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Nancy
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 10
heute 16:06

Manchmal alles zu viel. Selbstzweifel,

Kennt ihr das auch wenn ihr eine negative Gassirunde hattet das ihr alles in Frage stellt? Für was trainiere ich? Was mache ich falsch? Macht das überhaupt Sinn?
 
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Carola
Beliebteste Antwort
heute 13:33
Die Frage warum ich trainiere habe ich mir ehrlich gesagt noch nie gestellt. Ich möchte vernünftig erzogene Hunde haben, entspannte Gassirunden für Hunde und mich und ich möchte die Begleithundprüfung machen.
Dass es Sinn macht weiß ich auch, diese Frage stelle ich mir genauso wenig da ich ja die Erfolge nach und nach sehe.
Die Frage was ich falsch mache oder vielleicht in einer bestimmten Situation falsch gemacht habe stelle ich mir allerdings öfters.
Zum einen rekapituliere ich dann die Situation und überlege was genau passiert ist und wie es passiert ist. Bei gravierenden Ereignissen frage ich meinen Trainer und wir überlegen zusammen wie man eine solche Situation das nächste Mal besser handeln kann.
Ich trainiere nun schon ein paar Jahren mit meinen Hunden und kann sagen es wird aber manches geht eben nicht so schnell wie man es manchmal gerne hätte.
 
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Carola
heute 13:33
Die Frage warum ich trainiere habe ich mir ehrlich gesagt noch nie gestellt. Ich möchte vernünftig erzogene Hunde haben, entspannte Gassirunden für Hunde und mich und ich möchte die Begleithundprüfung machen.
Dass es Sinn macht weiß ich auch, diese Frage stelle ich mir genauso wenig da ich ja die Erfolge nach und nach sehe.
Die Frage was ich falsch mache oder vielleicht in einer bestimmten Situation falsch gemacht habe stelle ich mir allerdings öfters.
Zum einen rekapituliere ich dann die Situation und überlege was genau passiert ist und wie es passiert ist. Bei gravierenden Ereignissen frage ich meinen Trainer und wir überlegen zusammen wie man eine solche Situation das nächste Mal besser handeln kann.
Ich trainiere nun schon ein paar Jahren mit meinen Hunden und kann sagen es wird aber manches geht eben nicht so schnell wie man es manchmal gerne hätte.
 
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Frank
heute 13:56
Ich nehme mal an dass dein kleiner schon eine sehr anspruchsvolle Mischung ist. Der Klee-Kai zeigt typisches Husky-Verhalten, der Spitz-Anteil sorgt wiederum für wachsames, territoriales Verhalten.
Da brauchst du einfach richtig viel Ausdauer.
Meine Huskymix-Hundine ist jetzt 6 Jahre alt und sorgt immer noch für nicht immer nette Überraschungen, o wohl sie altersgemäß langsam deutlich führiger wird - aber das hat gedauert, bis mit 4 Jahren musste ich im Freilauf aufgrund des hohen Jagdtriebes immer teuflisch aufpassen wo ich sie mal ableinen konnte.
Die Neigung zum Streunen hat sie bis heute, wenn auch nicht mehr so ausgeprägd.

Ich richte mich immer an den Erfolgen aus und feiere sie mit ihr manchmal richtig auf Party. Bei "Rückfällen" denke ich einfach " also gut, auf ein Neues... 😁",

...Humor ist da extrem wichtig und hilfreich, auch um die Teamstimmung positiv zu halten.
Enttäuschung und Frust machen alles nur schlimmer und schwieriger.

In dem Sinne: bleib gelassen und freundlich, bewahre dir Humor und Zuversicht.
Wenn's mal nicht klappt sei auch mit dir selbst freundlich, das ist genauso wichtig.
LG
 
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Nancy
heute 14:02
Ich nehme mal an dass dein kleiner schon eine sehr anspruchsvolle Mischung ist. Der Klee-Kai zeigt typisches Husky-Verhalten, der Spitz-Anteil sorgt wiederum für wachsames, territoriales Verhalten. Da brauchst du einfach richtig viel Ausdauer. Meine Huskymix-Hundine ist jetzt 6 Jahre alt und sorgt immer noch für nicht immer nette Überraschungen, o wohl sie altersgemäß langsam deutlich führiger wird - aber das hat gedauert, bis mit 4 Jahren musste ich im Freilauf aufgrund des hohen Jagdtriebes immer teuflisch aufpassen wo ich sie mal ableinen konnte. Die Neigung zum Streunen hat sie bis heute, wenn auch nicht mehr so ausgeprägd. Ich richte mich immer an den Erfolgen aus und feiere sie mit ihr manchmal richtig auf Party. Bei "Rückfällen" denke ich einfach " also gut, auf ein Neues... 😁", ...Humor ist da extrem wichtig und hilfreich, auch um die Teamstimmung positiv zu halten. Enttäuschung und Frust machen alles nur schlimmer und schwieriger. In dem Sinne: bleib gelassen und freundlich, bewahre dir Humor und Zuversicht. Wenn's mal nicht klappt sei auch mit dir selbst freundlich, das ist genauso wichtig. LG
Ja du hast recht sie ist sehr anspruchsvoll und das weiß ich auch wie das akzeptiere ich auch, habe ich aber eine Begegnung wie heute wo sie nach einem anderen Hund schnappt bin ich immer sehr deprimiert. Leider gibt's hier nicht viele Hunde die sich die Zeit nehmen mit uns zu trainieren
 
