Hallo Fiona,
ich denke nicht, dass es Angst ist, die das Verhalten in den genannten Situationen auslöst. Grundsätzlich würde ich mich selber aber ganz genau beobachten. Einen so kleinen Hund körperlich unabsichtlich zu dominieren, passiert sicherlich leichter, als bei einem größeren Hund. z.B. schnell mal hochnehmen oder durch die Leine aus einer Situation gehen. Auch die eigenen Bewegungen sind in manchen Situationen ggf. nicht so ruhig und dosiert, wie sie sein müssten. Spitze sind ja eher aufgeregte wuselige Modelle und um z.B. körpersprachlich einzuwirken, muss man schnell sein, aber trotzdem kontrollier mit dem richtigen Timing...ist schwer zu beschreiben, ohne dass es sich blöd anhört. Ich finde es bei meiner Kleinen schon schwer, ist ja auch kein Riese und wiegt nur 11kg. Um z.B. einfach nur beruhigend die Hand auf den Rücken oder Brust zu legen, oder die Richtung anzuzeigen muss ich schon runter zu ihr. Bei einem schnellenRichtungswechsel muss ich aufpassen, sie nicht anzurempeln, je kleiner, leichter und wuseliger desto schwieriger.
Dann die Perspektive. Je kleiner der Hund ist, desto schwieriger ist der Blickkontakt mit den Halter aus der Nähe.
Vielleicht ist es eine Idee, mal in den Kleinhundgruppen nachzufragen.
Zu den Mänteln/Geschirren: Finden die meisten Hunde nicht so toll, das Anziehen schonmal gar nicht. Wichtig ist erstmal, dass sie wirklich gut sitzen. Wenn ich mich richtig erinnere ist das Fell Deiner Kleinen nicht intakt bzw. sie hat ein Hauterkrankung? Es darf also noch weniger als bei gesundem Fell etwas scheuern, jucken, reizen oder grundsätzlich auch die Bewegungsfreiheit nicht einschränken.
LG