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Manuela
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 7
heute 21:14

Panik bei Heißluftballon

Hallo
Ich war gerade mit meiner Hündin spazieren im Wald und Wiesen. Das Geräusch eines Heißluftballons kam immer näher und meine Hündin wurde regelrecht panisch. Ich habe versucht sie zu beruhigen, bin stehen geblieben habe sie versucht zwischen meinen Beinen zu halten und sanft auf sie eingeredet und gestreichelt. Der Ballon war zwischenzeitlich fast über uns und sehr tief.
Sobald er wieder weiter weg war habe ich ihr Geschirr losgelassen um weiter zu gehen aber sie war so panisch das sie rennen wollte (Richtung heimwärts) und ich konnte sie fast nicht halten (32kg).
An ein Geschäft zu machen war nicht mehr zu denken. Zuhause ist sie sofort ins Haus und in den Keller.
Wie kann ich ihr de Angst etwas nehmen bzw. was kann ich tun / besser machen.
 
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Elisa
Beliebteste Antwort
heute 20:52
Ich habe meine Hündin letztens ca 300m getragen, sie wollte nur noch weg, nicht mal nach Hause. Die Tage danach waren auch sehr schwer. Bei ähnlichen Geräuschen schreckt sie zusammen. Der Himmel wird regelmäßig abgesucht. Auch Schatten und Wolken machen sie unsicher. Ich habe keinen Rat, das ist wirklich unschön, den Hund so zu sehen und mehr oder weniger hilflos zu sein.
Das ist oft, wenn absolute Todesangst ist. Wir laufen jeden Tag, seit 3 Jahren immer die gleiche Runde, das gibt ihm Sicherheit. Er hat hat starke Probleme mit Knallgeräuschen, Kindern(geht langsam), Bällen und ganz schlimm Licht/Schatten. Wir trainieren seit 3 Jahren, etablieren Strategien, Worte die ihm Sicherheit signalisieren und haben uns auch selbst schulen lassen. Tierärztlich ist alles abgeklärt, er hat eine schwere PTBS(ist eine Tierschutzhund). Teilweise hat er CBD Öl bekommen, das hat ihm sehr geholfen. Es ist ein sehr langer Weg, aber bei ihm ist es schon viel besser geworden. Er wird nie "normal" sein, aber solange wir noch sehen, das sich alles bessert, ist das sehr viel wert.
 
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Sonja
heute 20:00
Üben; z b. Geräusch abspielen, (gibts bestimmt irgenwo als Download.) Videos, Veranstaltungen vesuchen wos öfter Heismuftballons starten etc.also auf das Geräusch desibilisieren... ihr sicherheit geben , auch wenn sie ängstlich ist nicht näher darauf eingegen /einreden. Statt beruhigen , ihr durch selbstvewustes auftreten, weitergehen, das "Ding" , also den Heissluftballon selbst ignoieren, zeigen ist nichts besonderes und du hast alles im griff.
 
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Tina
heute 20:22
Erst einmal in Ruhe lassen. Es dauert ca. 24 bis 48 Stunden bis das Cortisol abgebaut ist. In diesem "Zeitfenster" sind die Hunde sehr reizempfänglich. Also kleine Runden, keine Reizüberforderung.
Wenn sie ansprechbar ist etwas zum Kauen oder Schlecken anbieten. Das beruhigt.
Mit ein bisschen Glück ist die Welt nach dem Zeitfenster wieder in Ordnung. Tipps für zukünftiges Training sind ja bereits erwähnt.
 
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Elisa
heute 20:33
Bei sowas einfach Heim gehen. In dem Moment ist der Hund nicht mehr aufnahmefähig! Mein Hund ist schwer traumatisiert und mittlerweile marschiert er nicht mehr los. Er ruckt kurz nach vorn und wir haben bestimmte Worte die ihm Sicherheit geben. All das wurde über sehr lange Zeit aufgebaut. Das kann man am besten im Alltag einbauen. Man selber sollte Ruhe ausstrahlen und dem ganzen wie schon erwähnt nicht viel Beachtung schenken(also dem was Angst macht). Wenn es nur so ein Ballon ist oder das Geräusch, es nicht oft vor kommt, würde ich garnichts weiter machen. Wenn ihr öfter Ballons habt, dann Strategien entwickeln(der Hund darf die Runde abbrechen, dennoch versuchen dabei so ruhig wie möglich zu bleiben, auch das der Hund nicht in volle Panik gerät). Von Geräusche vorspielen halte ich persönlich garnichts. Die Wohnung ist für meinen Hund Safe Place wo er sein Nervenkostüm runter fahren kann.
 
