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Dogorama
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zuletzt 30. Okt.

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Dogorama-Mitglied
30. Sept. 15:31
Ich sage mal, dann hast du die falsche Welpenschule erwischt. Die Hundetrainerin ist dafür zuständig, die Welpen in passende Gruppen einzuteilen und vor allem einzugreifen, wenn das Spiel so ausartet, dass Hunde überrannt werden. Das zeugt leider nicht von sehr großer Kompetenz dieser Trainerin, wenn ihre Lösung da ist, dich mit deinem Hund draußen warten zu lassen.🙈🙈🙈 Genau so lernen Hunde dann leider schon im Welpenalter, dass andere Hunde doof sind und genau das will man ja eigentlich verhindern.🙈🙈
Es hat keine kleinen Hunde in dieser Schule und hier auf dem Land ist die Auswahl halt nicht so gross. Sogar einer ihrer Whippets wurde bei einem Zusammenprall verletzt. Geplatzter Lungenflügel.
 
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Carola
30. Sept. 15:35
Meine Hündin ist nur 34 cm gross. Ich kann sie nicht mal in der Welpenschule mit den anderen Hunden spielen lassen, weil sie krass überrannt wird. Der Hundetrainerin ist das Risiko auch zu gross und somitmüsse wir immer draussen warten, wenn sie de anderen Hunde freilassen. So geht es uns auch in Hundeparks. Inzwischen hat sie Angst wenn Hunde wild spielen und flieht. Leider gibt es nur wenige Hundeparks mit zwei Zonen. Der eine, der solche Zonen hat, sortiert eher nach Charakter, als nach grösse, denn auch kleine Terrier können ganz schön heftig werden. Die grossen, sa ften oder scheuen Hunde gehen gut mit den kleinen wie meine oder Chihuahuas.
34 cm ist jetzt aber auch nicht so klein. Meine sind 38 cm, sehr sportlich, absolut furchtlos und können gut mit großen Hunden spielen. Das haben sie von Anfang an gelernt.
Als wir in der Hundeschule waren wurde immer darauf geachtet dass die Hunde zusammen laufen die charaktermäßig und größenmäßig zusammenpassen. Dort hat es nie Probleme gegeben und ja meine Anouk wurde auch mal von Kumpel Hund überrannt und ist ein paar Meter weit den Hang hinunter geflogen. Ihr ist nichts passiert und seitdem passt sie auf, wenn der Dicke von hinten kommt und geht in Deckung oder schlägt einen Haken.
Normalerweise ist der auch sehr vorsichtig aber jedem Hund kann auch mal das Temperament durchgehen.
Natürlich würde ich meine Hunde auch nicht mit jedem Hund laufen lassen aber man sollte sich auch nicht von der Angst übermannen lassen denn die überträgt sich ja auf die Hunde.
Ehrlich gesagt würde ich meine Hunde auch nicht unbedingt mit einem Chihuahua laufen lassen oder einem anderen winzigen Hund, da hätte ich wegen ihres Temperaments doch auch Angst dass es da zu Verletzungen kommen könnte.
Dennoch sollte man immer Augenmaß haben und natürlich auch darauf achten mit welchen Hunden das passt und mit welchen nicht.
Wenn man Angst vor Hundewiesen hat sollte man einfach dort nicht hingehen. Ich gehe auf Hundewiesen aber ich schaue mir immer vorher die Mischung an und dann gehe ich drauf oder auch nicht. Zudem gibt es auch Zeiten wo diese wiesen herrlich leer sind und dann kann man sie zum Rennen und auch für Trainingszwecke gut benutzen. Aber jeder wie er will.
 
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Gabriele
30. Sept. 17:29
Wenn ich meine Meinung zum Thema Klein- und besonders Kleinsthunde schreiben würde, gäbe es wahrscheinlich einen Riesenshitstorm …
Was soll so etwas? Das ist dumm und unqualifiziert. Hier schreibt auch niemand seine Meinung zu Rottweilern. Und was das mit dem ursprünglichen Thema zu tun hat verstehe ich auch nicht.
 
