Nein ein Maulkorb braucht sie nicht, sie beißt ja nicht. Und Wasser ist ihr Dingen, deswegen meine Hoffnung das sie sich mehr auf das Wasser konzentriert als auf das Geschehen am Strand. Sie will die Fahrräder nur stoppen, ist ein Fahrrad langsam unterwegs ist sie nicht so aufgeregt.
Hellsehen kann niemand. Den Hund mit Dingen, die er nicht mag, zu konfrontieren, kann sinnvoll sein oder nach hinten losgehen. Die Frage, ob du diesen Urlaub machen sollst, kann dir niemand beantworten. Du musst die Entscheidung selbst treffen und verantworten.
Ein anderes Thema ist ihr Verhalten an sich. Die "Prinzessin" ist es offenbar gewohnt, Entscheidungen zu treffen. Die Frage ist, wann muss ein Radler langsamer fahren oder mehr Abstand halten und wann muss der Hund mal aushalten können. Die Entscheidung müsstest du treffen.
So wie ich die Beschreibung hier verstehe, triffst du in diesen Situationen aber keine Entscheidung und nach so vielen Jahren darf ein Hund auch durchaus davon ausgehen, dass du es nicht tun wirst. Die gesamten Spielregeln auf den Kopf zu stellen, wird richtig viel Arbeit sein, aber das Ziel sehe ich nicht in unmöglicher Ferne.
Die Frage ist: Möchtest du diese Arbeit angehen, oder hast du dich mit ihrem Verhalten arrangiert?
Den Campingurlaub als Trainingsstätte zu benutzen, finde ich erstmal gar keine schlechte Idee. Allerdings wird es mehr eine Trainingsreise sein und vermutlich wenig Erholung. Bist du darauf eingestellt?
Und was machst du, wenn doch alles schief geht und sich andere Urlauber über ihr Verhalten beschweren? Was tust du dann?
Diese Fragen gibt es aus meiner Sicht zu klären.