Japp das kenne ich auch. Funktioniert aber nur bei Kindern die alt und reif genug sind um sowas zu verstehen. Das Gefahrenbewusstsein muss dafür auch weit genug entwickelt sein. Dazu kommt das es durchaus Kinder gibt die in Haushalten leben wo das Thema Hund einfach nicht präsent ist. Ich kann doch nicht davon ausgehen das Fremde sich mit Hunden aukennen. Wie oft erlebt man denn sogar übergriffige Erwachsene? Das dann von Kindern zu erwarten finde ich schon sehr naiv.
Genau, das Kind muss ja in der Lage sein zu begreifen, warum es nicht einfach fremde Hunde anfassen soll. Es gibt nun mal auch beeinträchtigte Kinder und Erwachsene, die das nicht können. Ich kann auch nicht von allen erwarten, dass sie sich im Umgang mit Hunden auskennen, nur weil ich einen Hund habe. Kinder und Hunde sind oft unberechenbar, daher einfach mit allem rechnen. Treffe ich fremde Kinder nehme ich Emma kurz bei Fuß, wenn die Eltern fragen, bekommen die Kinder erklärt, wie sie Emma streicheln dürfen (sie mag es nicht von oben am Kopf, dann weicht sie aus, einer der Vorbesitzer hat wohl öfter auf den Kopf geschlagen). Mein Bruder hatte im Laufe der Zeit als Erzieher mehrere Pflegekinder, teilweise beeinträchtigt, hat immer geklappt. Abschnappen mag natürlich sein unter Hunden, aber zur Not nehme ich Emma hinter mich, so dass sie sich sicher fühlen kann und gar keinen Grund hat, zu schnappen. Hat sie auch tatsächlich noch nie gemacht. Das gleiche gilt auch für die Hunde, die vor Emma bei uns waren.