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Victoria
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Anzahl der Antworten 287
heute 21:02

Politische Haltung als Ausschlusskriterium bei der Hundevermittlung?

Der Tierschutzverein Fortuna Animali hat laut einem heute veröffentlichten Bericht einer Interessentin die Vermittlung einer Hündin verweigert. Bei der Interessentin handelt es sich um die niedersächsische AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt. Als Grund für die Absage wurde demnach ausdrücklich ihre politische Zugehörigkeit genannt.

Unabhängig davon, wie man persönlich zur AfD oder zu irgendeiner anderen Partei steht, finde ich die grundsätzliche Frage dahinter interessant.

Sollte die politische Zugehörigkeit eines Menschen bei der Vermittlung eines Hundes überhaupt eine Rolle spielen?

Wenn man damit anfängt, Menschen nicht nur anhand ihrer konkreten Eignung als Hundehalter, sondern aufgrund politischer oder weltanschaulicher Zugehörigkeiten zu beurteilen; wo fängt das an und wo hört es auf?

Man könnte schließlich bei den unterschiedlichsten Gruppen anfangen, aufgrund eines Labels bestimmte Verhaltensweisen oder Einstellungen zu vermuten; bei Veganern hinsichtlich der Ernährung des Hundes, bei Jägern hinsichtlich ihres Verhältnisses zu Tieren oder bei Mitgliedern einer Partei aufgrund einzelner Positionen dieser Partei. Aber sagt das automatisch etwas darüber aus, wie diese konkrete Person einen Hund hält?

Auf der anderen Seite haben Tierschutzvereine natürlich die Verantwortung und auch einen gewissen Entscheidungsspielraum, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Mich interessiert deshalb wirklich eure Meinung; gerade von Leuten, die selbst im Tierschutz tätig sind.

Sollten bei einer Vermittlung ausschließlich konkrete, tierwohlrelevante Kriterien wie Erfahrung, Wohnsituation, Zeit, Versorgung und Umgang mit dem Tier zählen? Oder findet ihr es legitim, darüber hinaus auch politische bzw. weltanschauliche Überzeugungen eines Interessenten einzubeziehen?

Mich interessiert tatsächlich, wo ihr hier die Grenze ziehen würdet.

Quelle zum konkreten Fall: Apollo News, 02.10.2026.
 
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Helga
heute 16:39
Ich bin aus dem Osten. Aber ich bin der Meinung das un der Verfassung irgend sowas steht das jeder Mensch in Deutschland gleich zu behandeln ist egal welcher Nationalität, glauben .usw. Er angehört. Es gibt wohl auch eine Meinungsfreiheit in Deutschland.
Vielleicht sollte man solche Vereine dann einfach links liegen lassen und nicht noch durch Berichte bekannter machen.
 
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Eva
heute 16:39
Genauso bescheuert wie vor 5 Jahren: Lieber das Haus abbrennen lassen als einen ungeimpften Feuerwehrmann zuzulassen!
 
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Yvonne
heute 16:40
Einerseits hätte ich moralische Probleme, Rechtsradikalen einen Hund zu vermitteln. Andererseits war sogar Hitler offenbar ein liebender Hundehalter, so gesehen schliesst das eine das andere nicht aus. Dennoch kann ich das Tierheim gut verstehen
Ja und der Hund ist ja ein Ausländer und kein Deutscher Schäferhund
 
