Home / Forum / Urlaub & Erholung / Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Verfasser-Bild
Dogorama
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 394
heute 14:12

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Marianne
27. Sept. 07:59
Ich denke die Idee ist nicht schlecht. Manche großen Hunde sind aus Freude so Stürmisch das es schnell mal zum ungewollten Unfall kommen kann. Aber grundsätzlich nein da ich als Besitzer da auch ein Auge drauf haben sollte. SCHÖNEN SONNTAG WÜNSCHE ICH EUCH
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Lisa
27. Sept. 08:00
Da mein erster Hund, ein Zwergspitz, in einer solchen Hundezone attackiert und getötet wurde, meiden wir solche Zonen komplett. Wir haben generell zu viele negative Erfahrungen mit anderen Besitzern und großen Hunden in diesen Zonen gemacht und das Risiko war es nicht wert. Eine Zone nur für kleine Hunde wäre die einzige Ausnahme, um für uns freien Auslauf überhaupt wieder als Option zu sehen. Leider gibt es sowas aktuell in Wien nicht.
Oha das tut mir total leid zu hören
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Anita
27. Sept. 08:00
Nein Hunde untereinander tun sich eigendlich nichts..
Mein Hund gehört zu den Riesen der meiner Nachbarin zu den Zwergen, für die kleine wird es gefährlich wen er ins toben kommt er kennt dann keine Bremse mehr seine tobe Freunde sind Ringback, Bordermixer, Riesenschnauzer alles schnelle Hunde.auslauf Fläche gibt es bei uns nicht. Aber wir Leinen sie abwechseln an damit die kleinen auch toben können. Da wenn mein 54kg Monster nicht auf einen kleinen 2,5kg Tritt. Normales Gassi gehen und rumschüffel geht auch ohne Leine.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Corinna & Matti
27. Sept. 08:08
Ich fände getrennt super.

Ich habe einen Chihuahua-Welpen von aktuell 2kg, der von der Züchterin her durchaus mit größeren Hunden sozialisiert ist.
Und mein Kleiner ist auch mit einem 30kg-Hund befreundet, der ganz vorsichtig ist.

Trotzdem würde ich ihn nicht mit großen Hunden spielen lassen, denn diese könnten
a) ihn tatsächlich angreifen (sei es wegen ihrer eigenen Unverträglichkeit oder wegen der der Halter, oder mein Kleiner könnte zu frech sein und die Korrektur des großen Hundes zu grob),
b) könnte die Situation im Spiel kippen und er zur Beute werden, und
c) könnte er ganz unabsichtlich überrannt und verletzt werden.

Und das ist keine Überängstlichkeit von mir, sondern einfach eine reale Gefahr aufgrund des körperlichen Missverhältnisses, durch das schwerste bis tödliche Verletzungen entstehen können. Ich würde mich ja auch nicht mit einem Elefanten balgen, und sei er noch so nett 🤷‍♀️

Ich versuche daher, Situationen, in denen mein Hund mit freilaufenden großen Hunden konfrontiert werden könnte, zu meiden.
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Nathalie
27. Sept. 08:10
Was du immer wieder verbreitest sind keine Fakten sondern ganz viel Meinung!
Genau so ist es .... ganz viel Meinung & Vorurteile....

Es ist jedesmal das gleiche ,dass auf Besitzer mit kleinen Hunden rumgehackt wird.. und auch oft so ,dass Beleidigungen fallen wie Trethupe,Ratte ( das hatte ich gestern !!!,als ich mit Leni vom Training kam) ,Fußhuppe etc....

Als ich gestern vom Hundetraining kam ( wir sind in einem Hundeverein) wurde ich gefragt ei ich herkäme ,da ich mit dem Rad unterwegs war Ich meinte nur vom Hundeverein in Hambüren....
Ach gibt es den Verein auch für kleine Ratten ?
Und da bin ich richtig sauer geworden......😡😡😡🤬

Was ist mit den großen Hunden,die ungefragt in kleine reinbrettern, die im Wald jagen, die ungefragt zu Joggern hinrennen ,andere Leute bedrängen ..... ? Das ist ok .... 👌?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Betti
27. Sept. 08:10
Ich denke wir sind uns alle grundsätzlich einig, dass es bei Haltern jeglicher Hundegröße und -rasse diejenigen gibt, die alles wunderbar im Griff haben und diejenigen, denen man besser aus dem Weg geht. Egal, ob der kleine Hund an der Flexi durch die Gegend gezogen wird, weil die ja keine Erziehung und Sozialisierung brauchen oder ob der stylische Hütehund nicht artgerecht gehalten wird und deswegen überall die Führung übernimmt, weil die Halter nach Optik und nicht nach Eignung und Charakter ausgewählt haben. Gibt natürlich noch zahlreiche weitere Beispiele.

Grundsätzlich ist es für kleine Hunde, wie meine es sind (beide Bolonkas wiegen je etwa 3kg), einfach gefährlich sie mit großen Hunden springen zu lassen. Warum? Ein falscher Tritt mit einer großen Pfote oder ein Überrennen im Eifer des Gefechts, kann schlimm ausgehen. Da muss noch nicht mal ne böse Absicht dahinter stecken.

