Für mich stellt sich hier die Frage, ob im Sinne des Tieres entschieden worden ist. Stört es den Hund, wenn sein Frauchen ne rechte Gesinnung hat? Würde er darunter leiden? Muss man sich die Haustiere der anderen AfD-Politiker/AfD-Wähler daraufhin mal anschauen... Oder wäre dem Hund das egal, ist er unpolitisch und wäre ihm ein warmes, sicheres Plätzchen mit Streicheleinheiten und regelmäßigem Futter lieber?
Hätte sich die Situation des Hundes verbessert?
Ich kann den Tierschutzverein einerseits verstehen, die AfD ist mir persönlich auch suspekt (ich bin anders erzogen worden) und er kann natürlich entscheiden, an wen er vermitteln möchte, aber hat der Verein andererseits wirklich im Sinne des Hundes entschieden? Ich glaube nicht.
Der Tierschutzverein hätte wissen müssen, welche Lawine er damit lostritt und wer diese zu nutzen weiß.
Es ist nun aber tatsächlich nicht so, dass wenn ein Bewerber abgelehnt wird ( egal aus welchen Gründen), das für den Hund bedeutet, dass er die Chance auf einen guten Platz nicht mehr hat.
Wenn man mit dem Bewerber nicht einverstanden ist, dann kommt ein anderer Bewerber. Bei einem jungen, gesunden Rassehund sowieso.
Wenn man so denken würde, dann dürfte man gar keine Ablehnungen aussprechen und dann bräuchte man auch keine Ausschlußkriterien, könnte jedem einen Hund geben.
Es ist doch in Ordnung, wenn der Verein seine Kriterien selber festlegt.
Ich zB vermittle äußerst ungern, bzw fast nie, an Familien mit kleinen Kindern , damit haben wir halt schlechte Erfahrungen gemacht. Deswegen bin ich aber kein Kinderhasser.
Ist, bzw. sollte bei einem Züchter auch so sein, dass er festlegt und entscheidet, wem er einen Hund geben möchte.
Da wird es aber als positives Beispiel geführt...