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Andrea
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 12810
heute 14:28

Was hat euch heute genervt?

Wir alle kennen das, es gibt Tage und Situationen, die einfach nerven oder einen ärgern. Der Hund hört nicht, andere Leute geben "gute" Ratschläge oder der andere Hundehalter, der nur kurz hallo sagen will ohne euch zu fragen. Was hat euch heute so richtig genervt oder geärgert? Edit: bitte erzählt hauptsächlich von konkreten Situationen, über die ihr euch geärgert habt und vermeidet vor allem Situationen so darzustellen, dass sich Gruppen von Personen wie zB Altersgruppen oder Nationalitäten persönlich negativ angesprochen fühlen. Wir sind letztlich alle Individuen und machen Fehler, das hier soll nur dazu dienen den Frust auf unschädliche Weise loszuwerden. Für positives gerne auch hier vorbeischauen: https://dogorama.app/de-de/forum/Spass_Tratsch/Was_hat_euch_heute_gefreut-YfLcUJCNYw5LQKsaCX8K/
 
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Kristina
heute 12:42
Ich würde da mal sagen, dass du einen schlechten Job gemacht hast. Dein Hund hat niemanden anzubellen. Der Mann hat völlig normal reagiert, für ihn war es ein fremder Hund.
Na klasse, dann bin ich ein Vollversager! 😅 Meine kleine Alarmanlage bellt öfters iwen/ was an.
Seh ich aber als ganz natürliche Kommunikation. 🤷
 
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Steffi
heute 12:42
Kommt aber schon ein bisschen auf den Frust an. Diese geschilderte Situation kann sehr gefährlich werden, das sollte man immer im Auge halten. Ist ein bisschen was anderes , als Ärger darüber, dass man in einen Kackhaufen getreten ist.
Wenn mir das passiert wäre, würde ich mich über mich selber ärgern...Nicht über den Typen und nicht über meinen Hund..die haben sich in der Situation lediglich verhalten..Finde auch, es kommt auf den Frust an.
 
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Sina
heute 12:46
Ich interpretiere es anders und bin der Meinung, dass unsere Hunde keinen Menschen oder Tiere zu belästigen haben. Dass das trotzdem jedem von uns passiert, das ist sonnenklar. Für mich hat ein harmloser Mann den Hund nicht provoziert oder Ähnliches, sonst würde es dabei stehen. Aber ein großer, junger Hund beschützt sein Frauchen. Für mich ein Grund zu überdenken, ob das eventuell in eine falsche Richtung laufen könnte. Nicht mehr und nicht weniger. Ihr dürft das sehr gerne anders sehen !
Aber fändest du es gar nicht übergriffig, wenn dein Hund bellt, du evtl bereits daran arbeitest ihn zu beruhigen (wissen wir nicht) und ich dann mit irgendwelchen Kommandos nonstop auf ihn einbrüllen würde?
Es geht hier ja erstmal "nur" ums Bellen, nicht bedrängen/anspringen.

Evtl haben wir hier alle eine völlig andere Situation vor Augen.
Und das passiert doch öfter mal, dass man von einem anderen Hunde'Mensch Team angebellt wird, da versucht man doch eher die Situation nicht weiter anzustacheln.

Auch als völlig Unwissender:
Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand der Angst vor dem Hund hätte, so reagieren würde. Da entzieht man sich doch eher intuitiv der Situation.
 
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Michi
heute 12:51
Aber fändest du es gar nicht übergriffig, wenn dein Hund bellt, du evtl bereits daran arbeitest ihn zu beruhigen (wissen wir nicht) und ich dann mit irgendwelchen Kommandos nonstop auf ihn einbrüllen würde? Es geht hier ja erstmal "nur" ums Bellen, nicht bedrängen/anspringen. Evtl haben wir hier alle eine völlig andere Situation vor Augen. Und das passiert doch öfter mal, dass man von einem anderen Hunde'Mensch Team angebellt wird, da versucht man doch eher die Situation nicht weiter anzustacheln. Auch als völlig Unwissender: Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand der Angst vor dem Hund hätte, so reagieren würde. Da entzieht man sich doch eher intuitiv der Situation.
Fände ich überhaupt nicht übergriffig, denn die andere Person ist unbeteiligt und kann nichts für die Bellattacke.
Ich kann nicht von allen Menschen erwarten, dass sie Hundekenntniss haben.
Ich würde die Situation entschärfen und mich entschuldigen.
Danach würde ich überlegen, was ich tun muss, dass mein Hund es nicht als seinen Job ansieht, mich vor harmlosen Personen beschützen zu müssen.
 
