3-4 Wochen und ich sie 4-6 Wochen.
Der jetzige kurze Wechsel war wegen zwei beruflichen Terminen von meiner Ex, die es leider nicht anders möglich machten.

Ich kann nicht sagen, ob meine Ex eine neue Partnerschaft hat, es sieht viel danach aus aber aktiv angesprochen habe ich sie nicht.
Auch nicht ob bei ihr viel los ist, solche Gespräche führen wir nicht. Sollte ich das machen ? Dann denk ich mir was aus, wie ich es umschreibe, die Idee ist ja nicht verkehrt.

Nein ich würde niemals vorschnell das Dogsharing als Ursache betiteln. Sie frisst ja irgendwann, dass ist erstmal die Hauptsache. Das heißt wir haben Zeit.
Ein Hund ist auch zu 95% Emotionen und Bindung. Ich würde niemals vorschnell etwas sagen, was sie in eine Emotionale „Versagerrolle“ steckt oder sich für sie „bedrohlich“ anfühlt a la „Ich möchte ihr den Hund wegnehmen“
Die Liebe zu dem Vierbeiner ist auch bei ihr sehr ausgeprägt. Das gilt es für mich zu respektieren, bis ich keine andere Möglichkeit mehr habe.