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Maren
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Anzahl der Antworten 67
zuletzt 5. Okt.

Übergibt sich und will nicht ins Auto steigen

Unser Gary ist aus Rumänien, wir haben ihn direkt in Lübeck abgeholt. Er ist aus dem Tierschutz. Er wurde als Vermehrerhund missbraucht. Wir haben ihn jetzt 2 Monate. Er wird im September 2 Jahre alt. Er ist ein ganz entspanntes Kerlchen, liebt alles und jeden. Hat nach ca. 2 Wochen gelernt Stubenrein zu werden, nicht ins Bett zu gehen, bellt so gut wie garnicht, schläft viel, kann schon mind. 3 Stunden ohne bellen alleine bleiben, also ein, wie wir sagen, Glückshund! 😍 Wir lieben ihn und er uns. Jetzt kommt das "aber"... Wir würden ihm so gern die "Welt" zeigen, mit ihm an die See fahren, oder einfach in die Natur, irgendwohin... Familie, die ihn auch ins Herz geschlossen hat, etc.! Aber er hat uns jedesmal ins Auto gek... 😔🤮 Er mag keine Auto(fahrt). Auch haben wir versucht ohne Fresschen vorher, dann spuckt er Schaum, er mag nicht mal ins Auto steigen, wird unruhig. Wir üben das jetzt gerade mit Körbchen(was er in der Stube gut angenommen hat). Das Problem, er weigert sich ins Auto zu steigen. Probieren es jetzt Stück für Stück mit Leckerchen, etc. Aber der Sommer ist bald vorbei... Hat da jemand einen Rat, wie das schneller geht?? 🤷🏼‍♀️
 
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Maren
27. Sept. 18:34
Hallo ihr Lieben, erstmal vielen Dank für die lieben Antworten!! 🤗😍 Also... Wir haben es jetzt so gemacht, dass wir Gary erstens kein Futter mehr gegeben haben, wenn wir wohin fahren wollten, er wird in sein Körbchen gesetzt, mit Unterlagen darunter. Er hechelt zu Anfang sehr stark und sabbert. Nach kurzer Zeit beruhigt er sich aber und schläft, ist aber immer auf halb 8 Stellung! Also, er fährt nach wie vor nicht gern Auto, aber er merkt langsam, dass wir es mit was Schönem verbinden. Wir hoffen, dass das Sabbern dadurch von allein aufhört! Spucken tut er schon nicht mehr, dass ist schon enorm erleichternt für ihn und natürlich auch für uns!👍🙏😘
 
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Syl
1. Okt. 09:53
Meine Hündin hat anfangs auch viel gespeichelt und erbrochen bei der Autofahrt. Sie hatte echt Stress damit. Ist ja auch kein Wunder bei den Tierschutzhunden. In aller Regel kennen sie das Autofahren nicht, wenn sie nach Deutschland transportiert werden. Dann sind sie aber häufig gleich erstmal mehr als 24 Stunden in einem Transporter mit anderen Hunden in Boxen, die auch Angst haben und sie sich so sogar gegenseitig hochschaukeln. Da aus Sicherheitsgründen keine Gassirunden eingebaut werden können, liegen sie in ihren Hinterlassenschaften. Die gesamte Tour ist einfach ein traumatisches Erlebnis.

Ich habe meiner Hündin damals etwa 60 bis 30 Minuten vor der Fahrt eine halbe bis 1 Vomex A Dragee (50 mg, 4-8 mg pro kg Körpergewicht) gegeben. Gegen die Übelkeit und das Dauersabbern hat das ganz gut geholfen. Ansonsten wurde es dann mit jeder Fahrt besser. Heute fährt sie sehr gerne Auto. 🐶🤩
Und nicht vergessen: Hund oder Hundebox im Auto immer sichern, damit eine Vollbremsung nichts Schlimmeres anrichtet.
 