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Michi
heute 12:56
Aber fändest du es gar nicht übergriffig, wenn dein Hund bellt, du evtl bereits daran arbeitest ihn zu beruhigen (wissen wir nicht) und ich dann mit irgendwelchen Kommandos nonstop auf ihn einbrüllen würde? Es geht hier ja erstmal "nur" ums Bellen, nicht bedrängen/anspringen. Evtl haben wir hier alle eine völlig andere Situation vor Augen. Und das passiert doch öfter mal, dass man von einem anderen Hunde'Mensch Team angebellt wird, da versucht man doch eher die Situation nicht weiter anzustacheln. Auch als völlig Unwissender: Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand der Angst vor dem Hund hätte, so reagieren würde. Da entzieht man sich doch eher intuitiv der Situation.
Ein Mensch, der Angst hat, der handelt irrational. Sehr viele Menschen versuchen den Hund abzuwehren. Da bleibt niemand einfach still stehen. Die Meisten schreien sogar.
Ich kenne das aus der Türkei zur Genüge. Da muss der Hund nichtmal bellen.
Du redest von Mensch Hunde Teams, da setze ich voraus, dass es einen gewissen Hundeverstand gibt.
Und dennoch, wieviele HH bekommen Panik, wenn ihr ( kleiner ) Hund angebellt wird?
Da wird auch geblockt und geschrieen. Auch nix anderes..
 
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Maria
heute 13:20
Ein Mensch, der Angst hat, der handelt irrational. Sehr viele Menschen versuchen den Hund abzuwehren. Da bleibt niemand einfach still stehen. Die Meisten schreien sogar. Ich kenne das aus der Türkei zur Genüge. Da muss der Hund nichtmal bellen. Du redest von Mensch Hunde Teams, da setze ich voraus, dass es einen gewissen Hundeverstand gibt. Und dennoch, wieviele HH bekommen Panik, wenn ihr ( kleiner ) Hund angebellt wird? Da wird auch geblockt und geschrieen. Auch nix anderes..
Ich weiß nicht, ob das mal eine Situation in diesem Forum war. Da hatte eine Userin geschrieben, dass sie nachts im Park vo zwei großen Hunden gestellt worden ist. Sie hatte Angst, hat angefangen zu schreien und ist dann auch noch hingefallen. Reaktion des Forums: Wie kann man nur so reagieren, selber Schuld etc.

Eine ähnliche Situation habe ich hier im Forum definitiv auch schon gelesen. Da wurde eine Userin mit Hund von einem Rottweiler bedroht. Herrchen stand wohl eher belustigt daneben. Userin hat geschrien. Reaktion der anderen User: selber Schuld, falsch verhalten etc….
 
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Sina
heute 13:22
Ein Mensch, der Angst hat, der handelt irrational. Sehr viele Menschen versuchen den Hund abzuwehren. Da bleibt niemand einfach still stehen. Die Meisten schreien sogar. Ich kenne das aus der Türkei zur Genüge. Da muss der Hund nichtmal bellen. Du redest von Mensch Hunde Teams, da setze ich voraus, dass es einen gewissen Hundeverstand gibt. Und dennoch, wieviele HH bekommen Panik, wenn ihr ( kleiner ) Hund angebellt wird? Da wird auch geblockt und geschrieen. Auch nix anderes..
Ok, vielleicht gehe ich zu sehr von mir selbst aus. Ich hatte mein halbes Leben auch Angst vor (einigen) Hunden, und wäre dann entweder in Schockstarre gefallen oder hätte so leise wie möglich den Rückzug angetreten.
Aber jeder ist anders.

Ich hatte es nicht so verstanden, dass der andere Angst hatte, sondern genervt war, und deshalb übergriffig wurde. So wie andere sich lautstark über schreiende Babys beschweren, sich dann in die Erziehung einmischen und die Kinder selbst maßregeln.

Aber vielleicht hast du auch recht.
Letztendlich waren wir alle nicht dabei.
 
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Michi
heute 13:24
Ok, vielleicht gehe ich zu sehr von mir selbst aus. Ich hatte mein halbes Leben auch Angst vor (einigen) Hunden, und wäre dann entweder in Schockstarre gefallen oder hätte so leise wie möglich den Rückzug angetreten. Aber jeder ist anders. Ich hatte es nicht so verstanden, dass der andere Angst hatte, sondern genervt war, und deshalb übergriffig wurde. So wie andere sich lautstark über schreiende Babys beschweren, sich dann in die Erziehung einmischen und die Kinder selbst maßregeln. Aber vielleicht hast du auch recht. Letztendlich waren wir alle nicht dabei.
Ich weiß ja auch nicht, wie es war. Angst oder Genervt sein, alles möglich.
Hundeerfahrung oder nicht...
Trotzdem ist er harmlos und unbeteiligt.
Also würde ich ! aus dieser Situation mitnehmen wollen, dass mein Hund gelassener wird.
 
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Michi
heute 13:25
Ich weiß nicht, ob das mal eine Situation in diesem Forum war. Da hatte eine Userin geschrieben, dass sie nachts im Park vo zwei großen Hunden gestellt worden ist. Sie hatte Angst, hat angefangen zu schreien und ist dann auch noch hingefallen. Reaktion des Forums: Wie kann man nur so reagieren, selber Schuld etc. Eine ähnliche Situation habe ich hier im Forum definitiv auch schon gelesen. Da wurde eine Userin mit Hund von einem Rottweiler bedroht. Herrchen stand wohl eher belustigt daneben. Userin hat geschrien. Reaktion der anderen User: selber Schuld, falsch verhalten etc….
Katastrophe solche Aussagen !
 
