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Dogorama
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Anzahl der Antworten 219
heute 23:28

Brauchen wir getrennte Auslaufflächen für kleine Hunde? 🐶

Hallo liebe Dogorama-Community! 🐾

​Wir sind auf einen interessanten Artikel der Frankfurter Rundschau gestoßen, der ein Thema anspricht, das viele von uns sicher gut kennen – besonders diejenigen mit kleineren Fellnasen. Es geht um die Chihuahua-Hündin Sunny aus Frankfurt.

​In dem Bericht wird thematisiert, wie schwierig und stressig es für so winzige Hunde ist, auf den regulären Hundeauslaufflächen sicher zu spielen. Wenn große und stürmische Hunde ins wilde Toben kommen, wird es für Zwerghunde wie Sunny schnell gefährlich. Meistens passiert das völlig unbeabsichtigt, einfach durch den enormen Größen- und Gewichtsunterschied. Im Artikel wird sich daher eine speziell eingezäunte Auslauffläche nur für kleine Hunde gewünscht, damit auch diese ohne ständige Angst frei flitzen und mit Artgenossen auf Augenhöhe spielen können.

​Uns hat das sehr zum Nachdenken gebracht. Die Dynamik zwischen einem 30-Kilo-Hund und einem 3-Kilo-Hund beim Rennen ist ja doch ein Risiko, egal wie lieb beide sind.

​Fragen an die Community:

1. ​Wie seht ihr das: Seid ihr für nach Größe oder Gewicht getrennte Hundeauslaufflächen oder findet ihr, Hunde aller Größen sollten sich eine Wiese teilen?

2. ​An die Kleinhunde-Halter: Meidet ihr öffentliche Freilaufzonen oft aus Angst vor großen, stürmischen Hunden?

3. ​An die Großhunde-Halter: Wie handhabt ihr das, wenn kleine Hunde auf der Wiese sind? Ruft ihr eure Hunde ran oder lasst ihr sie vorsichtig miteinander interagieren?

4. ​Vorbilder: Gibt es in eurer Stadt vielleicht schon solche speziellen "Mini-Hundewiesen" und wie gut werden diese angenommen?

​Wir sind sehr gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! 🐕‍🦺🐩

Quelle: Frankfurter Rundschau vom 24.09.2026
 
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Gaby
heute 21:46
Eine Auslauffläche für kleinere Hunde wäre großartig. Mein Bolonka musste schon schlechte Erfahrungen machen. In Kiel gibt es kaum Auslaufflächen. Dafür viel Steuern.
 
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Manuela
heute 21:59
Siehst du immer noch falsch. Diese flächen sind die Begrenzung geworden um außerhalb nichts tolerieren zu müssen. Haben wollen ist da eher , dass es sinn ergibt. Denn die guten sind überrannt und die schlechten sprechen ihre eigene Sprache. Von Zufriedenheit oder Unzufriedenheit zu reden wenn man nicht Mal das Land teilt, halte ich für sehr vermessen und tatsächlich fast anmaßend.
Du bist sehr Arrogant... Ich weiss sehr wohl von was ich spreche, pendle seit Jahren zwischen Hamm und der Schweiz. 😉 Und nur weil Sie Dir nicht In den Kram passt, ist meine Meinung noch lange nicht falsch!

Ich finde Hundewiesen gut, ich finde nur man sollte auch mal dankbar sein. Was man überhaupt hat, und nicht immer mehr fordern. Nicht mehr und nicht weniger...

Ich sprechen Dir Deine Meinung auch nicht ab, ich bin nur nicht gleicher Meinung. 🤷
 
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Andrea
heute 22:06
Ich bin gegen das Trennen von solchen Flächen, da es in der Umsetzung unmöglich ist. 🤔

Da müssten doch typisch Deutsch erstmal Richtlinien ausgearbeitet werden, ab wann ein Hund als klein oder groß gilt.
Was passiert, wenn ein Hund 500g zu viel wiegt oder wird nach Stockmaß entschieden?
Berechtigte Frage, denn ein Dackel ist klein und kann gleichzeitig locker 8kg oder mehr knacken.

Des Weiteren haben wir durch die ganzen Zwergrassen, zu denen meine Riesen-Chihuahuas (ab 4k bis 6kg) auch zählen, ein verdammtes Problem:

🤔 Die Hunde werden immer kleiner und damit anfälliger für Verletzungen.
Andere Kleinrassen sind schnell zu groß.
👉 Ein 1kg Chihuahua kann mit einem 5kg Bolonka schon überfordert sein.
Ein 8kg Jack Russel? Zu gefährlich.

🤔 Getrennte Freilaufflächen lösen meiner Meinung nach nicht das Kernproblem.
👉 Zu kleine Hunde, die zu zerbrechlich sind, stark überbehütet werden oder/und schlecht sozialisiert sind.

Gleichzeitig kritisieren viele mitunter zurecht die mangelnde Erziehung der kleinen Hunde.
Fehlende Rücksichtnahme mit eingeschlossen.
Da würde ich meine Hunde auch nicht mit in den Ring schicken, um das dann ertragen zu müssen.
 
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Dina
heute 22:17
Ich habe zwei unterschiedlich große Hündinnen, 5kg und 22kg.
Meine kleine hat keine Angst, sie läuft in der Gruppe mit großen völlig entspannt.
Sie fordert auch viel größere zum Spiel auf. Das war bisher nie ein Problem... kommt natürlich sehr auf Hund und Besitzer an.
Ich habe keine Angst aber man sollte realistisch sein. Es ist für Kleinhunde einfach ein Risiko wenn große miteinander spielen oder rennen.
Va. gibt es leider immer wieder Besitzer welche nicht auf ihre Hunde achten.

