Ja, das kann man gerne vertreten. Dann sollte die Gesellschaft aber konsequenter Weise die Hundehaltung generell untersagen.
Man sieht in diesem Thread auch wieder „schön“ wie vermenschlicht die Hundehaltung geworden ist.
Es geht bei Hunden nicht nur um das „sich lösen“, es geht um Kommunikation. Die Hunde können ua. Alter, Geschlecht, Gesundheit, Stellung, wer das Territorium für sich beansprucht, wann die Hündin wieder läufig wird, wer neu ist im Revier und vieles vieles mehr herauslesen. Hunde erkennen auch ihren eigenen Urin und pinkeln da in der Regel nicht drüber. Die Hunde brauchen das um glücklich zu sein und ein Garten kann das nicht substituieren.
Lustig ist auch, dass wenn der Hund einmal im Haus nachdackelt, ihm sofort Kontrollzwang vorgeworfen wird, aber die Haltenden wollen alles und jedes kontrollieren, auch wo und wann markiert wird. Das ist keine hundgerechte Haltung.
Es gibt dazu eine schöne Folge im Kate Kitchenham Podcast: „Pipitalk“.