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Petra
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Anzahl der Antworten 15
zuletzt 22. Aug.

Hilfe, TSH hat viele Ängste

Ich brauche dringend Hilfe. Unsere Mini ist ein Tierschutzhund, schon immer ängstlich, Gassi gehen geht garnicht, findet sie doof...Fremde Menschen Ängsten sie, allerdings ist die sehr sozial Artgenossen gegenüber.Beissen kennt sie überhaupt nicht ,egal in welcher Situation .Nun hatten wir mit viel Liebe und Geduld ihr Vertrauen erlangt, sie war komplett auf mich fixiert.Wenn ich sie gerufen habe, kam sie sofort, sie war immer bei mir. Dann kam der Tag an dem ich festgestellt habe das ihr rechtes Auge teilweise blind aussah.Die TÄ diagnostiziert eine Immunkrankheit , verschrieb Salbe die jeden Tag ins Auge muss.Um zu überprüfen woher diese Erkrankung kommt, wurde das Blut untersucht, mit dem Ergebniss Leberwerte viel zu hoch, über 800...Dann ging der Marathon los, Ultraschall, Klinik nach Frankfurt, dabei hat sie Ängste im.Auto.Biopsie....unter Vollnarkose..Ergebniss Leberzirhose.Nun müssen wir ihr jeden Tag mit leichter Gewalt ein Medikament in den Rachen spritzen, da sie Tabletten..egal wie wir sie verstecken,findet und ausspuckt.Seit dieser Zeit zieht sie sich immer nehr zurück, liegt den ganzen Tag im Büro unter dem Schreibtisch, wenn ich sie rufe kommt sie nicht, und weder Leckerlie oder sonstwelche Tricks holen sie aus ihrer"Höhle".Nun hat sie seit Freitag auch noch einen Hotspot an der Rute...der muss! jeden Tag verarztet werden, aber such dazu müssen wir sie dann....mal wieder...gegen ihren Willen aus der Höhle ziehen.Sie hat ihr Vertrauen in uns verloren, und das ist für mich sehr schlimm, denn meine Mini ist mein Ein und Alles....Gestern habe ich ihr ein Antistressspray gekauft und ihr auf die Decke gesprüht, aber auch das hilft nicht.Wer weiss Rat??? ..
 
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Sonja
3. Juni 05:52
Danke für die tollen Tipps....ich werde einiges ausprobieren
Wenn dein Hund schon medikamente bekommt: Finger weg von "expetimentieren" , auch mit "harmlosen natürlichen" Präperate/Mittel.. auch die können zu üblen "Wechselwirkung" führen !! ..IMMER erst mit dem TA besprechen , und irgendwelche Präperate für Menschen sollte man ohne TA Rat sowieso nicht benutzen, auch nicht bei gesunden Hunden! Auch "natürliches" kann für nicht gesunde Hunde verherrnd sein , nur ein Beispiel : viele ätherische Öle, oder Produkte mit diesen ätherischen Ölen können bei Eptileptiker Anfälle auslösen.....etc.
 
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Petra
21. Aug. 20:38
So..nach langer Zeit jetzt mal ein Update.....Mini ist mittlerweile 3,5 Jahre alt, und die Situation hat sich leider nicht verändert. Die Leberwerte sind zwar mittlerweile gesunken...Von 800 auf knapp 200....aber ansonsten alles beim alten. Gassigehen ...nein...den ganzen Tag liegt sie unter ihrem Schreibtisch, kommt Abends mal hervor um den Garten zu inspizieren. Futter nimmt sie momentan auch sehr schlecht, ihr Leberfutter rührt sie gar nicht an, frisst höchstens Leckerlies.Jeden Abend müssen wir ihr immer noch ihr Medikament in den Rachen spritzen. Lebensfreude sieht man bei ihr selten, nur wenn ich ohne sie das Haus verlassen habe, und dann wiederkomme, dann lebt sie für 10 Minuten auf.Nun habe ich gelesen das es vielen Hundehalter mit Tierschutzhunden ebenso geht,das die Tiere am liebsten schlafen, nicht raus wollen. Ich hatte es jetzt auf die Erkrankung geschoben....oder zumindest teilweise.Ich wünschte sie würde spielen, laufen...sich freuen...aber nichts von allem.....das tut mir in der Seele weh.
 
