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Michaela
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 8
heute 06:55

Meine Panik vor Zecken in den Griff bekommen

Hallo zusammen, habt ihr eine Idee wie ich meine Panikatacken wegen Zecken etc. In den Griff bekommen kann? Also mein Hund bekommt einmal im Monat Zeckenmittel, ich sprühe mich ein und meide momentan den Wald. Wenn ich nur denke eine Zecke zu stehen, auf dem Boden an mir oder an dem Hund, wird mir schlecht, ich fange an zu zittern und bekomme richtige Panikatacken. Mein Hund hatte vor einem Jahr eine Zecke die noch auf der Nase gekrabbelt ist, die wollte ich weg machen. Da hat er mich gebissen. Ich weiß nicht ob das der Auslöser war für meine Ängste. Oder als er klein war habe ich ihn noch die Treppe hoch getragen und hatte dann eine Zecke hinterm Ohr. Jetzt habe ich das Problem dass ich eine Decke die im Kofferraum war wo der Hund drauf gelegen hat gewaschen und sie als sie getrocknet war in den Kleiderschrank gelegt habe und jetzt mein ganzer Schrank und ich denke auch die ganze Kleidung voll mit kleinen, teilweise noch lebenden Zecken ist. Wie bekomme ich die weg? Weil Decke waschen hat ja scheinbar nichts genutzt. Allerdings liege ich jetzt wach und weiß nicht was ich tun kann bzw habe ich Angst das irgendwo eine sein könnte. Ich wäre für Ideen, Infos etc sehr dankbar.
 
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Ina
Beliebteste Antwort
4. Juni 22:40
Psychologen, die Verhaltentstherapie machen, beschäftigen sich mit verschiedenen Ängsten. Das ist sehr gut zu behandeln und man wird die Ängste los.
Gib dich in professionelle Hände. Toll das du den Mut hast das anzusprechen!
 
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Ina
4. Juni 22:40
Psychologen, die Verhaltentstherapie machen, beschäftigen sich mit verschiedenen Ängsten. Das ist sehr gut zu behandeln und man wird die Ängste los.
Gib dich in professionelle Hände. Toll das du den Mut hast das anzusprechen!
 
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Olli
4. Juni 22:45
Sind es 'nur' Zecken, die die Angst auslösen oder gilt es auch für Spinnen oder noch kleineren Lebewesen wie Milben? Manchmal hilft es schon die Thematik wie hier aufzuschreiben und damit zu versachlichen.

Um zeckenfrei zu waschen, muss die Temperatur mindestens bei 60°C liegen.
 
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Tanja
4. Juni 22:57
Oha, da hast du dir ja einen ziemlichen Ballast aufgeladen.
Klar, keiner mag und will Zecken, aber das liest sich bei dir noch um einiges schlimmer. Hast du schon einmal an eine professionelle Hilfe gedacht? Und ich denke hier an zwei verschiedene, denn du hast auch zwei sehr unterschiedliche Baustellen.
Zum einen hast du eine sehr ernste Angst vor einem Zeckenbefall, dass du nicht einmal den Anblick erträgst und das klingt für mich schon lebenseinschränkend. Wieso glaubst du, dass ausgerechnet im Wald Zecken auf euch lauern? Das ist zwar ein Ort, an dem sie vermehrt auftreten können, aber nicht der einzige. Eventuell mal über ein Gespräch mit einem Fachmenschen im Bereich Phobien nachgedacht?
Und zum anderen: Wenn ich dich richtig verstehe, hast du dir einen Haufen Zecken im Kleiderschrank durch die gewaschene Decke eingefangen und die krabbeln da jetzt herum? Das ist echt gruselig und könnte aus meinem persönlichen Horrorfilm stammen. Ich glaube nicht, dass sie auf den Schrank beschränkt bleiben und aus dem Grund ganz fix mal einen Fachmenschen für Schädlingsbekämpfung kontaktieren.
Mal abgesehen davon, dass deine Panikattacken nicht weniger werden, wenn du jetzt in einem Zeckennest lebst, stellen die Viecher ja auch eine gesundheitliche Gefahr für dich und deinen Hund dar.
Und damit du sofort etwas tun kannst (mal abgesehen von der Suche nach einem Schädlingsexperten): Nimm die Decke und packe sie weg. Nach draußen, in einen Vakuumbeutel, in den Müll, was auch immer. Das ist nicht viel, aber ein erster Schritt.
 
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Marion
heute 05:46
Wenn deine Angst derart groß ist, dass man sie als eine schwere Phobie betiteln kann, hilft nur noch der Gang zum Therapeuten.

Das ist nichts, womit dir hier jemand per Text helfen kann und schon gar nicht ohne selbst Therapeut zu sein.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
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Jochen
heute 05:47
Der Wald ist bei uns unproblematisch, das Problem sind hohe Gräser. Ich bin letztens einen wenig frequentierten Weg gegangen da wuchs links, rechts und in der Mitte der Fahrspuren hohes Gras. Man konnte den Weg nicht gehen, ohne am Grünzeug zu streifen. Irgendwann schaue ich auf meine Hose, „oh, voll mit schwarzen Samen“, „nein, die bewegen sich, habe wohl ein Spinnennest mitgenommen“, „arhg, nein, das Hosenbein schwarz und voller Zecken“ … ich sie leicht panisch abgestreift und mich dann beruhigt, okay eben ein Zeckennest erwischt, dann aber hundert Meter weiter das gleiche Spiel.