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Christa
30. Sept. 17:41
Ich würde erst gar nicht in Freiläufe gehen sondern eine Hundeschule suchen die Spielgruppen anbietet, oft auch in verschiedenen Gruppen. Die Freiläufe sind eh nur für die Halter da, damit sie sich unterhalten können. In den meisten fällen bekommen die gar nicht mit, was mit ihren Hunden ist. Ist zumindest meine Beobachtung
Dem widerspreche ich heftig, da ich eine ganz andere Erfahrung habe.
 
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Christa
30. Sept. 17:46
Also ich halte Hundewiesen generell für bescheuert. Aber es ist auch viel Erfahrung der Hunde. Meiner ist sehr vorsichtig mit kleinen Hunden. Tatsächlich würde er lieber mit 10 Chihuahuas laufen wie mit Labradoren zb. Er mag die Dynamik nämlich auch nicht.
Und warum hälst du Hundewiesen generell für "bescheuert"?
 
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Jasmin
30. Sept. 18:51
Und warum hälst du Hundewiesen generell für "bescheuert"?
Weil dort Hunde meist ohne Moderation aufeinander losgelassen werden. Sehr oft unterhalten sich die Besitzer und schauen nicht nach den Hunden, bieten keinen Schutz oder schauen dass ihr Hund niemanden mobbt. Genug haben keinerlei Ahnung von Hundesprache. Dann spielen Hunde selten mit Fremdhunden. Das ist meistens Fiddlen. Ne ich halte da nix von 🤷‍♀️aber von mir aus darf da jeder seine eigene Erfahrung machen und das ja gut finden
 
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Petra
30. Sept. 19:42
Bin auch für getrennte Hundewiesen
 
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Kathi mit
1. Okt. 03:23
Wenn ich meine Meinung zum Thema Klein- und besonders Kleinsthunde schreiben würde, gäbe es wahrscheinlich einen Riesenshitstorm …
Diese nutzlose Antwort hättest du dir auch sparen können
 
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Leon
1. Okt. 05:02
Ich bin dafür dass man sich absprechen kann.

Zwei "Sorten" von Hundewiesen würden nur dazu führen, dass Hundewiesen noch kleiner sind und von manchen Leuten noch eher als unnötig/Platzverschwendung/ungenutztes Land gesehen werden.

Wenn ich mit meinem großen Hund an eine belegte Hundewiese komme, nähere ich mich ohne Hund und frag nach ob wir dazu kommen können. Wenn dann die Antwort kommt, man möchte keinen Kontakt zu größeren, jüngeren, stürmischen, etc, Hunden, dann muss ich das akzeptieren.

Ich weiß zwar dass mein Hund sich super auf das Spiel mit Hunden mit anderen Fähigkeiten einlassen kann, ich verstehe aber auch dass vielen Kleinhundebesitzern das Risiko schlichtweg zu hoch ist.
 
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Ingo
1. Okt. 05:31
Ich bin der Meinung, dass die Beurteilung, ob ein Hund auf eine Freilauffläche darf oder nicht, in der Verantwortung des jeweiligen Hundehalters liegt. Nur er kann seinen Hund einschätzen (sollte es können!!!), weiß, ob von dem Hund eine Gefahr für andere ausgehen könnte und sollte entsprechend umsichtig handeln. Im Zweifelsfalle müsste er sich von diesem Angebot sonst von sich aus eher fernhalten.
Wenn mein Hund zu den anderen Hunden nicht kompatibel ist, verlasse ich so einen Platz. Dazu muss ein Hund nicht gefährlich sein, es reicht aus, wenn ich überfordert bin und einen penetranten und übergriffigen tut nix Hund habe. Meine Freiheit endet da, wo ich andren Leuten ihre Freiheit einschränke.