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Tina
22. Aug. 00:47
So..nach langer Zeit jetzt mal ein Update.....Mini ist mittlerweile 3,5 Jahre alt, und die Situation hat sich leider nicht verändert. Die Leberwerte sind zwar mittlerweile gesunken...Von 800 auf knapp 200....aber ansonsten alles beim alten. Gassigehen ...nein...den ganzen Tag liegt sie unter ihrem Schreibtisch, kommt Abends mal hervor um den Garten zu inspizieren. Futter nimmt sie momentan auch sehr schlecht, ihr Leberfutter rührt sie gar nicht an, frisst höchstens Leckerlies.Jeden Abend müssen wir ihr immer noch ihr Medikament in den Rachen spritzen. Lebensfreude sieht man bei ihr selten, nur wenn ich ohne sie das Haus verlassen habe, und dann wiederkomme, dann lebt sie für 10 Minuten auf.Nun habe ich gelesen das es vielen Hundehalter mit Tierschutzhunden ebenso geht,das die Tiere am liebsten schlafen, nicht raus wollen. Ich hatte es jetzt auf die Erkrankung geschoben....oder zumindest teilweise.Ich wünschte sie würde spielen, laufen...sich freuen...aber nichts von allem.....das tut mir in der Seele weh.
Ich würde den Tierarzt wechseln und ich frage mich, ob ihr tiermedizinisch wirklich alles ausgeschöpft habt.
Für Medikamentengabe gibt es heute so viele Möglichkeiten: Depotspritzen, easypill, spezielle Kapseln usw. Ist hier alles probiert worden? Habt ihr hier alle Möglichkeiten in Betracht gezogen?
Bei Leberproblemen ist den Hunden übel. Bekommt sie etwas dagegen. Bekommt sie Appetitanreger?
Kein Tierschutzhund muss dauerhaft so leben. Habt ihr Euch erkundigt wegen Psychopharmka? Es gibt hier leberverträgliche Medikamente. Bereits die Eingabe von wenigen Tagen kann bei einer Durchbrechung von Verhaltensketten helfen.
Könnt ihr in guten Momenten trainieren und ein Kooperstionssignal aufbauen?
Habt ihr einen Fachtierarzt für Verhaltenskunde hinzugezogen?
Ich habe auch nichts gelesen, dass euch ein Trainer unterstützt.
Auf den ersten Blick wirkt, dass alles sehr passiv und zu viel "armer Hund". Was tut ihr aktiv gegen die Ängste? Gegenkonditionierung? Desensibilisierung? Könnt Ihr überhaupt mit dem Hund arbeiten?
Habt ihr versucht den Safe-Space von der Medikamentengabe zu entkoppeln?
 
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Michi
22. Aug. 09:21
Wir wohnen ganz in der Nähe. Wenn du magst, dann treffen wir uns mal zum Spaziergang.
Vielleicht kann Müsli sie etwas aus der Reserve locken. Ihn mögen eigentlich alle Hunde.
Bei Tierschutzhunden wirkt Hundekontakt oft Wunder. Am besten jeden Tag.
 
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Isabella
22. Aug. 09:38
Was Angst bei Hunden 🐕 betrifft kann man dies vergleichen mit uns Menschen.
Der einzige Unterschied ist das Hunde halt dabei räumlich denken und nicht wie wir Menschen.
Überleg dir falls du irgendeine Angst hast/ hattest was dir geholfen hätte, und probiere nicht mit Druck daran zu gehen sondern Schritt für Schritt vorgehen.
Wenn Mini kommt sie loben oder anfangs Leckerlies zum loben einsetzen.
Probiere dir einen Trainingsplan zu erstellen.
Alles braucht seine Zeit auch bei unseren Hunden.