Home / Forum / Urlaub & Erholung / Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 511
zuletzt 30. Okt.

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
Beitrag-Verfasser-Bild
R
30. Sept. 11:40
Auch von einem kleinen Hund geht Gefahr für einen kleinen Hund aus. ( Kann man berechnen). Bei einem kleinen Hund mit 3 kg und einer Geschwindigkeit von 30 km/h wirken ungebremst ca. 200 kg auf den anderen kleinen Hund. Meine Frage: rennen nur grosse Hunde ungebremst in kleine?🤔
😅 Recht hast du, Kraft ist Masse mal Beschleunigung. Allerdings ist die einschätzung auf "Augenhöhe" und auch die Kommunikation in solchen Momenten einfacher. Gehe ich wirklich von aus. Welpen sehen oft nur Beine 😅 bis sie sich für den Rest interessieren. Kleine Hunde haben ihren Blickwinkel auch nicht unbedingt immer nach oben und umgedreht von oben herab wirkt manche Kommunikation teilweise auch zu mager. Kanns auch nicht übel nehmen, dass manche große Hunde meine optisch teilweise erstmal bei Karnickel einordnen. Kriege nur gänsehaut, wenn deren Besitzer das nicht merkt.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sigi
30. Sept. 11:54
😅 Recht hast du, Kraft ist Masse mal Beschleunigung. Allerdings ist die einschätzung auf "Augenhöhe" und auch die Kommunikation in solchen Momenten einfacher. Gehe ich wirklich von aus. Welpen sehen oft nur Beine 😅 bis sie sich für den Rest interessieren. Kleine Hunde haben ihren Blickwinkel auch nicht unbedingt immer nach oben und umgedreht von oben herab wirkt manche Kommunikation teilweise auch zu mager. Kanns auch nicht übel nehmen, dass manche große Hunde meine optisch teilweise erstmal bei Karnickel einordnen. Kriege nur gänsehaut, wenn deren Besitzer das nicht merkt.
Versteh ich Dich voll und ganz.
Wollte damit nur sagen das man in Klein Hunde Freilaufwiesen auch nicht sicher sein kann das nichts passieren kann.
Die Gefahr besteht immer egal ob gross oder klein.
Drum finde ich das grosse und kleine aneinander gewöhnt werden.
Von mir aus können die gerne Freilaufflächen für kleine haben, aber ich denke das es dann mehr grosse geben wird die mit kleinen nicht zurecht kommen und kleinere die verstärkt angst vor grossen haben.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Jasmin
30. Sept. 11:54
Also ich halte Hundewiesen generell für bescheuert. Aber es ist auch viel Erfahrung der Hunde. Meiner ist sehr vorsichtig mit kleinen Hunden. Tatsächlich würde er lieber mit 10 Chihuahuas laufen wie mit Labradoren zb. Er mag die Dynamik nämlich auch nicht.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
30. Sept. 14:31
Mit Verlaub, diese Frage und darüber überhaupt einen Gedanken zu verschwenden ist völlig absurd. Abgesehen davon, dass die Kleinen eh meist auf dem Arm getragen werden, liegt das Grundübel in der Erziehung aller Hunde. Die allermeisten Halter/innen haben davon NULL Ahnung. Das deckt sich auch mit der Erfahrung die wir gerade machen, nämlich dass viele Campingplatzbetreiber auf Hundeverbot umstellen. Und wenn ich mich hier auf dem noch Hunde-Campingplatz umsehe und vor allem -höre … ich kann’s verstehen …. Diejenigen mit erzogenen Hunden leiden dann darunter.
Und du zählst zu den wenigen Haltern, die Ahnung haben….? 🙈🙈Ich finde es schon ganz schön sagen wir mal unverschämt, den allermeisten Hundehaltern zu unterstellen, dass sie keine Ahnung haben.🤢Klar gibt es da welche, genau wie es immer überall schwarze Schafe gibt, aber das sind bestimmt nicht die „allermeisten“. Und auch wir sind mit dem Wohnmobil sehr oft auf Campingplätzen unterwegs. Und klar gibt es da auch nervige Hunde ( und Halter), aber auch das sind nicht die allermeisten.🙈🙈 Da fallen halt leider 2-3 Kläffer mehr auf und nerven, aber die 30 anderen gut erzogen Hunde bemerkt kaum jemand. Und ich kenne jetzt tatsächlich auch keinen Campingplatz, der jetzt deswegen Hunde verboten hat. Stattdessen gibt es Plätze (z.B. unser Lieblingsplatz in Italien), der würde sogar einzelne Leute samt Hund des Platzes verweisen, wenn es massive Beschwerden gibt. Ich finde eher, dass das Gegenteil der Fall ist. Noch vor einigen Jahren war es durchaus nicht üblich, dass man bei den meisten Plätzen Hunde mitbringen darf. Inzwischen ist das kaum noch ein Problem, da einen passenden Platz zu finden. Es gibt auch andere Methoden, solche Leute zum Denken anzuregen. Unser Lieblingsplatz für Kurztrips z.B. kassiert 2 verschiedene Preise. 🤪Der gut erzogene Caminghund kostet 3€ am Tag, der schlecht erzogene 5€. Ich habe spaßeshalber mal gefragt, ob denn schonmal jemand freiwillig gesagt hat, dass er einen schlecht erzogenen Hund hat und bezahlen möchte.🤪😂😂 Die Antwort kam grinsend, das nicht, aber wenn sich Leute beschweren, kassieren sie das schon hin und wieder mal ab.🤪
Ja natürlich hat uns das auch schon genervt, aber trotzdem ist das nicht der Großteil. Und wenn man da mal nett mit solchen Leuten redet, lässt sich auch so einiges machen. Da sollte man schon die Kirche im Dorf lassen. Aber zurück zum Thema….