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Claudia
heute 20:39
Ich habe meine Hündin letztens ca 300m getragen, sie wollte nur noch weg, nicht mal nach Hause. Die Tage danach waren auch sehr schwer. Bei ähnlichen Geräuschen schreckt sie zusammen. Der Himmel wird regelmäßig abgesucht. Auch Schatten und Wolken machen sie unsicher.
Ich habe keinen Rat, das ist wirklich unschön, den Hund so zu sehen und mehr oder weniger hilflos zu sein.
 
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Elisa
heute 20:52
Ich habe meine Hündin letztens ca 300m getragen, sie wollte nur noch weg, nicht mal nach Hause. Die Tage danach waren auch sehr schwer. Bei ähnlichen Geräuschen schreckt sie zusammen. Der Himmel wird regelmäßig abgesucht. Auch Schatten und Wolken machen sie unsicher. Ich habe keinen Rat, das ist wirklich unschön, den Hund so zu sehen und mehr oder weniger hilflos zu sein.
Das ist oft, wenn absolute Todesangst ist. Wir laufen jeden Tag, seit 3 Jahren immer die gleiche Runde, das gibt ihm Sicherheit. Er hat hat starke Probleme mit Knallgeräuschen, Kindern(geht langsam), Bällen und ganz schlimm Licht/Schatten. Wir trainieren seit 3 Jahren, etablieren Strategien, Worte die ihm Sicherheit signalisieren und haben uns auch selbst schulen lassen. Tierärztlich ist alles abgeklärt, er hat eine schwere PTBS(ist eine Tierschutzhund). Teilweise hat er CBD Öl bekommen, das hat ihm sehr geholfen. Es ist ein sehr langer Weg, aber bei ihm ist es schon viel besser geworden. Er wird nie "normal" sein, aber solange wir noch sehen, das sich alles bessert, ist das sehr viel wert.
 
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Claudia
heute 21:07
Das ist oft, wenn absolute Todesangst ist. Wir laufen jeden Tag, seit 3 Jahren immer die gleiche Runde, das gibt ihm Sicherheit. Er hat hat starke Probleme mit Knallgeräuschen, Kindern(geht langsam), Bällen und ganz schlimm Licht/Schatten. Wir trainieren seit 3 Jahren, etablieren Strategien, Worte die ihm Sicherheit signalisieren und haben uns auch selbst schulen lassen. Tierärztlich ist alles abgeklärt, er hat eine schwere PTBS(ist eine Tierschutzhund). Teilweise hat er CBD Öl bekommen, das hat ihm sehr geholfen. Es ist ein sehr langer Weg, aber bei ihm ist es schon viel besser geworden. Er wird nie "normal" sein, aber solange wir noch sehen, das sich alles bessert, ist das sehr viel wert.
Bei uns ist das in dem Ausmaß relativ neu. Daher haben wir für solche Situationen keine Rituale. Die Ballons starten ca 500m Luftlinie von hier und tauchen plötzlich zwischen den Häusern auf.
Das üben von Licht/Schatten, Wolken, Kondensstreifen usw ist schon echt eine Herausforderung der anderen Art.
Nach der Begegnung wo ich sie getragen habe, bin ich danach auch nur kurz mit ihr raus, wie du schreibst, immer die gleichen Wege, wenig Reize.
 
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Elisa
heute 21:14
Bei uns ist das in dem Ausmaß relativ neu. Daher haben wir für solche Situationen keine Rituale. Die Ballons starten ca 500m Luftlinie von hier und tauchen plötzlich zwischen den Häusern auf. Das üben von Licht/Schatten, Wolken, Kondensstreifen usw ist schon echt eine Herausforderung der anderen Art. Nach der Begegnung wo ich sie getragen habe, bin ich danach auch nur kurz mit ihr raus, wie du schreibst, immer die gleichen Wege, wenig Reize.
Das dauert auch alles. Wichtig wäre noch ein Tracker, für den Notfall(meiner hat so ein Ding von Samsung, er darf eh niemals von der Leinen und es ist nur für den absoluten Notfall).
Wenn das öfter ist, den Hund abbrechen lassen, Heim gehen. Ich hab irgendwann "alles gut" aufgebaut, bin übertrieben langsam gelaufen um Ruhe zu vermitteln(natürlich dennoch der Weg nach Hause). All das dauerte Monate/Jahre. Mittlerweile schüttelt er sich nach dem Kommando und alles ist wieder gut. Nur Silvesterraketen sind Endgegener und sowas wie Rotlicht, Taschenlampe etc. Aber im Alltag ist seine Angst weder für mich noch für ihn selbst mittlerweile eine Gefahr.