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Whitney
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Anzahl der Antworten 30
zuletzt 4. Juli

Mein Welpe ist plötzlich verstorben, jetzt schon ein neuer Hund?

Hey, ich weiß gar nicht wie ich am besten anfangen soll, aber letzte Woche ist mein kleiner Trotzki, mit nicht einmal 4 Monaten von uns gegangen…er hatte wohl einen angeborenen Herzfehler, der schwer zu entdecken gewesen wäre und laut der Tierärztin, hätte man, auch wenn der Herzfehler frühzeitig gefunden worden wäre, wahrscheinlich nicht sehr viel tun können…Trotzdem schleichen sich immer wieder die Vorwürfe ein und es fällt mir unendlich schwer, mich damit abfinden zu müssen, dass ich ihn gehen lassen muss. Er hatte zwar nur eine kurze Zeit mit uns, diese war aber lustig und wunderschön und er wird für die immer einen Platz in unseren Herzen haben! ❤️🕊️ Auch wenn Trotzkis Tod noch nicht lange her ist, würde ich doch gerne wieder einen weiteren Vierbeiner bei mir aufnehmen…leider habe ich immer das Gefühl, dass man, wenn man sich gleich nach dem Verlust eines Hundes nach einem neuen Rudelmitglied umschaut, ein bisschen verurteilt wird mit Vorwürfen wie „man will den Verstorbenen Hund einfach ersetzten“ oder „ trauere doch erstmal in Ruhe“ etc… Allerdings finde ich, dass doch jeder auf seine eigene Art und Weise mit Verlust und Trauer umgehen sollte. Manche brauchen erstmal etwas Zeit ohne Hund und andere verarbeiten so etwas besser, wenn da ein neuer Vierbeiner ist, der jetzt Liebe und Aufmerksamkeit braucht und ich finde beides ist ja vollkommen in Ordnung! Mich würde mal interessieren, zu welcher Rubrik ihr denn gehört und was so eure Erlebnisse und Bewältigungsstrategien nach so einem Verlust waren ? Hat jemand von euch vielleicht auch mal blöde Kommentare oder ein schlechtes Gewissen eingeredet bekommen, als ihr euch kurz nach dem Verlust einen neuen Hund geholt habt? Ich bin mir jedenfalls sicher, Trotzki würde sich freuen wenn er vom Himmel aus sieht, dass jetzt jemand anders seine wichtige Aufgabe übernommen hat, seinen „großen Bruder“ Sputnik zu nerven und uns auf Trab zu halten. 🌈😌🪽
 
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Thomas Alexander
Beliebteste Antwort
28. Juni 04:13
Aufrichtiges Beileid.
Es ist wirklich traurig wenn ein Familienmitglied so früh gehen muss. In meinem Bekanntenkreis musste ein Hund wegen Epilepsie eingeschläfert werden.
Nehmt euch Zeit und setzt euch nicht unter Druck. Auch wenn ihr euch schon entschieden habt. Der richtige Partner wird euch finden. Und lasst euch nicht von Anderen euer Verhalten und Intensionen vorschreiben. Jeder hat das Recht auf eigenes Verhalten und ist Niemandem Rechenschaft schuldig. Ihr werdet den richtigen Zeitpunkt und Gelegenheit spüren.
Wir wünschen euch viel Kraft und Erfolg.
Maja, Willi, Sky und Gina
 
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Thomas Alexander
28. Juni 04:13
Aufrichtiges Beileid.
Es ist wirklich traurig wenn ein Familienmitglied so früh gehen muss. In meinem Bekanntenkreis musste ein Hund wegen Epilepsie eingeschläfert werden.
Nehmt euch Zeit und setzt euch nicht unter Druck. Auch wenn ihr euch schon entschieden habt. Der richtige Partner wird euch finden. Und lasst euch nicht von Anderen euer Verhalten und Intensionen vorschreiben. Jeder hat das Recht auf eigenes Verhalten und ist Niemandem Rechenschaft schuldig. Ihr werdet den richtigen Zeitpunkt und Gelegenheit spüren.
Wir wünschen euch viel Kraft und Erfolg.
Maja, Willi, Sky und Gina
 
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Jochen
28. Juni 04:16
Wie du schon schreibst, der eine so, der andere so. Nach meinem ersten Hund hatten wir direkt eine Neufiwelpin. Hat an meiner Trauer nichts geändert. Nach dem Tod der Hundin und des Bodis innerhalb von zwei Jahren, war ich so fertig, dass ich nie nie wieder einen Hund wollte… dieses „nie“ dauerte ein halbes Jahr…
 
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Tanja
28. Juni 04:26
Die kürzeste Zeit ohne Hund waren 14 Tage. Da ist eine Nachbarin vor meiner Tür gestanden mit ihnen Hund. Sie würde diesen ins Tierheim bringen oder ob ich die Hündin wolle, da meine ja erst verstorben ist.
Die längste Zeit waren 3 Monate.
Ich habe trotzdem immer noch getrauer.
Es gibt keinen falschen Zeitpunkt .
 
