Wobei ich finde Massenkonsum von teuren Waren auch irgendwie unschön.
Was mir in den letzten Tagen aufgefallen ist, viele kaufen super viele Weihnachtsgeschenke und richtig teuere Adventskalender für ihren Hund. Und das ist ja auch irgendwie eine schöne Geste und natürlich darf jeder mit seinem Geld machen was er will. Aber braucht oder freut sich der Hund über das 10. Markengeschirr in lila und der farblich abgestimmte Leine für 100€. Es gibt so viele Tiere die auch jetzt im Winter kaum etwas zu fressen bekommen.
Ich habe aktuell die Gedanken Weihnachtsgeschenke für Nero auf ein finanzielles Minimum zu reduzieren (irgendein Knautscheding) und den Rest ans Tierheim zu spenden.
Und das schreibe ich nicht, um mich hier als guter Samariter darzustellen. Ich gebe eine Menge Geld fur eine Menge Quatsch aus.
Mich stimmt der Gedanke traurig, dass mein Hund im warmen mit unnötigen Kram überschüttet wird, während ein andere Hund in der Kälte gar nichts bekommt.
Verstehe ich sehr gut. Beim Einzelhund war ich auch ziemlich in der mittelständischen Luxusklasse für sie unterwegs. Lieber eins zuviel als eins Zuwenig und alles musste optimiert werden. Nun mit zwei Hunden würde ich von gar nichts mehr selbst leben. Es hat sich viel angesammelt und wird immer "etwas" mehr als nötig sein ✌🏼🍀 da komme ich nicht drüber, sie sind es mir wert und ich habe auch Freude daran.
Allerdings was optimiert wurde ist doppelt und ich verkaufe nichts, ich Spende, sofern es gebraucht werden kann. An Tierschutz und an andere Halter. Du bist also nicht allein bei dem Gedanken :) und ich kann nur bestätigen, es ist ein gutes gefühl, wenn ein Tierschutzhund dank überschuss nicht friert, oder ein passenderes Geschirr gefunden hat. Auch Futter geht regelmäßig in die Spende. Optimieren für einen Hund,heißt ja nicht, dass es einem anderen nicht bestens schmeckt.