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Olaf
heute 16:40
Mir fallen mindestens zehn Dinge ein, die man auf einem Fragebogen analysieren könnte und die dadurch die Adoption eines Tierschutz Hundes erschweren sollten oder unmöglich machen. Ich werde das jetzt hier nicht ausführen, weil ansonsten gibt es für die Fantasie mal wieder die rote Karte. Aber inwieweit die politische Gesinnung, wo man bei den meisten Adoptiveltern von Hunden wahrscheinlich nicht weiß, welche sie haben (Wahlgeheimnis) zu einem Ausschlusskriterium bestimmen kann Seitens eines Vereins weiß ich nicht. Dieses Beispiel zeigt mir allerdings, wie Tierschutzvereine so meinen, ihre Vita anderen diktieren zu müssen. Als eine HundeMesse in Norderstedt zu Ende war, gab es einen relativ schmalen Ausgang. Von vielleicht 5 m Breite, wo dann der vertretene Tierschutz meinte, sich mit seiner Schrotkarre da hinstellen zu müssen, um den gesamten Ausgang auf 2 m zu reduzieren, damit sie möglichst schnell weg kamen. Alles, was im Weg stand, war für mich dann etwas, wo ich drüber gelaufen bin. Und da hätte man mal die Uschis hören müssen, was die gezetert haben… Ein deutliches Zeichen für den Egoismus dieser Ideologen.
Es wird dann logischerweise eine Konsequenz geben. Die Dame, die keinen Hund vom Tierschutz bekommt, wird sich dann einen auf dem freien Markt sichern. Und was hat der Tierschutzverein dann gewonnen?
Sie haben ihre Ideologie zur Kenntnis gegeben und damit einen Hund weniger vermittelt.
Ganz großes Kino.
Schön, dass wir in diesem Land bald ganz andere Probleme haben werden als sowas. Vielleicht kommen dann die Ideologen in solchen Vereinen auch mal wieder ein ganz kleinen wenig auf einen realitätsorientierten Ansatz fürs Denken zurück.
Und wenn nicht… Tja. Die Welt ist voll von Leuten, die nicht mehr unter uns sind, weil sie sich nicht anpassen konnten.
Und ehrlich gesagt… Meinen Segen haben sie…
 
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Tim
heute 16:41
Nun ja, erstenmal wäre zu klären, ob der Hund tatsächlich aufgrund der politischen Zugehörigkeit der Dame nicht an sie abgegeben wurde oder ob dies so von den Rechten publiziert wurde. Falls dies tatsächlich so der Fall war, dann hat der Verein durchaus die berechtigte Sorge, wenn Mitglieder einer bestimmten Partei derart gefühlskalt und hart gegenüber Menschen, die nicht in ihr Schema passen, auftreten und sich Remigrationsträumchen hingeben : was genau würde mit dem Hund passieren, wenn er doch nicht in das Schema dieser Dame passt?
Kann man inzwischen die KI Fragen, die ist inzwischen relativ schnell up to date. Diesen Chatverlauf gab es wirklich und liegt inzwischen verschiedenen Medien vor, aller Seiten. Das Gespräch wurde tatsächlich nach 15 Minuten ohne andere Gründe abgebrochen, nur wegen ihrer politischen Ausrichtung.

Zu erwähnen sei vielleicht noch,dass die AFD-Frau als Tiertherapeutin arbeitet, aktiv im Tierschutz war/ist, vorher schon Tierschutzhunde hatte und außerdem einen italienischen Mann hat.

Der rechtsextreme Nazi,wie er im Buche steht. Oder doch nicht? Aber muss ja so sein...
 
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Volker
heute 16:41
Ein Züchter darf sich seine Kunden aussuchen aber wenn es um Rettungshunde im Shelter oder gar im ausländischen Tierheim / Tötungsstation geht dann ist die politische Meinung vollkommen Schei*egal. Dann spielen die Vermittler mit einem pelzigen Leben.
 
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Sandro
heute 16:42
Da sieht man wieder wie weit die Verblödung in unserer Gesellschaft gekommen ist.

Das eine Abgabe eines Hundes in geeignete Hände, damit in ein zu Hause in dem er ein glückliches und behütetes Leben hat, von der politischen Einstellung oder Parteizugehörigkeit abhängig gemacht wird🤦
Zumal es sich um eine demokratisch wählbare Partei handelt, von dieser mag jeder halten was er möchte wie von jeder anderen auch.
Hier geht es eindeutig um politische Gesinnung und nicht um das Wohl des Tieres was sicherlich schon genug mitgemacht hat.

Meine Meinung zu solch verblendeten Menschen 🤢🤮🤮🤮🤮
 
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Christine
heute 16:43
Kann ich mir beim allerbesten Willen nicht vorstellen!
 
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Christian
heute 16:43
Mich würde es sehr interessieren, von wem die Behauptung stammt, dass die Ablehnung politischer Natur ist.
Ich glaube schon lange nichts mehr, was ich nicht selbst gehöhrt habe.
Mich würde es nicht wundern, dass diese Aussage von der abgelehnten Petson selbst stammt.
Und ja, Tierschutz hat leider auch mit Politik zu tun. Denn die Regierung hat nunmal Einfluss auf die Rahmenbedingungen.
Hoffentlich findet der Hund ein gutes Zuhause.
 
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Patrick
heute 16:43
wie 1933