Ich würde meine Hunde niemals einfach so mit großen springen lassen. Einfach, um alle zu schützen. Klar würde ich mir wünschen mehr Möglichkeiten für geeignete Hundekontakte zu haben, dafür gehe ich dann wann immer möglich in eine geführte Spielstunde in der Hundeschule. Dort wird je nach Anwesenheit entschieden, ob alle zusammen bleiben können oder zur Sicherheit aller nach Größen getrennt wird. Dann springen meine Hunde auch mit Golden Retriever & Co über den Platz.

Für Hundebesitzer, die diese Möglichkeit nicht haben, machen getrennte Auslaufflächen also durchaus Sinn, vorausgesetzt alle halten sich dann auch an die Spielregeln. Es wäre doch ein Gewinn für alle. Wenn man hier so die Kommentare liest, reagieren manche so, als würde man ihnen persönlich damit was wegnehmen. Dem ist doch aber nicht so?
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Nathalie
27. Sept. 08:11
Also Fakten neven dich ?
Das sind keine Fakten sondern Vorurteile und du meinst das alle Besitzer von kleinen Hunden so sind .....
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Angelika
27. Sept. 08:12
Nein Hunde untereinander tun sich eigendlich nichts..
Abgesehen dass das so nicht stimmt, geht es hier ja nicht darum ob sich Hunde etwas antun, sondern ob beim spielen etwas passieren kann durch den Grössenunterschied und ja das kann es!

Ich kenn wen der hatte ein Windspiel und dieser hat mit einem größeren Windhund gespielt, ist beim laufen gegen diesen Windhund geprallt und Schädelbasisbruch. Dadurch gestorben.

Da kann der andere Hund natürlich nichts dafür aber der Grössenunterschied kann schon gefährlich werden.

Aber zusätzlich noch Auslaufflächen wird sicher oft schwer werden durchzusetzen. Wir kriegen nicht mal eine für alle Hunde gemeinsam.

Vielleicht wäre es ja auch möglich
Die Tage einzuteilen. An diesem Tag nur größere und am nächsten die kleineren und vielleicht auch einen Tag gemeinsam 🤔
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Nathalie
27. Sept. 08:13
Tja aber das glauben viele nicht....keiner sagt hier das alle grossen harmlos/gut erzogen sind....aber wehe man sagt das es viele unerzogene kleine gibt fühlt sich so manch Kleinhundebesitzer auf den "Schlips getteten"... Mein grosser (angeleinter) wurde schon öfter von freilaufenden kleinen gepackt , (2x war auch TA Behandlung nötig) also klar das er eine Abneigung gegen bestimmte kleinhunde-typen entwickelte und wenn ich es nicht frühzeitig bemerke dass uns so einer nähert auch in den " bleib blos weg kleiner" Modus wechselt...... aber erwähnt man das der grosse halt so kleine nicht mag bekommt man oft die Antwort er sei halt aggresif,unerzogen etc...Schade das es einfach nicht in so manche Kleinhundebesitzer-köpfe geht , dass auch ein grosser "Angst" vor kleinen haben kann....
Der Unterschied ist das immer auf kleine Hunde rumgehackt wird....
 
Beitrag-Verfasser-Bild
Betti
27. Sept. 08:19
Tja aber das glauben viele nicht....keiner sagt hier das alle grossen harmlos/gut erzogen sind....aber wehe man sagt das es viele unerzogene kleine gibt fühlt sich so manch Kleinhundebesitzer auf den "Schlips getteten"... Mein grosser (angeleinter) wurde schon öfter von freilaufenden kleinen gepackt , (2x war auch TA Behandlung nötig) also klar das er eine Abneigung gegen bestimmte kleinhunde-typen entwickelte und wenn ich es nicht frühzeitig bemerke dass uns so einer nähert auch in den " bleib blos weg kleiner" Modus wechselt...... aber erwähnt man das der grosse halt so kleine nicht mag bekommt man oft die Antwort er sei halt aggresif,unerzogen etc...Schade das es einfach nicht in so manche Kleinhundebesitzer-köpfe geht , dass auch ein grosser "Angst" vor kleinen haben kann....
Ich kann deinen Frust so gut verstehen. Bin selbst Kleinhundehalterin und rege mich jedes Mal maßlos über andere Kleinhundehalter auf, die es einfach nicht raffen, dass ALLE Hunde unabhängig ihrer Größe erstmal die gleichen Bedürfnisse haben. Wir begegnen deshalb im Alltag sehr oft Vorurteilen.

Leider haben wir andersrum auch schon zweimal schlechte Erfahrungen gemacht, da uns große Hunde grundlos angegriffen haben. Haben sich beide bei den Besitzern losgerissen und aus Distanz angegriffen. Seither ist unser jüngerer Hund (beim ersten Angriff war er gerade mal 8 Monate alt) super gestresst bei Hundebegegnungen und reagiert oft aus Angst/Stress. Das wird dann leider grundsätzlich als "typisch kleiner, unerzogener Hund" abgetan. Ich erkläre mich dann immer, aber es ist einfach super unangenehm. Wir arbeiten auch fleißig dran und es ist besser geworden, aber ganz wird sich das wohl nie legen.

Meiner Meinung nach helfen da nur strikte Auflagen und ein verpflichtender Hundeführerschein, damit jeder Halter seinem Tier gerecht wird. So wäre allen geholfen.