Jagdtrieb – warum reagiert mein Hund nur auf bestimmte Wildtiere? 🦊
Mich würde mal interessieren, ob jemand von euch ein ähnliches Verhalten bei seinem Hund beobachtet.
Meine Ronja hat scheinbar einen sehr selektiven Jagdtrieb. Heute ist uns beispielsweise eine Ratte wirklich direkt vor die Füße gelaufen, sie hat sie gesehen aber überhaupt kein Interesse gezeigt. Auch Eichhörnchen, Rehe und Wildschweine, rennende Katzen, interessieren sie erstaunlicherweise überhaupt nicht.
Aber: Sobald sie einen Fuchs oder einen Dachs sieht oder nur wittert, ist es plötzlich komplett anders. Gerade beim Fuchs gibts kein halten mehr, Nackenhaare stellen sich auf, es wird geknurrt, gebellt, Fährte wird gesucht, sie macht sich groß und ist sehr unruhig. Wie ein Jagdhund, der es kaum erwarten kann, von der Leine abgemacht zu werden.
Wasservögel findet sie auch interessant.
Ich frage mich deshalb, wie sich das erklären lässt. Warum kann ein Hund bei manchen Wildtieren völlig entspannt bleiben, während andere einen starken Reiz auslösen?
Ist das vielleicht abhängig von Bewegungsmuster, Geruch, Größe oder davon, welche Tiere der Hund als „Beute“ bzw. als besonders interessant abgespeichert hat? Oder kann es tatsächlich sein, dass Hunde einen so selektiven Jagdtrieb haben?
Würde mich interessieren, wie das bei euren Hunden aussieht. 😊