Schnüffeln ist ja auch sehr wichtig, bildet Serotonin was zum runterkommen hilft. Dann muss ich wohl einsehen, dass sie außerhalb des Trainings nicht viel Spiel brauch, suchen macht sie ja auch extrem gerne und gut. 😌
Na, da hast’de doch Deine Antwort!😀
Dann mach doch mit ihr Suchspiele: Versteck was (ggf. auch mit Schnur dran, an der sie erst ziehen muss, um ranzukommen z.B. irgendwo drauf)… vielleicht sogar Zielobjektsuche…? Oder Dich selbst: Polli ist inzwischen regelrecht enttäuscht, wenn Herrchen nach Hause kommt und einfach so zur Tür reinkommt, ohne sich erst im Keller zu verstecken und sie suchen darf…😀
Und auch Fährtensuche (machen wir mit Leberwurst-Wasser) macht gemeinsam einen Heidenspass. Polli wird immer schon ganz hibbelig, wenn sie im Wald irgendwo abgesetzt wird, sie warten muss und Herrchen derweil verschwindet: dann weiß sie, dass gleich ihre Nase gefragt ist!
Man muss halt immer schauen, was der Hund anbietet und dann das dazu entwickeln, was einem selber auch Spaß macht!
Polli mag als schüchterner Hund z.B. eher keine wilden Spiele. Ihr Liebstes ist es, wenn sie irgendwo am Zergel nagt… und ich mich dann ganz langsam (am Boden) anpirsche. Die letzten cm pirscht sich dann nur noch die Hand an (ganz langsam) und Polli versucht mit Pfote und Co zu verhindern, dass die Hand einen Zipfel vom Zergel zu fassen kriegt.😀
Wie hier schon jemand sagte: Spielen soll beiden Spaß machen… und muss keinen Sinn haben!
Das ist also ne prima Gelegenheit, sich feinste Körpersprache Deines Hundes zu verstehen, in den verschiedensten Situationen… und auch zu verstehen, wie er auf kleinste Gesten/Bewegungen (Gedanken?) von Dir reagiert.