-Also, Wald gut, hohe Gräser nicht gut.
-Dann Zeckenmittel geben, bei dem die Zecken nach dem Biss sterben, dann hast du nicht die dicken silbernen auf dem Boden
-lasse dich impfen gegen FSME
-lebst du in einem Risikogebiet? (entsprechende Karte anschauen)
-nach dem Spaziergang, den Hund ausbürsten
-wenn deine Ängste pathologisch werden, professionelle Hilfe beanspruchen
-wenn im Schrank tatsächlich ein Nest sein sollte (was ich fast nicht glauben kann) und das nicht nur deine Horrorvorstellung ist, alles ausräumen, heiß waschen und Schrank reinigen

Wünsche dir viel Erfolg.
 
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Lina
heute 06:02
Ich finde es sehr mutig von dir, dass du dieses Thema hier offen ansprichst 👍 ich denke, so wie du es schilderst, kann man schon von einer Phobie ausgehen und da würde ich dir ebenfalls professionelle Hilfe ans Herz legen. Durch Therapien kann man gut an seinen Ängsten und Phobien arbeiten.
Ich weiß nicht ob es die Lösung ist, den Wald zu meiden. Mein Hund wäre damit sehr unglücklich, wenn ich mich nicht mehr in den Wald trauen würde. Zudem, wie Jochen schon sagte, ist der Wald (nach meinem Empfinden) auch nicht der größte Zeckenort. Die sitzen eher im hohen Gras. Bei einem Hund (oder Katze) ist es leider so, dass die manchmal Zecken mit nach Hause bringen… ganz vermeiden wird man das wohl kaum. Meine Hündin hat auch manchmal welche die auf ihr rumkrabbeln, kaum eine beißt sich fest und wenn doch, dann stirbt sie direkt.
Ich selbst habe eigentlich keine auf mir rumkrabbeln.
Das mit der Decke und den ganzen Zecken im Schrank finde ich auch etwas merkwürdig. Das würde bedeuten, dass ihr irgendwie ein Zeckennest angeschleppt hättet…
Wie dem auch sei, dann würde ich alle Klamotten rausnehmen und heiß waschen. Eventuell hast du jemanden in deinem Umfeld der dich dabei unterstützen oder das übernehmen könnte?
Ansonsten wünsche ich dir alles Gute und hoffe dass du zügig gute und professionelle Hilfe findest, damit du das überwinden kannst 🍀
 
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Katharina
heute 06:14
Guten Morgen,

Bei einer Zeckenphobie mit Panikattacken arbeiten Therapeutinnen und Therapeuten meist mit Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie. Das Vorgehen wird an die betroffene Person angepasst, oft gehören dazu:

1. Diagnostik und Aufklärung
* Besprechen der Ängste, Auslöser und Folgen im Alltag.
* Erklärung, wie Angst und Panik körperlich entstehen und aufrechterhalten werden.
2. Erkennen von Gedankenmustern
* Typische Gedanken wie „Wenn ich eine Zecke sehe, bekomme ich eine gefährliche Krankheit“ oder „Ich halte die Panik nicht aus“ werden untersucht.
* Gemeinsam wird geprüft, wie realistisch diese Befürchtungen sind.
3. Umgang mit Panikattacken
* Erlernen von Techniken, um Paniksymptome besser einzuordnen und nicht zusätzlich zu verstärken.
* Übungen zum Umgang mit Herzrasen, Schwindel oder Atemnot.
4. Schrittweise Konfrontation (Exposition)
* Dies ist oft der wichtigste Teil der Behandlung.
* Zunächst vielleicht nur über Zecken sprechen oder Bilder ansehen.
* Später Videos anschauen, Zecken in einem geschlossenen Behälter betrachten oder sich in Situationen begeben, die bisher vermieden wurden (z. B. Waldspaziergänge).
* Die Schritte erfolgen kontrolliert und in einem Tempo, das die Person bewältigen kann.
5. Abbau von Vermeidungsverhalten
* Zum Beispiel ständiges Absuchen des Körpers, Vermeiden von Parks oder Wäldern oder häufiges Nachfragen zur Sicherheit.
* Solche Verhaltensweisen können die Angst langfristig verstärken.

Die Erfolgsaussichten sind bei spezifischen Phobien wie einer Zeckenphobie oft sehr gut. Viele Menschen erleben nach gezielter Exposition eine deutliche Verringerung der Angst oder sogar weitgehende Beschwerdefreiheit.


Viele, wenn nicht alle Punkte kannst du auch alleine mit dir selbst erarbeiten. Bücher dazu lesen, Übungen erlernen und die Umsetzung macht man sowieso alleine.
Hab Geduld mit dir selbst und sei mit dir gnädig.

Du wirst das schaffen. Phobien sind sehr gut wieder los zu werden.

Alles Liebe, Katharina
 
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Sonja
heute 06:55
Klingt nach der Beschreibung nach, nach Phobie..... aber dafür muss sich niemand schähmen... ABER wende dich an Psychologen sonst gehst mit der zeit "kaputt" . Meine Mutter hatte in meiner Kindheit eine "Schlangenphobie" (Blindschleichen und sehr grosse Regenwürmer inklusive) ....hatt eine weole gedauert bis sie die "los war" .....mittlerweile überhaupt kein Thema mehr, sie findet Schlangen sogar "interessant", fasst sie an etc...