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Celine
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Anzahl der Antworten 3
heute 17:58

Jagdtrieb – warum reagiert mein Hund nur auf bestimmte Wildtiere? 🦊

Mich würde mal interessieren, ob jemand von euch ein ähnliches Verhalten bei seinem Hund beobachtet. Meine Ronja hat scheinbar einen sehr selektiven Jagdtrieb. Heute ist uns beispielsweise eine Ratte wirklich direkt vor die Füße gelaufen, sie hat sie gesehen aber überhaupt kein Interesse gezeigt. Auch Eichhörnchen, Rehe und Wildschweine, rennende Katzen, interessieren sie erstaunlicherweise überhaupt nicht. Aber: Sobald sie einen Fuchs oder einen Dachs sieht oder nur wittert, ist es plötzlich komplett anders. Gerade beim Fuchs gibts kein halten mehr, Nackenhaare stellen sich auf, es wird geknurrt, gebellt, Fährte wird gesucht, sie macht sich groß und ist sehr unruhig. Wie ein Jagdhund, der es kaum erwarten kann, von der Leine abgemacht zu werden. Wasservögel findet sie auch interessant. Ich frage mich deshalb, wie sich das erklären lässt. Warum kann ein Hund bei manchen Wildtieren völlig entspannt bleiben, während andere einen starken Reiz auslösen? Ist das vielleicht abhängig von Bewegungsmuster, Geruch, Größe oder davon, welche Tiere der Hund als „Beute“ bzw. als besonders interessant abgespeichert hat? Oder kann es tatsächlich sein, dass Hunde einen so selektiven Jagdtrieb haben? Würde mich interessieren, wie das bei euren Hunden aussieht. 😊
 
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Kirsten
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heute 17:43
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen.
Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten.

Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto).

Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich sein könnte.
 
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Kirsten
heute 17:43
Ist es möglich, dass wehrhafte Tiere (einzelne oder verschiedene Raubwildarten) oder ihr Geruch eine hohe Relevanz für Ronja haben? Bei dem geschilderten Verhalten könnten andere emotionale Komponenten mit einfließen.
Die Bürste, Knurren, Bellen. Das sind ja durchaus eher Anteile von agonistischem Verhalten.

Das ist mir bei meiner jagdambitionierten Hündin nur einmal stark im Gedächtnis geblieben. An der Stelle haben ich einen Wolf (oder ggf. noch Luchs) vermutet. Es war im Urlaub. Die war gespannt wie ein Flitzbogen, aber die Körperspache unterschied sich deutlich vom üblichen Jagdverhalten (siehe Foto).

Neben Jagdverhalten könnte ich mir gut vorstellen, dass die Ronja da etwas fremdes entdeckt, dass ernstzunehmend oder gar bedrohlich sein könnte.
 
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Carola
heute 17:54
Ich denke, dass es auch in den Genen stecken könnte.
Meine Hunde haben keinen starken Jagdtrieb. Aber bei Ratten und Mäusen gehen sie ab wie die Furien.
Warum? Diese Rasse wurde neben ihrer Tätigkeit als Wachhund auf Ratten- und Mäusejagd gezüchtet.
Niemand hat es ihnen beigebracht, aber sie können und tun es.
 
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Kerstin
heute 17:58
Also wie haben nen Galgo...Hasen gucken wir uns an, Katzen sind super, und durch gefühlt 50 Hühner sind wir so durchgelaufen....Reh und Eichhörnchen....da steht die Nase auf den Hinterbeinen , bellt in einem so hohen Ton,da schrillen die Ohren. Oder er wird km Wald wenn er n Reh in der Nase hat,Stock steif, und sucht die Umgebung ab.
Bei nem Fuchs....uiuiui können wir ganz schnell weg hier, den fand er spuki,hat sich auch immer wieder umgedreht.