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
30. Sept. 14:49
Ich bin der Meinung, dass die Beurteilung, ob ein Hund auf eine Freilauffläche darf oder nicht, in der Verantwortung des jeweiligen Hundehalters liegt. Nur er kann seinen Hund einschätzen (sollte es können!!!), weiß, ob von dem Hund eine Gefahr für andere ausgehen könnte und sollte entsprechend umsichtig handeln. Im Zweifelsfalle müsste er sich von diesem Angebot sonst von sich aus eher fernhalten.
Das wäre natürlich der Idealfall. Nur kennt man da leider eben nicht alle Halter und weiß deshalb auch nicht, ob sie zur umsichtigen und verantwortungsvollen Fraktion gehören und das ist denke ich eben leider das Problem bei solchen Spielwiesen.
 
Beitrag-Verfasser
Dogorama-Mitglied
30. Sept. 15:09
Meine Hündin ist nur 34 cm gross. Ich kann sie nicht mal in der Welpenschule mit den anderen Hunden spielen lassen, weil sie krass überrannt wird. Der Hundetrainerin ist das Risiko auch zu gross und somitmüsse wir immer draussen warten, wenn sie de anderen Hunde freilassen. So geht es uns auch in Hundeparks. Inzwischen hat sie Angst wenn Hunde wild spielen und flieht.
Leider gibt es nur wenige Hundeparks mit zwei Zonen. Der eine, der solche Zonen hat, sortiert eher nach Charakter, als nach grösse, denn auch kleine Terrier können ganz schön heftig werden. Die grossen, sa ften oder scheuen Hunde gehen gut mit den kleinen wie meine oder Chihuahuas.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
30. Sept. 15:10
Dan lies mal meinen berechnungs post vorher und überlege nochmal. Ist nicht böse gemeint!!✌️
Dann berechne das mal für einen 50 kg Hund!
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Sigi
30. Sept. 15:13
Dann berechne das mal für einen 50 kg Hund!
Da mach ich keinen unterschied. Ob 200kg oder 2to auf nen grossen oder kleinen, im ungünstigsten Fall beide tot.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
30. Sept. 15:20
Meine Hündin ist nur 34 cm gross. Ich kann sie nicht mal in der Welpenschule mit den anderen Hunden spielen lassen, weil sie krass überrannt wird. Der Hundetrainerin ist das Risiko auch zu gross und somitmüsse wir immer draussen warten, wenn sie de anderen Hunde freilassen. So geht es uns auch in Hundeparks. Inzwischen hat sie Angst wenn Hunde wild spielen und flieht. Leider gibt es nur wenige Hundeparks mit zwei Zonen. Der eine, der solche Zonen hat, sortiert eher nach Charakter, als nach grösse, denn auch kleine Terrier können ganz schön heftig werden. Die grossen, sa ften oder scheuen Hunde gehen gut mit den kleinen wie meine oder Chihuahuas.
Ich sage mal, dann hast du die falsche Welpenschule erwischt. Die Hundetrainerin ist dafür zuständig, die Welpen in passende Gruppen einzuteilen und vor allem einzugreifen, wenn das Spiel so ausartet, dass Hunde überrannt werden. Das zeugt leider nicht von sehr großer Kompetenz dieser Trainerin, wenn ihre Lösung da ist, dich mit deinem Hund draußen warten zu lassen.🙈🙈🙈 Genau so lernen Hunde dann leider schon im Welpenalter, dass andere Hunde doof sind und genau das will man ja eigentlich verhindern.🙈🙈
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Annett
30. Sept. 15:24
Da mach ich keinen unterschied. Ob 200kg oder 2to auf nen grossen oder kleinen, im ungünstigsten Fall beide tot.
Das ist dann wohl offensichtlich das Problem, warum sich Kleinhundebesitzer nicht reintrauen, wenn sie lesen, dass manche da keinen Unterschied machen, sorry. 🙈 Ich schon. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass der 50 kg Hund dann tot ist, weil ein Chihuahua in ihn reinrennt. 🙈