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Maria
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Anzahl der Antworten 23
heute 15:11

Frage zu ihtem Verhalten

Hallo ihr Lieben

Ich habe eigentlich nur mal eine Frage zum Verhalten meiner Pflegehündin Carla.


Sie wurde vermutlich mal an denn Hinterbeinen aufgehangen, da sie dort eine dicke Narbe hat.

Und jetzt wenn wir mit der schleppleine unterwegs sind und die an denn Hinterbeinen lang läuft dreht sie völlig durch.


Auch an kurzen Leinen, wenn sie sich welzen mag.

Ist das Verhalten Frust oder meint ihr es geht in Richtung Traumata ?

Mehr Videos habe ich leider nicht 😬🙈

Das Video ist noch echt harmlos, sie schmeißt sich auch ab und zu dann auf denn Boden oder fängt an zu Schrein.

Ich danke euch schon mal.

LG Carla und Maria
 
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Liane
heute 13:23
Danke Das probieren wir devinitiv mal aus.
Ihr müsst das langsam angehen und alles mit ihr gemeinsam. Warum trägt sie einen Maulkorb? Nur Interesse halber
 
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Maria
heute 13:53
Ihr müsst das langsam angehen und alles mit ihr gemeinsam. Warum trägt sie einen Maulkorb? Nur Interesse halber
Denn trägt sie weil sie in ihrer Vorgeschichte sich selbst verletzt hat.

Und aktuell Kastanien fressen will.

Aber es is schon besser geworden das wir ihn langsam wieder abbauen können.

Aber so wie bei der schleppleine da hatte ich Sorge das sie die Leine durch beißen würde 🙈
 
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Jochen
heute 13:55
Ja, zusätzlich würde ich das Thema Leine neu aufbauen, dazu eine neue 5m Hausleine (also ohne Schlaufe) kaufen.

Dann machst du im Haus Dinge mit ihr, die ihr richtig viel Spaß machen und legst einfach nur die neue Leine in die Nähe. Wenn das für sie ganz normal ist und diese nicht mehr skeptisch beäugt wird, würde ich versuchen, die Leine ins Spiel zu integrieren, also zB. entfernt hinlegen und Target machen lassen, oder umkreisen oder dir in die Hand geben usw. (sei kreativ)
Dann die Leine kurz einklinken, belohnen und wieder weg, irgendwann ein paar Schritte im Haus an der Leine (immer belohnen und auf die Art, dass es ein lustiger Trick ist). Bevor sie Unbehagen zeigt, Leine wieder ab. Verlagere es nun Schritt für Schritt nach draußen.
Wenn das alles klappt, würde ich anfangen das Longieren zu üben, erst ohne Leine, dann immer mal wieder mit usw.

Wichtig ist, dass das alles sehr Kleinschrittig und bedacht gemacht wird. Einmal zu viel Ehrgeiz und es kann sein, dass du zurück auf Los musst.
 
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Liane
heute 13:56
Denn trägt sie weil sie in ihrer Vorgeschichte sich selbst verletzt hat. Und aktuell Kastanien fressen will. Aber es is schon besser geworden das wir ihn langsam wieder abbauen können. Aber so wie bei der schleppleine da hatte ich Sorge das sie die Leine durch beißen würde 🙈
OK, danke für die Info.
 
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Maria
heute 14:00
Ja, zusätzlich würde ich das Thema Leine neu aufbauen, dazu eine neue 5m Hausleine (also ohne Schlaufe) kaufen. Dann machst du im Haus Dinge mit ihr, die ihr richtig viel Spaß machen und legst einfach nur die neue Leine in die Nähe. Wenn das für sie ganz normal ist und diese nicht mehr skeptisch beäugt wird, würde ich versuchen, die Leine ins Spiel zu integrieren, also zB. entfernt hinlegen und Target machen lassen, oder umkreisen oder dir in die Hand geben usw. (sei kreativ) Dann die Leine kurz einklinken, belohnen und wieder weg, irgendwann ein paar Schritte im Haus an der Leine (immer belohnen und auf die Art, dass es ein lustiger Trick ist). Bevor sie Unbehagen zeigt, Leine wieder ab. Verlagere es nun Schritt für Schritt nach draußen. Wenn das alles klappt, würde ich anfangen das Longieren zu üben, erst ohne Leine, dann immer mal wieder mit usw. Wichtig ist, dass das alles sehr Kleinschrittig und bedacht gemacht wird. Einmal zu viel Ehrgeiz und es kann sein, dass du zurück auf Los musst.
Diese Verhalten zeigt sie aber nicht immer wenn wir draußen sind.

