Auch dann hat er die Wahl. Ob er davon Gebrauch macht, ist immer noch seine Sache. Bei uns hier gibt es genügend Wohnungen, die leer stehen, weil die Eigentümer einfach keinen Bock mehr auf Mieter haben. Und zwar egal welcher Hautfarbe, sexuellen Orientierung oder Religion sie angehören oder wieviele Kinder oder Hunde sie haben. Diskriminierung? Nein, einfach nur sein gutes Recht als Eigentümer.
Religion sucht man sich ab einem gewissen Alter aus, da hast du recht. Ich kann jederzeit die Religion wechseln oder als Atheist leben. Ich muss dann aber mit den Konsequenzen leben, z.B. fällt dann der ein oder andere Job für mich flach, kirchliche Trauung usw.
Und um wieder auf das Thema zurückzukommen: ich denke nicht, dass der Tierschutzverein jemanden abgelehnt hätte, nur weil er Christ, Moslem oder Atheist ist. Aber die Zugehörigkeit zu einer Partei, die offensichtlich "Werte" vertritt, die diese Tierschutzorganisation ablehnt, war offensichtlich schwerwiegend genug.
Natürlich hat man immer eine Wahl. Man kann auch Insolvenz anmelden. 🤷♂️
Wenn wir aber davon ausgehen, dass der Vermieter vermieten will, um seine Kosten zu decken, und es mehr Wohnungen als Mietinteressenten gibt, ist dein Beispiel mit den Leerständen ungefähr so relevant wie die Frage, ob er stattdessen auch auf dem Mond wohnen könnte.
Aber Hauptsache, man hat irgendwie recht, auch wenn man dafür die Fragestellung wechseln muss.
Und das Thema mit den Religionen hatten wir hier schon, aber auch da wird wohl gelten: Hauptsache man hat irgendwie Recht… 😉