Hallo Fabienne, dass du dich über die familiäre Laschheiten bzgl. Futtergabe ärgerst ist verständlich. Wäre mir auch so ergangen. Grundsätzlich kannst du deine Hündin nicht zu 100 % schützen auch wenn du dabei bist. Gut ist, dass nicht mehr passiert ist, schmerzhaft isses trotzdem.
Dein 🐕 knurrt jetzt andere an weil sie SICH schützen will und das ist normal, trotzdem solltest du ihr verbieten und lernen sie zu beschützen mit Körpersprache. Vor sie stellen, Abstand vergrößern, je nach Weg und Enge auch rumdrehen in die andere Richtung marschieren. Deine Hündin wird auch auf die Signale des anderen Hundes sensibler reagieren, auch normal. Es wird sich regulieren wenn du deutlich von deiner Führungskompetenz gebrauch machst. Das genügt (wahrscheinlich) für sie aus. Verhalte dich ansonsten ganz normal.
Auf dem Familientreffen ist es deine Aufgabe, dass niemand die Hunde füttert, gar nicht so einfach. Du solltest dich wie immer geben, benehmen, nur zu Anfang darauf achten, dass der große Hund Abstand zu deiner Hündin einhält. Schau wie dein Hündin reagieren wird wenn er näher will. Will sie Abstand, dann sorge dafür. Hält er den nicht ein, kannst entsprechend heftig, den Abstand einfordern (Körpersprache einsetzen). So sieht dein 🐕 , dass du das regeln kannst und sie beschützt. Der andere Hund soll zu spüren bekommen, dass es dir ernst ist! Und dazwischen bist du wieder locker, feierst wieder mit. Lässt der große Hund auf Dauer nicht locker, forderst du ein, dass er an die Leine kommt.
Es kann auch sein, dass sich abgesehen vom Futtergabe, sich alles in Luft aufgelöst hat. Nur die Futtergaben müssen verboten werden.
Meine Meinung dazu.
Meine Hündin wurde von 3 Hunden (Rudel) aus der Nachbarschaft attackiert worden.
Ich hatte auch bedenken, dass sie in Zukunft mehr Abwehr zeigen würde, sie war unsicher mit Artgenossen. Nach ~14 Tagen war sie wieder "die Alte", weil ich wieder wollte, dass nicht jeder angeknurrt wird. Beschützt habe ich sie ihr Leben lang, auch bei dem besagten Attacke. Sie hatte sich nicht gewehrt.
Sie lebt jetzt nicht mehr, altersbedingt und schwer krank.