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Victoria
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zuletzt 10. Okt.

Politische Haltung als Ausschlusskriterium bei der Hundevermittlung?

Der Tierschutzverein Fortuna Animali hat laut einem heute veröffentlichten Bericht einer Interessentin die Vermittlung einer Hündin verweigert. Bei der Interessentin handelt es sich um die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Als Grund für die Absage wurde demnach ausdrücklich ihre politische Zugehörigkeit genannt.

Unabhängig davon, wie man persönlich zur AfD oder zu irgendeiner anderen Partei steht, finde ich die grundsätzliche Frage dahinter interessant.

Sollte die politische Zugehörigkeit eines Menschen bei der Vermittlung eines Hundes überhaupt eine Rolle spielen?

Wenn man damit anfängt, Menschen nicht nur anhand ihrer konkreten Eignung als Hundehalter, sondern aufgrund politischer oder weltanschaulicher Zugehörigkeiten zu beurteilen; wo fängt das an und wo hört es auf?

Man könnte schließlich bei den unterschiedlichsten Gruppen anfangen, aufgrund eines Labels bestimmte Verhaltensweisen oder Einstellungen zu vermuten; bei Veganern hinsichtlich der Ernährung des Hundes, bei Jägern hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Tieren oder bei Mitgliedern einer Partei aufgrund einzelner Positionen dieser Partei. Aber sagt das automatisch etwas darüber aus, wie diese konkrete Person einen Hund hält?

Auf der anderen Seite haben Tierschutzvereine natürlich die Verantwortung und auch einen gewissen Entscheidungsspielraum, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Mich interessiert deshalb wirklich eure Meinung; gerade von Leuten, die selbst im Tierschutz tätig sind.

Sollten bei einer Vermittlung ausschließlich konkrete, tierwohlrelevante Kriterien wie Erfahrung, Wohnsituation, Zeit, Versorgung und Umgang mit dem Tier zählen? Oder findet ihr es legitim, darüber hinaus auch politische bzw. weltanschauliche Überzeugungen eines Interessenten einzubeziehen?

Mich interessiert tatsächlich, wo ihr hier die Grenze ziehen würdet.

Quelle zum konkreten Fall: Apollo News, 02.10.2026.
 
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Victoria
8. Okt. 21:56
Es ist wirklich furchtbar, das dieser unsägliche Thread wieder offen ist... Ich betone es gerne nochmal, ihr könnt Euch hier Aufregen Solange Ihr wollt. Die Vereine haben Entscheidungsfreiheit, und das letzte Wort ob es Euch passt oder nicht. Wenn ihr Geschäfte macht, entscheidet Ihr auch selber mit wem. Es gibt niemanden mit Anrecht, auf eine Vermittlung! Absolut niemanden, also hört auf rum zu heulen... Ich war wirklich froh mal einen, der wenigen Orte hier zu haben. Wo Politik aussen vor steht, und mich weder links noch rechts Radikale nerven. Wirklich schade, das sich das geändert hat...🤷
Warum liest und kommentiert man den Thread dann überhaupt, wenn man ihn so furchtbar findet? Ernst gemeinte Frage. Niemand wird gezwungen, sich an einer Diskussion zu beteiligen. Vielleicht wäre es in dem Fall sinnvoller, den Thread einfach nicht zu lesen.
 
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Manuela
8. Okt. 22:09
Warum liest und kommentiert man den Thread dann überhaupt, wenn man ihn so furchtbar findet? Ernst gemeinte Frage. Niemand wird gezwungen, sich an einer Diskussion zu beteiligen. Vielleicht wäre es in dem Fall sinnvoller, den Thread einfach nicht zu lesen.
Ehrliche Antwort? Weil ich von Anfang an, mit lese und mit komentiere. Und ich ganz einfach eine Benachrichtigung bekommen habe, und mich gewundert habe das Dogorama das zulässt...

Weil ich finde das das ein Hundeforum, der falsche Ort ist um zu politisieren. Und es mich ganz einfach nervt, das Du und Deines gleichen. Diese Geschichte nutzt um Stimmung zu Machen, und rum zu heulen...

Und bevor es hier heisst ich bashe hier nur, auf Euch armen rechten rum. Die extremisten auf der anderen Seite, gehen mir genau so auf die nerven!

Es ist müssig zu Diskutieren, es gib kein Anrecht auf Vermittlung. Punkt...
 