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Sylvia
28. Juni 04:34
Manchmal ist es richtig, sich sofort einen neuen Freund zu holen. Uns hat es immer sehr über die Trauer geholfen. Die Verstorbenen bleiben trotzdem unvergessen.
 
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Katie
28. Juni 04:53
Mein herzliches Beileid ❤️
Zwischen meinem ersten eigenem und jetzigem Familien-Hund liegen tatsächlich über 20 Jahre. Ich brauchte einfach diese Zeit um mich wieder auf einen Hund einlassen zu können. Das darf aber bitte jeder so machen, wie es zu ihm passt.
 
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Cornelia
28. Juni 05:01
Mein herzliches Beileid.

Ich habe mit der Zeit gelernt jeder trauert anders und auch die Zeit die man braucht um sich auf ein neues Lebewesen einzulassen ist bei jedem Menschen anders. Nach dem Tod von meinem Bailey hat es nicht lange gedauert bis Paul eingezogen ist und das war genau richtig. Luna ist jetzt ein Jahr nicht mehr bei uns und Paul alleine, das wird auch so bleiben.
Nur du weißt was für dich die richtige Entscheidung ist, schau nicht auf die Meinung anderer, es ist dein Leben.
Alles gute für dich
 
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Carola
28. Juni 05:10
Herzliches Beileid! Ja es ist wirklich schlimm wenn ein Familienmitglied für immer geht.
Nach dem Tod meiner Hündin vor zehn Jahren brauchte ich tatsächlich eine lange Zeit um mich wieder auf einen neuen Hund einzulassen. Ich hätte zu jenem Zeitpunkt keinen Hund haben können da ich ihn nicht so hätte leben können wie er es verdient hätte!
Dann nahm ich den alten Hund meiner Mutter da sie schwer erkrankte und sie blieb noch vier Jahre bis zu ihrem Tod bei mir. Das war aber in dem Sinne keine eigene Entscheidung sondern eine Selbstverständlichkeit für mich den Hund nicht alleine zu lassen.
Irgendwann kam dann der Zeitpunkt dass ich wieder bereit war für einen neuen Hund aber das hat dann auch noch mal fast zwei Jahre gedauert und dann sind es im Endeffekt zwei geworden😁.
Ich denke jeder muss es für sich entscheiden! Es gibt kein richtig und kein falsch.
 
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Matze🐾🐾🐶
28. Juni 05:30
Wir hatten nach dem Tod unserer Hündin 4 Jahre keinen Hund 😔😔
Ich brauchte die Zeit um zu trauern ..mein Herz war noch nicht frei für einen neuen Hund …
Aber … das war bei mir so !!!
Höre auf deinen Bauch und auf dein Herz ❤️ ❤️
 
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Tanja
28. Juni 05:42
Oh schrecklich... Das tut mir wirklich leid. Unsere zwei Hunde sind im Abstand von einem Jahr mit 13 und 15 gestorben, kurz darauf noch der Kater. Es war schrecklich und ich habe gesagt, ich will nie wieder ein Tier, das schaff ich nicht nochmal. Es hat genau drei Wochen angehalten... Aus Verzweiflung haben wir uns sogar die Hunde von den Nachbarn ausgeliehen zum Gassi gehen. Nach drei Wochen haben wir die Planung eines neuen Welpen begonnen, welcher dann 6 Monate später eingezogen ist. Ich liebe die Maus unsagbar sehr und sie ist so toll. Trotzdem kommt die Trauer immer wieder hoch und wir werden unsere beiden alten immer bei uns haben. Es hängt ein riesiges Bild von beiden zusammen im Wohnzimmer und ich muss noch immer oft weinen. Mach dir keine Gedanken... Mach was dein Herz dir sagt und das ist richtig. Was die Leute sagen ist doch total egal. Alles Gute für dich und viel Freude mit dem nächsten Welpen. 😊
 
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Sonja
28. Juni 05:57
Das kann dir niemand sagen...höhre einfach auf dein Herz/Bauch das sagt dir wann der richtige Zeitpunkt ist. Was aber wichtig ist, überstürze nichts, auch wen die entstandene Leere hart ist... Ich war nie lange ohne Tier nachdem ich eins gehen lassen mußte/gegangen ist ...aber dennoch war das "neue" nie ein "Ersatz". Was ich an deiner Stelle auch tun würde: falls du die Wurf-Geschwister-Besitzer kennst, sie informieren, denn gerade bei angeborenen Sachen ist die Wahrscheinlichkeit leider Recht hoch das die Wurfgeschwister am selben Problem, wenn auch vielleicht nicht un derselben Intensivität leiden.Viekes ist leider genetisch bedingt und besonders bei Mischlingn deren Eltern ja meistens nicht Tierärztlich durchgecheckt wurden, häuffiger der Fall das auch die Geschwister dann nicht gesund sind. Wie/Was die Besitzer der andern Hunde dann mit der Info anstellen ist ihre Sache, aber ich finde sie sollten es wissen...🤗