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Caro
heute 14:28
# Langer Text, sorry 🫣 # Guten Morgen an alle, ich ärgere mich schon seit letztem Sonntag mit einem Gedanken rum, den ich einfach mal los werden möchte. Zu meiner aktuellen Situation: Ich liege seit dem 21.12.25 im Krankenhaus ans Bett gefesselt. Auf unbestimmte Zeit. Somit ist mein Partner aktuell allein im Haus und hat neben Hund (Border Collie) auch noch Haus und Arbeit zu erledigen. Er macht das ganz großartig. Fährt mit dem Hund weg, lernt ihm neue Tricks und lastet ihn auch kopfmäßig aus. Ist, wenn man von heute auf morgen alleine ist, nicht einfach. Keine Frage. Seit 3 Wochen fährt er jeden Sonntag ins nächste Dorf zu einer Hundeschule/ Hundesportverein um dem kleinen Borki noch mehr bieten. Gerade Training in der Gruppe ist nie verkehrt. Nun zum letzten Sonntag: Er war wieder dort und es war eine angehende Hundetrainerin vor Ort. Soweit so gut. Wenn aber schon einer vom Vorstand sagt, dass er sie nicht leiden kann, wären meine Ohren gespitzt gewesen. Sie hatte an dem Tag das Training übernommen. Unser Hund war jetzt zum dritten Mal dort, fremde Hunde und alles aufregend. Das er nicht gleich perfekt bei Fuß läuft, empfinde ich als normal. Aber deswegen geht man ja dahin um zusammen zu lernen. Die Gruppe sollte "Sitz" machen und Banjo saß erstmal auf seinen Ohren. Sie meinte dann zu meinem Partner, er solle ihn schärfer ansprechen. Mal davon abgesehen, dass er sich ja dann schon ins "Sitz" gebracht hatte. Irgendwann fragte sie ihn, ob er beißen würde, oder er mal Andeutungen uns gegenüber gemacht hätte. Weil er wohl Herrchen falsch angeguckt hat. Aber das hat er noch nie gemacht. Und ich gebe Brief und Siegel, dass er sowas niemals machen würde. Wenn man ihm was sagt, dann guckt er einen von unten herab an. Aber eher im Sinne von "Habs falsch gemacht, Fehler erkannt." Sensibler Hütehund eben. Nach der Stunde gab es noch eine kleine Spielrunde. Zuerst war er mit einer anderen Border Collie Hündin auf dem großen Platz alleine und hat mit ihr gespielt. Es waren alle so ziemlich fasziniert, weil sie so schön harmoniert haben und wie ein Spiegelbild nebeneinander her gerannt sind. Dauerte aber nicht lange und drei weitere Besitzer haben ihre Hunde dazu geworfen. War alles im grünen Bereich. Als Truppe haben die sich ebenfalls verstanden. Nach und nach sind aber die meisten gegangen und Banjo war mit einem weiteren Rüden alleine. Wie ein typischer Hütehund fing er dann an, den anderen zu "scheuchen". Nun zu dem Punkt, der mich so sauer machte, als ich es gehört habe. Sie sprang vor Banjo und brüllte ihn an, dass er sich verziehen sollte. Richtigen Wortlaut sage ich mal nicht. Ich bin es eigentlich gewöhnt, dass der Hundetrainer dem Halter in so einer Situation die Aufgabe gibt, den Hund zu bremsen und aus der Situation raus zu holen. Damit er wieder zur Ruhe kommt. Nur im Notfall, wenn der Trainer merkt, der Halter braucht meine Unterstützung, dann ist es was anderes. Aber nicht so. Vor allem nicht mit anbrüllen, sich davor werfen und den mir fremden Hund zu maßregeln. Und vorher fragen, ob er beißt. Solch eine Ausführung hätte, in meinen Augen, auch ka*cke für uns Enden können. Das er Fremde jetzt anbellt, anknurrt, wie auch immer. Und das Vertrauen zum Herrchen hätte gelitten, weil er ihn nicht unterstützt hat. Gott sei Dank ist es nicht so. Er ist immer noch absoluter Menschenfreund. Wäre ich dabei gewesen, hätte ich ihr ein paar Takte erzählt und ihre Kompetenz angezweifelt. Ich würde auch nicht mehr gehen, aber mein Partner wollte es heute noch mal probieren, weil sie wohl auch nicht immer da ist. Wie seht ihr das? Übertreibe ich da, oder war es völlig legitim von ihrer Seit aus? Liebe Grüße und einen schönen Sonntag wünsche ich euch noch. ☀️⛄️
Bei uns gibt es 1x die Woche eine spielgruppe mit bis zu 10 Hunden und 2 hundetrainern. Für den vernünftigen Umgang der Hunde untereinander sind grundsätzlich die hundetrainer zuständig. Ich hab dort schon einiges gelernt über die Körpersprache etc. Aber ehrlicherweise sehen die Profis viel mehr und regeln das perfekt. Also ich würde von mir nie behaupten dass ich die Situation zu 100 % korrekt einschätzen kann...