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Victoria
8. Okt. 22:19
Ehrliche Antwort? Weil ich von Anfang an, mit lese und mit komentiere. Und ich ganz einfach eine Benachrichtigung bekommen habe, und mich gewundert habe das Dogorama das zulässt... Weil ich finde das das ein Hundeforum, der falsche Ort ist um zu politisieren. Und es mich ganz einfach nervt, das Du und Deines gleichen. Diese Geschichte nutzt um Stimmung zu Machen, und rum zu heulen... Und bevor es hier heisst ich bashe hier nur, auf Euch armen rechten rum. Die extremisten auf der anderen Seite, gehen mir genau so auf die nerven! Es ist müssig zu Diskutieren, es gib kein Anrecht auf Vermittlung. Punkt...
Entschuldige mal, aber was genau glaubst du eigentlich, in welchem Ton du mit mir reden kannst? „Du und deinesgleichen“, „rumheulen“, „ihr armen Rechten“; geht’s noch?

Du beschwerst dich über politische Auseinandersetzungen und bist gleichzeitig diejenige, die andere aufgrund ihrer politischen Ansichten pauschal abwertet und persönlich angeht. Merkst du diesen Widerspruch eigentlich selbst?

Ich habe dich weder beleidigt noch dir deine Meinung abgesprochen. Dass du eine andere Auffassung vertrittst, ist völlig in Ordnung. Das tun viele hier. Meine habe ich übrigens nicht einmal mitgeteilt. Das gibt dir allerdings noch lange nicht das Recht, derart respektlos zu reagieren.

Und deinen ständig wiederholten Hinweis, dass niemand einen Anspruch auf die Vermittlung eines Hundes hat, kannst du dir langsam sparen. Es geht um die Beweggründe einer Entscheidung und darum, dass man diese durchaus kritisieren darf.

Wenn du keine sachliche Diskussion führen möchtest oder kannst, ist das deine Sache. Aber dann solltest du vielleicht auch darauf verzichten, andere persönlich anzugreifen, nur weil dir deren Meinung nicht passt. Es wäre schade, wenn der Thread aufgrund deines Umgangstons wieder geschlossen werden müsste.
 
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Manuela
8. Okt. 22:40
Entschuldige mal, aber was genau glaubst du eigentlich, in welchem Ton du mit mir reden kannst? „Du und deinesgleichen“, „rumheulen“, „ihr armen Rechten“; geht’s noch? Du beschwerst dich über politische Auseinandersetzungen und bist gleichzeitig diejenige, die andere aufgrund ihrer politischen Ansichten pauschal abwertet und persönlich angeht. Merkst du diesen Widerspruch eigentlich selbst? Ich habe dich weder beleidigt noch dir deine Meinung abgesprochen. Dass du eine andere Auffassung vertrittst, ist völlig in Ordnung. Das tun viele hier. Meine habe ich übrigens nicht einmal mitgeteilt. Das gibt dir allerdings noch lange nicht das Recht, derart respektlos zu reagieren. Und deinen ständig wiederholten Hinweis, dass niemand einen Anspruch auf die Vermittlung eines Hundes hat, kannst du dir langsam sparen. Es geht um die Beweggründe einer Entscheidung und darum, dass man diese durchaus kritisieren darf. Wenn du keine sachliche Diskussion führen möchtest oder kannst, ist das deine Sache. Aber dann solltest du vielleicht auch darauf verzichten, andere persönlich anzugreifen, nur weil dir deren Meinung nicht passt. Es wäre schade, wenn der Thread aufgrund deines Umgangstons wieder geschlossen werden müsste.
Ach Victoria, welch leidenschaftliches Plädoyer für einen respektvollen Umgangston! 😉👏
Ich gebe gerne zu, dass meine Wortwahl etwas spitz war. Ich wusste allerdings nicht, dass meine genervte Reaktion inzwischen eine derart ausführliche Abhandlung erforderlich macht.
Und ja, selbstverständlich darf man die Entscheidung eines Tierschutzvereins kritisieren. Genauso darf ich es ermüdend finden, wenn aus einer Hundevermittlung eine politische Grundsatzdebatte wird.
Dass du meine Wortwahl kritisierst, ist dein gutes Recht. Dass ich diese Diskussion in einem Hundeforum für überflüssig halte, meines.
Wir haben also beide eine Meinung, beide haben sie geäussert, und erstaunlicherweise dreht sich die Erde noch immer. 🌍😉
In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin eine angeregte Diskussion. Ich widme mich jetzt wieder dem eigentlichen Grund, weshalb ich hier bin: den Hunden. 🐾
 
