Ich habe für die Leinenführigkeit 5 Jahre gebraucht😅.
Und erst, als ich eine bestimmte Stellschraube geändert habe, hat es bei meiner Hündin klickt gemacht😅.
Von den Jungspunden brauche ich gar nicht reden...
Ich halte Leinenführigkeitstraining eh inzwischen für einen Mythos 😅.
Meine kontroverse Meinung dazu: es gibt Hunde, die vom Naturell "leinenführig" sind und Hunde, die es nie sein werden.
Natürlich kann man einen Hund im Leinenverhalten kontrollieren/einschränken, aber es gibt Hunde, die sich sofort wieder selbst strangulieren würden, sobald sie eine Freigabe bekommen.
Nero ist auch so ein Kandidat. Er kann temporär an lockerer Leine gehen, aber das ist Erfüllen eines Kommandos. Wenn das aufgelöst ist, dann zieht er wieder wie ein Traktor.
Jetzt kann man ihn natürlich wie ein armes Würstchen den ganzen Spaziergang gehemmt im Kommando laufen lassen. Aber das ist nicht das was man unter Leinenführigkeit versteht.
Anders rum kenne ich inzwischen genug Hunde, die sich nie im Leben die Mühe machen würden, sich freiwillig in die Leine zu stemmen. Und wenn dann nur kurz wenns interessant wird. Da reicht dann eine Mini Ansage und schon ist alles wieder locker.
Man verkauft aber die Idee, dass aus jedem Hund so ein gechillter Leinentrödler werden kann, wenn man x mal die Richtung wechselt, stehen bleibt, korrigiert, Kurs XY besucht oder was es sonst noch gibt.
Und das glaube ich einfach nicht mehr!
Aber vielleicht bin ich auch nur ein resignierter Dauerzieher Halter 😅🙈.
Wobei Nero inzwischen auch weniger zieht. Aber nicht wegen irgendeinem Training, sondern weil er älter und bisschen gemütlich geworden ist.