Nur weil das Problem erst seit wenigen Tagen besteht, schließe ich mich dem Rat an, das Futter zu den üblichen Zeiten einige Minuter stehen zu lassen und dann wegzuräumen. Selbst wenn er gar nichts frisst, kannst Du das ein paar Tage so machen.
Parallel solltest Du alle gesundheitlichen Aspekte abchecken. Ist die Verdauung OK? Hat er Zahnprobleme?
Außerdem könntest Du darauf achten, wie er das Futter verweigert. Dreht er sich angewidert weg? Setzt er zum Fressen an und nimmt es dann doch nicht? Schaut er sich um, wirkt verunsichert? Wirkt er gelangweilt?
Wie sauber ist der Napf? Können Rückstände eines Spülmittels daran sein? Wie lange ist das Futter (bei Trockenfutter) schon geöffnet?
Wir hatten bei Yoshi ca. 1/2 Jahr richtig viel Stress, ein halbwegs akzeptables Körpergewicht zu halten. Bei ihm hat es nicht gewirkt, ihn hungern zu lassen. Es war genau so, wie Du es beschreibst. Nur, dass er auch einen häufigen Futterwechsel brauchte. Daher mein Tipp, falls Du das Problem nicht aussitzen kannst: Versuch alles, was Dir einfällt und was funktioniert. Was spricht gegen Fütterung aus der Hand oder vom Boden? Hast Du mal überlegt, dass er sich sein Futter erarbeiten könnte? Bei Yoshi wirkt inzwischen fast immer, das Trockenfutter in ein altes Handtuch einzuschlagen (ein Billig-Schnüffelteppich).
Wenn Du noch mehr ausprobieren willst, können wir uns gerne per PN austauschen.