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Aga
9. Okt. 03:33
Ich verstehe die Entscheidung irgendwie des Tierschutzvereins. Grundsätzlich sollte nicht nach politischer Ausrichtung entschieden werden. Aber warum jemanden ausgerechnet einen Hund aus dem Tierschutz geben der von seiner politischen Ausrichtung aus derart über Rassen denkt. Ich will nicht wissen wie die mit Menschen anderer „Rasse“ und Herkunft umgehen wenn sie mächtiger werden. Aber ich finde das Thema hier auch fehl am Platz, hier sollte es nicht wie sonst um Politik gehen. Und den Rechten erst gar kein Raum für solche Diskussionen geben.
 
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Luna
9. Okt. 06:32
Ich verstehe die Entscheidung irgendwie des Tierschutzvereins. Grundsätzlich sollte nicht nach politischer Ausrichtung entschieden werden. Aber warum jemanden ausgerechnet einen Hund aus dem Tierschutz geben der von seiner politischen Ausrichtung aus derart über Rassen denkt. Ich will nicht wissen wie die mit Menschen anderer „Rasse“ und Herkunft umgehen wenn sie mächtiger werden. Aber ich finde das Thema hier auch fehl am Platz, hier sollte es nicht wie sonst um Politik gehen. Und den Rechten erst gar kein Raum für solche Diskussionen geben.
Dennoch erschreckend wie viele auch hier diese Partei verharmlosen und auf diese Masche reinfallen 🫠
 
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Katrin
9. Okt. 06:39
Ich finde es weiterhin erschreckend wie hier über Menschen geurteilt wird.

Eine Parteizugehörigkeit sagt absolut null darüber aus ob ein Mensch tierlieb ist oder nicht. Dementsprechend finde ich eine Ablehnung schlicht nicht richtig. Ganz egal um welche Partei es sich handelt.

Ich würde mir wünschen das Gespräche und der individuelle Mensch der sich daraus zeigt einfach priorisiert wird anstelle jeden gleich in eine der eigenen Ideologie nach passende Schublade zu stecken. Hass und Hetze ist letztendlich das Ergebnis von dieser Schubladensteckerei. Wir schaden uns, dem Land und auch dem Tierschutz und das parteiübergreifend mit dieser abwertenden und ausgrenzenden Einstellung anderen Menschen/Parteien gegenüber.
 
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Jana
9. Okt. 07:05
Ich bin kein Fan der AFD,eher im Gegenteil. Allerdings bin ich der Meinung daß der Tierschutzverein hier weit über das Ziel hinaus geschossen ist. Es geht gar nicht das aufgrund von politischen Einstellungen kein Tier vermittelt wird. Was kommt dann als nächstes? Der nächste Interessent wird abgelehnt weil er links wählt oder der CDU angehört?
 
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Luna
9. Okt. 07:07
Ich finde es weiterhin erschreckend wie hier über Menschen geurteilt wird. Eine Parteizugehörigkeit sagt absolut null darüber aus ob ein Mensch tierlieb ist oder nicht. Dementsprechend finde ich eine Ablehnung schlicht nicht richtig. Ganz egal um welche Partei es sich handelt. Ich würde mir wünschen das Gespräche und der individuelle Mensch der sich daraus zeigt einfach priorisiert wird anstelle jeden gleich in eine der eigenen Ideologie nach passende Schublade zu stecken. Hass und Hetze ist letztendlich das Ergebnis von dieser Schubladensteckerei. Wir schaden uns, dem Land und auch dem Tierschutz und das parteiübergreifend mit dieser abwertenden und ausgrenzenden Einstellung anderen Menschen/Parteien gegenüber.
Aber diese Partei steht für Hass, Hetze, Abwertung und Ausgrenzung. Zudem sind einige Landesverbände als gesichert rechtsextrem eingestuft worden.
 
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Luna
9. Okt. 07:22
Eigentlich ist ja auch alles gesagt, der TSV hat das Recht Personen auszuschließen, deren Werte nicht ihren entsprechen. Das könnten auch Personen anderer Parteien sein, auch da müsste es akzeptiert werden. Bei Mitgliedern der AfD verstehe ich es tatsächlich sehr gut.