Home / Forum / Urlaub & Erholung / Hund abgegeben, weil Urlaub anstand? Leider kein Witz 😳

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 858
zuletzt 25. Juli

Hund abgegeben, weil Urlaub anstand? Leider kein Witz 😳

Habt ihr die Geschichte vom jungen Hund Fimo gelesen, der mit nur sechs Monaten im Bremer Tierheim abgegeben wurde – weil die Familie in den Urlaub fahren wollte? Die Familie selbst sagte zum Tierheim: „Wir können den Hund nicht mehr behalten, wir fahren morgen in den Urlaub.“ 😱 Ein trauriger Einzelfall? Leider nicht. Viele Tierheime berichten jedes Jahr zur Ferienzeit von einem deutlichen Anstieg an Abgaben. Hunde werden als „Urlaubshindernis“ gesehen – und landen plötzlich im Heim. ❓Was denkt ihr: Warum passiert so etwas immer wieder? Wären strengere Regelungen (z. B. ein verpflichtender Hundeführerschein oder Tierhalteverbot bei Verantwortungslosigkeit) sinnvoll? Oder liegt das Problem ganz woanders – z. B. bei mangelnder Aufklärung oder kurzfristigem Denken? Und auch spannend: 💡 Wie organisiert ihr euren Urlaub mit Hund? Habt ihr gute Erfahrungen mit Hundepensionen, Tiersitter:innen oder reist ihr einfach gemeinsam? Wir sind gespannt auf eure Meinungen, Erfahrungen und Ideen. Bitte denkt daran: Auch wenn das Thema emotional ist, bleibt fair zueinander. 👉 Jetzt seid ihr dran: Was müsste sich eurer Meinung nach ändern, damit solche Fälle seltener werden? Hier geht's zum Blogartikel zum Thema: https://dogorama.app/de-de/blog/hund-oder-urlaub-wenn-das-haustier-zur-last-wird-der-fall-fimo/
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
19. Juli 22:52
Wir sind gerade mit dem Wohnmobil in Italien am Gardasee, natürlich nun mit Mila. Mailo war bis zum letzten Tag auch immer mit dabei. Wohnmobil und Hund passt wunderbar zusammen und man hat inzwischen auf den meisten Campingplätzen keine Probleme mehr. Früher, als wir noch geflogen sind, war er dann einmal im Jahr bei meinen Eltern. Mit dem Auto haben wir ihn auch immer mitgenommen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
19. Juli 23:03
Auch wäre ich für einen Hundefürerschein dann würde man sich 2mal überlegen ob man einen Hund möchte oder nicht.Ein Hund ist ein Tier mit Gefühlen das man nicht einfach aussetzt wenn man in Urlaub geht.Deswegen bin ich für den Hundeführerschein.
Das glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass bei solchen Leuten ein Hundeführerschein hilft, wenn sie nicht sogar einen hatten. In manchen Bundesländern ist er ja schon Pflicht. Die wollen gerade mal einen Hund und wenn es zu anstrengend wird, kommt er halt wieder weg. So schwer ist es ja nicht rauszubekommen, dass man für den Urlaub eine Lösung braucht, wenn man das wirklich will. Da braucht es keinen Führerschein dafür. Diese Leute wird man damit nicht ändern. Vielmehr sollte man darauf achten, dass die nie wieder ein Tier halten dürfen. Ich darf nur an die vielen „Coranahunde“ erinnern, die angeschafft wurden. Und oh Wunder wird ein Hund älter als ein zwei Jahre und dann muss man plötzlich wieder arbeiten und hat weder Zeit , noch kann der Hund alleine bleiben. Ist ja auch schwierig herauszufinden.🤢🤢
 
Beitrag-Verfasser
Marie
20. Juli 08:12
Was sind das nur für Menschen. Würde am liebsten sonstwas mit diesen Wesen machen aber die stehen ja in diesem Staat unter Naturschutz. Aber arme Tiere, die keinen was getan haben und ohne die unser Leben sinnlos wäre, gelten nur als Sache. Was läuft in diesem Staat verkehrt????
Was soll der Staat denn da machen ?
Empathie,Fürsorge und Verantwortung kann der Staat nicht anordnen!
Es liegt allein am Charakter des jeweiligen HH, da nützt auch der Ruf nach mehr Strafe nichts!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Claudia
20. Juli 08:31
Da krieg ich das kotzen!!!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
20. Juli 11:55
Was soll der Staat denn da machen ? Empathie,Fürsorge und Verantwortung kann der Staat nicht anordnen! Es liegt allein am Charakter des jeweiligen HH, da nützt auch der Ruf nach mehr Strafe nichts!
Das sehe ich anders. Strengere Regeln und vor allem eine schon lange fällige Änderung der Gesetze, dass der Hund (und Tiere überhaupt) nicht mehr nur als Sache gelten, sondern als fühlende Lebewesen, ist Sache des Staates und eine grundlegende Voraussetzung, damit sich etwas ändern kann. Und dann müssen natürlich bestehende Gesetze auch durchgesetzt und überwacht werden und nicht nur auf dem Papier vorhanden sein!!! Nur wenn empfindliche Strafen drohen und Tierhalteverbote auch durchgesetzt werden, wird es für solche Leute eine Abschreckung sein! Ansonsten sind die unbelehrbar, außer wenn es sie selber empfindlich trifft. Ich denke da nur daran, dass ja im Tierschutzgesetz schon steht, dass Tieren nicht mutwillig Schmerzen und Leid zugefügt werden dürfen und sie nicht grundlos getötet werden dürfen. Was ist denn dann mit den ganzen Qualzuchten, die immer noch nicht verboten sind, den Hühnern in Käfighaltung, den Pelztierfarmen oder den Milchkühen, die zuerst künstlich befruchtet werden und denen dann ihre Baby‘s sofort weggenommen werden….🤢🤢🤢 Das interessiert trotz der Gesetze nicht. 🤮🤮 Und das ist Sache des Staates! Und wenn Eltern ihren Kindern ungestraft vorleben können, dass der Hund vorm Urlaub wegkommt und nach dem Urlaub dann wahrscheinlich auch noch ein neuer Hund herkommt, muss man sich nicht wundern, dass diese Kinder dann als Erwachsene genauso werden, weil ihnen niemand Empathie gegenüber Lebewesen beigebracht hat. Das kann man den Eltern natürlich nicht verordnen, aber kann sie zumindest bestmöglich daran hindern, sich so zu verhalten.
 
