Ich kann Ball"spielen" nicht empfehlen. 1. Ist das für den Hund kein Spiel, sondern Arbeit 2. Fördert es nicht die Bindung 3. Verstärkst du ggf das Jagdverhalten 4. Schlecht für die Gelenke
5. Es kann zu einem Suchtverhalten kommen.
Da dein Hund nicht den Ball hinterher jagdt würde ich es lassen. Dummytraining ist da sinnvoller. Hier wird Impulskontrolle geübt und die Nase teilweise eingesetzt.
Ich vermute, dass du auch deinen Hund eher "auspowern" willst. Dafür ist Ball"spielen" nur bedingt geeignet. Er wird zwar müde, hat aber auch einen hohen Stesslevel während dessen, da es sehr selbstbelohnend ist (aka suchtanfällig). Besser sind hier Schnüffelübungen, Agility, Dummytraining, Tricktraining. Hier muss der Hund aufmerksam sein, teilweise selbstständig und viel schnüffeln. Das ist sehr anstrengend für den Hund,aber nicht so stressig.
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Ballspiel im normalen Rahmen, mit der Hand geworfen 2 bis 5 x fordert sehr wohl die Bindung.
Es sind ganz viele positive Elemente die damit genutzt werden
Interaktion mit dem Mensch, Aufmerksamkeit, Bewegung, Spaß, Gehorsam.
Es fördert keinen Jagdtrieb! Da der Hund den Ball lernt zurück zu bringen, während er bei der Jagd einfach geht.
Suchtverhalten? Bei normalem Umgang mit Ball ...nein
Auch beim Ball wird übrigens die Nase eingesetzt und das noch viel intensiver wenn er im hohen Gras landet.
Es gibt aber tatsächlich Hunde die daran nur wenig Intresse haben.
Meine Belgier haben das gerne gemacht. Bei den Spitze spielt nur Emmy mit Ball. Die anderen nicht.
Sie apportieren auch nur widerwillig.
Somit müssen sie es auch nicht machen.