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Maren
2. Okt. 08:27
Meine Hündin hat anfangs auch viel gespeichelt und erbrochen bei der Autofahrt. Sie hatte echt Stress damit. Ist ja auch kein Wunder bei den Tierschutzhunden. In aller Regel kennen sie das Autofahren nicht, wenn sie nach Deutschland transportiert werden. Dann sind sie aber häufig gleich erstmal mehr als 24 Stunden in einem Transporter mit anderen Hunden in Boxen, die auch Angst haben und sie sich so sogar gegenseitig hochschaukeln. Da aus Sicherheitsgründen keine Gassirunden eingebaut werden können, liegen sie in ihren Hinterlassenschaften. Die gesamte Tour ist einfach ein traumatisches Erlebnis. Ich habe meiner Hündin damals etwa 60 bis 30 Minuten vor der Fahrt eine halbe bis 1 Vomex A Dragee (50 mg, 4-8 mg pro kg Körpergewicht) gegeben. Gegen die Übelkeit und das Dauersabbern hat das ganz gut geholfen. Ansonsten wurde es dann mit jeder Fahrt besser. Heute fährt sie sehr gerne Auto. 🐶🤩 Und nicht vergessen: Hund oder Hundebox im Auto immer sichern, damit eine Vollbremsung nichts Schlimmeres anrichtet.
Danke für den Tip!🤗 Na klar ist die Box gesichert! 👍 Ja, schlimm was die armen Geschöpfe da durchmachen müssen... 😣😔
 
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Annett
3. Okt. 20:01
Danke für den Tip!🤗 Na klar ist die Box gesichert! 👍 Ja, schlimm was die armen Geschöpfe da durchmachen müssen... 😣😔
Also meine Mila hat den Transport aus Rumänien problemlos überstanden. Sie liebt von Anfang an das Autofahren (auch mit dem Wohnmobil). Wenn die Tür aufgeht, sitzt sie als erstes drin. Alle Hunde scheinen das also nicht als dramatisch zu empfinden, ich weiß aber schon, dass das wohl immer mal passiert, leider.
 
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Annett
3. Okt. 20:05
Danke für den Tip!🤗 Na klar ist die Box gesichert! 👍 Ja, schlimm was die armen Geschöpfe da durchmachen müssen... 😣😔
Ohne Rücksprache mit dem Tierarzt würde ich dem Hund trotzdem lieber nichts verabreichen, was man hier als Tipp bekommt, auch wenn es lieb gemeint ist. Erst recht nicht, wenn das Medikament eigentlich für Menschen ist. Bei einigen Medikamenten ist das möglich, aber eben nicht mit allen.
 
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Maren
3. Okt. 22:35
Ohne Rücksprache mit dem Tierarzt würde ich dem Hund trotzdem lieber nichts verabreichen, was man hier als Tipp bekommt, auch wenn es lieb gemeint ist. Erst recht nicht, wenn das Medikament eigentlich für Menschen ist. Bei einigen Medikamenten ist das möglich, aber eben nicht mit allen.
Danke! 🤗
 
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Kirsten
4. Okt. 16:54
So'n Schaum Geysir hatte ich auch. Wichtig ist, das Autofahren kleinteilig anzutrainieren, wenn es bereits negativ verknüpft ist. Dauert im Schnitt durchaus 4-6 Wochen. Schritt 1 ist den Hund soweit zu bekommen, das er freiwillig alleine ins Auto geht. Ohne fahren. Dann kleine Runden im Schritt zu einem Ort, der positiv verknüpft ist. Z.b. die ersten 100m bis zum Gassi. Oder zum nächsten Hundefutter Laden. Wichtig ist kurz, langsam und positives Ziel (in der Zeit nicht zum Tierarzt, außer der Hund liebt den Tierarzt). Solange Schritttempo ist, den Hund ruhig vorne sitzen lassen. Es geht darum, das Gehirn -Auge das lernt zu verknüpfen. Das ist bei kleinen Kindern auch so. Rein biologischer Vorgang. Nächster Schritt immer nur wenn der davor funktioniert. Dann kann man nach und nach Strecke und Tempo erhöhen. Auch wichtig, Rückbank, Box und Kofferraum kennenlernen. Das ist immer eine neue Verknüpfung aus welchem Blickwinkel der Hund "Geschwindigkeit" wahrnimmt. Heute ist für meine Hündin das Auto ihre Burg, und sie liebt Auto fahren, egal in welchem Auto, egal wo platziert