Heute konnte ich meine Kleine mit einem ungefähr in ihrer Größe spielen lassen, ungestört von den größeren Hunden.
Das ist aber nicht immer möglich.
Nicht jeder Besitzer sorgt dafür sorgt das sein Hund Abstand hält.

Ich merke immer wieder, obwohl Nika alle Hunde mag, sie bei Spieltreffen doch oftmals wesentlich entspannter ist mit gleichgroßen.

Ein seperater Bereich nur für kleine Hunde wäre wünschenswert.

Wir brauchen theoretisch keinen Zaun. Kann Nika auch sorglos auf einer uneingezäunten Fläche spielen lassen.
Wenn man aber wie ich groß und klein hat sollten die Bereiche nebeneinander liegen. Da braucht es dann doch einen Zaun dazwischen.
 
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Andrea
heute 22:33
Und ist geschlossen worden, warum auch immer
Ich persönlich finde es gerade total krass, dass die Halterin Uta Klein da so hinterher ist, ihre Freilauffläche zu bekommen.
Ich respektiere das.

Es ist für sie nun hoffentlich zufriedenstellend das sie ihr Thema nun erneut präsentieren kann. Vielleicht findet sie dadurch mehr Unterstützer.
 
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Sarah
heute 22:57
Ich fände die Möglichkeit für kleine Hunde nicht verkehrt, es steht ja nichts von einer Pflicht der Trennung dort.. wenn ich Angst habe kann ich mich ja mit anderen Kleinhunde Besitzern dort treffen und wenn mir das egal ist weil mein kleiner Hund schon weiß wie er darauf reagiert dann geh ich auf die normale Wiese.. Wenn ich natürlich sehe dass da 2-3 forschere fellnasen unterwegs sind bei denen die Besitzer leider auch nicht reagieren dann meide ich diese Wiese aber wenn es problemlos aussieht dann darf meine Maus auch mit den großen spielen sofern sie das möchte. Wenn man alle strickt trennt dann lernen die großen forschen ja auch nicht dass man mit einem kleinen Freund natürlich nicht so ruppig umgehen kann wie mit einem gleichgroßen Artgenossen 🤷🏻‍♀️ beide Seiten dürfen lernen. Die kleinen dürfen mutiger werden und sich behaupten und die großen dürfen lernen die Grenzen der kleinen zu respektieren.
Finde ich so nicht richtig, der kleine ist immerhin hier der einzige der sein Leben riskiert.. vor allem weil man nie sicher sein kann ob ein anderer Hund gut sozialisiert ist bis es zu spät ist.. wenn man die anderen Hunde und Besitzer nicht kennt, ist es immer ein Risiko und nur weil es problemlos aussieht, ist es das leider nicht immer..
 
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Sigi
heute 23:19
Ich wünsch mir einen Freilauf für grosse Hunde mit Wiener Würstel Baum.😂😂
 
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Sebbi
heute 23:22
Bevor ich was zum Thema sage: Schon dreist, dass das Dogorama-Team hier genau dieselbe Debatte aufkocht, die Annel vor drei Tagen schon gestartet hat. Hauptsache ein Artikel dran geklatscht. Wenn normale User Doppel-Posts bringen, fliegen die Beiträge sofort gnadenlos raus.

Zum Thema:

Wir haben bei uns zwei getrennte Flächen, jeweils 50x30 Meter. Einen Bereich von 20x20 Metern für Zwerge abzutrennen wäre null Aufwand. Müsste man nur unten am Zaun engmaschiger machen, damit keiner durchflutscht.

Ich sehe da nur ein ganz anderes Problem: Das Rumgeprotze der Kleinen am Zaun. Wenn die Zwerge sich hinterm Gitter unbesiegbar fühlen und rüberpöbeln, schaukelt sich das drüben bei den Großen sofort hoch. Da steigt der Drang der Schwergewichte rasant an, sich die Zwerge mal kurz vorzuknöpfen.

Dazu kommt, dass an die Mittelklasse mal wieder keiner denkt.

Für meinen Border Collie bringt so ein Gehege gar nichts. Bei den Zwergen platzt er mitten rein und auf der normalen Wiese wird es gefährlich. Wenn dir ein 45-Kilo-Rottweiler im vollen Galopp seitlich in einen 20-Kilo-Border knallt, ist das Kreuzband oder die Rippe durch. Das ist einfache Physik, da muss der Große nicht mal böse Absicht haben.

50 Meter Länge sind für einen schnellen Hund eh ein Witz. Der macht drei Sprünge und steht im Zaun.

Diese Gehege bringen am Ende nur den Rändern was: Die Zwerge werden nicht überrannt und die schweren Brocken können klobig toben. Alles dazwischen fällt komplett hinten runter.
 
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Sebbi
heute 23:28
Nein Hunde untereinander tun sich eigendlich nichts..
Eigendlich?

Eigentlich ist ein dehnbarer Begriff, egal wie man ihn schreibt.

„Hunde tun sich untereinander nichts“ ist der gefährlichste Mythos überhaupt. Genau wegen dieser Einstellung landen jeden Tag Hunde in der Notklinik.

Ein kleiner Hund, der panisch rennt oder quietscht, löst bei vielen Großen in Sekundenschnelle den Jagdtrieb aus. Da wird der Zwerg nicht mehr als Artgenosse wahrgenommen, sondern als Beute.

Dazu braucht es nicht mal Beißabsicht: Wenn 40 Kilo ungebremst in 3 Kilo reinrauschen oder eine schwere Pfote draufknallt, ist die Wirbelsäule durch oder die Rippe gebrochen. Das ist reine Physik. Wer meint, dass Hunde das schon unter sich regeln, liest weder Körpersprache noch versteht er, wie Raubtiere ticken.

Und das meine ich faktisch!