Beitrag-Verfasser
Marie
20. Juli 12:48
Das sehe ich anders. Strengere Regeln und vor allem eine schon lange fällige Änderung der Gesetze, dass der Hund (und Tiere überhaupt) nicht mehr nur als Sache gelten, sondern als fühlende Lebewesen, ist Sache des Staates und eine grundlegende Voraussetzung, damit sich etwas ändern kann. Und dann müssen natürlich bestehende Gesetze auch durchgesetzt und überwacht werden und nicht nur auf dem Papier vorhanden sein!!! Nur wenn empfindliche Strafen drohen und Tierhalteverbote auch durchgesetzt werden, wird es für solche Leute eine Abschreckung sein! Ansonsten sind die unbelehrbar, außer wenn es sie selber empfindlich trifft. Ich denke da nur daran, dass ja im Tierschutzgesetz schon steht, dass Tieren nicht mutwillig Schmerzen und Leid zugefügt werden dürfen und sie nicht grundlos getötet werden dürfen. Was ist denn dann mit den ganzen Qualzuchten, die immer noch nicht verboten sind, den Hühnern in Käfighaltung, den Pelztierfarmen oder den Milchkühen, die zuerst künstlich befruchtet werden und denen dann ihre Baby‘s sofort weggenommen werden….🤢🤢🤢 Das interessiert trotz der Gesetze nicht. 🤮🤮 Und das ist Sache des Staates! Und wenn Eltern ihren Kindern ungestraft vorleben können, dass der Hund vorm Urlaub wegkommt und nach dem Urlaub dann wahrscheinlich auch noch ein neuer Hund herkommt, muss man sich nicht wundern, dass diese Kinder dann als Erwachsene genauso werden, weil ihnen niemand Empathie gegenüber Lebewesen beigebracht hat. Das kann man den Eltern natürlich nicht verordnen, aber kann sie zumindest bestmöglich daran hindern, sich so zu verhalten.
Ich stimme dir in den meisten Punkten vollkommen zu !
Bis auf der Hund ist eine Sache,das stimmt so nicht.
Er ist nur bei Z.B. Besitz Streitigkeiten bei Trennung der Halter vor Gericht eine Sache,da er käuflich erworben wurde.
Bei Tierschutz relevanten Vergehen greift das TSG.
Es ist auch nicht verboten sein Tier im TH abzugeben,aus was für Gründen auch immer!
In diesem Fall Egoismus und Empathielosigkeit.
Da helfen auch keine Gesetze!
Und wer so tickt hatts mit Gesetzes wahrscheinlich eh nicht so.
Manchmal ist es auch und gerade für das Tier ein Segen.
Anders sieht es natürlich aus wenn ich ein Tier aussetze!
Das sollte mit aller Härte bestraft werden,aber oft sehr schwer rauszufinden wo das Tier herkommt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
21. Juli 22:37
Ich stimme dir in den meisten Punkten vollkommen zu ! Bis auf der Hund ist eine Sache,das stimmt so nicht. Er ist nur bei Z.B. Besitz Streitigkeiten bei Trennung der Halter vor Gericht eine Sache,da er käuflich erworben wurde. Bei Tierschutz relevanten Vergehen greift das TSG. Es ist auch nicht verboten sein Tier im TH abzugeben,aus was für Gründen auch immer! In diesem Fall Egoismus und Empathielosigkeit. Da helfen auch keine Gesetze! Und wer so tickt hatts mit Gesetzes wahrscheinlich eh nicht so. Manchmal ist es auch und gerade für das Tier ein Segen. Anders sieht es natürlich aus wenn ich ein Tier aussetze! Das sollte mit aller Härte bestraft werden,aber oft sehr schwer rauszufinden wo das Tier herkommt.
Ja klar ist es nicht verboten, ein Tier im Tierheim abzugeben. Bei dieser Begründung sollte es aber sofort ein Tierhalteverbot geben!! Und um zu verhindern, dass man nicht rausfinden kann, woher das Tier kommt, wäre endlich eine Chip- und Registrierpflicht das Mittel der Wahl. Dann könnte man auch die Halter ausgesetzter Hunde problemlos ausfindig machen und bestrafen.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Karin
25. Juli 23:23
Wieso kann man den Hund nicht für diese Zeit in eine Hundepension bringen .Aber das
kostet
Und das wollen die Leute nicht ausgeben. Bei mir gilt mit meinem Hund in Urlaub gehen oder gar nicht.