Macht da eine neue Leine denn Sinn ?

So reagiert sie wenn die Leine ihre Beine berühren.

Versuchen würde ich es auf jeden Fall
 
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Jochen
heute 14:22
Ja, weil es zu einer neuen Leine noch keine negativen Verknüpfungen und Muster gibt, das ist essenziell.

Schau, der Sinn ist eine Desensibilisierung, also eine schrittweise Annäherung (sukzessive Approximation) an die Problematik.

Wenn drinnen wirklich alles tippitoppi ist, dann kannst du ja schon draußen beginnen.

Und wenn es nur beim Beine Berühren ist, dann überlege dir was, wie die Leine spaßig integriert die Beine berührt, lasse sie zB. auf der Leine Sitz machen, spanne die Leine niedrig über den Boden und lass sie drüber springen etc. -wie schon geschrieben, sei kreativ).
Ziel ist, du nimmst die Leine und der Hund freut sich wie Bolle.
 
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Maria
heute 14:24
Ja, weil es zu einer neuen Leine noch keine negativen Verknüpfungen und Muster gibt, das ist essenziell. Schau, der Sinn ist eine Desensibilisierung, also eine schrittweise Annäherung (sukzessive Approximation) an die Problematik. Wenn drinnen wirklich alles tippitoppi ist, dann kannst du ja schon draußen beginnen. Und wenn es nur beim Beine Berühren ist, dann überlege dir was, wie die Leine spaßig integriert die Beine berührt, lasse sie zB. auf der Leine Sitz machen, spanne die Leine niedrig über den Boden und lass sie drüber springen etc. -wie schon geschrieben, sei kreativ). Ziel ist, du nimmst die Leine und der Hund freut sich wie Bolle.
Ah okay ja das klingt logisch 🙈

Habe deinen anderen Kommentar dann falsch verstanden.

Danke
 
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Frank
heute 14:29
Jetzt muss ich mal ganz blöd fragen wie sowas aussieht 😬🙈 Was wir bis jetzt machen sind unterwegs Futter suchen einbauen oder uns mit denn Dingen auseinander setzen die ihr Angst machen. Die beobachten wir dann von weitem und arbeiten uns wenn möglich immer etwas dichter
Grundsätzlich:
Viel loben und Freude zeigen wenn sie was richtig macht.
Selbstbewußtsein und Vertrauen baut sich durch positive Bestätigung auf.

Kleine Aufgaben die sie bewältigen kann, auch die, welche sie schon kennt.
Erstmal nur kurze Übungseinheiten, max. 1 - 2 Minuten und geduldig bleiben.
Achte auf ihre Körpersprache. Vor allem Beschwichtigungs- und Überforderungszeichen.

Achte auch auf deine eigene Körpersprache und deine innere Haltung.
LG 🌻
 
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Maria
heute 14:38
Grundsätzlich: Viel loben und Freude zeigen wenn sie was richtig macht. Selbstbewußtsein und Vertrauen baut sich durch positive Bestätigung auf. Kleine Aufgaben die sie bewältigen kann, auch die, welche sie schon kennt. Erstmal nur kurze Übungseinheiten, max. 1 - 2 Minuten und geduldig bleiben. Achte auf ihre Körpersprache. Vor allem Beschwichtigungs- und Überforderungszeichen. Achte auch auf deine eigene Körpersprache und deine innere Haltung. LG 🌻
Danke

Ja das habe ich schon gelernt auf meine innere Haltung zu achten.

Da ist sie sehr sensibel drauf auf sowas
 
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Frank
heute 14:46
Danke Ja das habe ich schon gelernt auf meine innere Haltung zu achten. Da ist sie sehr sensibel drauf auf sowas
...ach ja, hab ich vergessen,
aber ganz wichtig:
Versuche soweit möglich immer eine Übungseinheit mit einem positiven Ergebnis abzuschliessen.
Klappt mal was nicht, gib ihr zum Abschluss eine kleine Übung die sie schon kann und feiere sie dann dafür.
Evtl dann mit Spiel und Spass beenden.
Ich mach das bis heute so - nicht immer, aber besonders dann wenn ich merke dass meine Hündin verunsichert wirkt oder es einfach anstrengend für sie war.