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Olli
heute 14:37
Es muss ja nicht immer Kontakt geben, damit die Kleine abschnappen kann. Frag doch die Leute einfach, bei deren Hunden sie unsicher ist, ob ihr nicht eine Stückchen gemeinsam laufen wollt.

Und mach dir bei solchen Banalitäten nicht so'n Kopf - gibt ganz andere Hunde (und Menschen), wo man zweifelt und deprimiert sein kann. :-)
 
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Nancy
heute 15:40
Es muss ja nicht immer Kontakt geben, damit die Kleine abschnappen kann. Frag doch die Leute einfach, bei deren Hunden sie unsicher ist, ob ihr nicht eine Stückchen gemeinsam laufen wollt. Und mach dir bei solchen Banalitäten nicht so'n Kopf - gibt ganz andere Hunde (und Menschen), wo man zweifelt und deprimiert sein kann. :-)
Ich habe ab und an mal solche Phasen wo ich mir über alles einen Kopf mache Punkt mit der Hündin die sie heute weggeschnappt hat sind wir danach auch noch ein Stückchen spazieren gegangen.morgrn sind wir auf unseren ersten Dogwalk.
 
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Lisa-Eileen
heute 15:47
Hatte ich als Anfänger auch, aber je mehr ich gelernt hab und je mehr ich zu mir und meinen Regeln stehen konnte je weniger Zweifel gabs auch.
Wenn mal was blöd läuft weiß ich das es oft einfach blöde Zustände waren die zusammen kommen oder vielleicht hab ich auch mal nen schlechten Tag wo ich das Timing verpenne oder sonst was.
Ist alles menschlich und ich bin da mittlerweile lockerer auch wenn ich mich natürlich trotzdem über Fehler oä ärger da ich ein kleiner Perfektionist bin.
 
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Katrin
heute 15:49
Anstelle ,,was mache ich falsch" denke ich mir eher ,,warum lief die Situation so und was hätte ich anders machen können". Training und Erziehung findet ja irgendwie immer statt und auch mein Hund ist letztendlich ein Wesen mit eigenen Gefühlen und Willen. Nur weil es mal nicht gut lief zweifel ich weder am Training noch an der Erziehung und schon gar nicht am Hund. Aussetzer, Rückschritte etc gehören zum Hundehalterdasein mit dazu.
 
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Nancy
heute 15:56
Hatte ich als Anfänger auch, aber je mehr ich gelernt hab und je mehr ich zu mir und meinen Regeln stehen konnte je weniger Zweifel gabs auch. Wenn mal was blöd läuft weiß ich das es oft einfach blöde Zustände waren die zusammen kommen oder vielleicht hab ich auch mal nen schlechten Tag wo ich das Timing verpenne oder sonst was. Ist alles menschlich und ich bin da mittlerweile lockerer auch wenn ich mich natürlich trotzdem über Fehler oä ärger da ich ein kleiner Perfektionist bin.
Perfektionist ist genau das richtige Wort. Ich möchte gerne zeigen das wir es können. Das muss ich echt ablegen
 
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Nancy
heute 15:57
Anstelle ,,was mache ich falsch" denke ich mir eher ,,warum lief die Situation so und was hätte ich anders machen können". Training und Erziehung findet ja irgendwie immer statt und auch mein Hund ist letztendlich ein Wesen mit eigenen Gefühlen und Willen. Nur weil es mal nicht gut lief zweifel ich weder am Training noch an der Erziehung und schon gar nicht am Hund. Aussetzer, Rückschritte etc gehören zum Hundehalterdasein mit dazu.
Vielen Dank für die Worte
 
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Katja
heute 16:06
Mmh, ich wüsste, ehrlich gestanden, nicht, was ich in Frage stellen sollte: das müsste ja dann die Entscheidung sein, überhaupt nen Hund zu halten.🤔

Aber spätestens, wenn Polli mal wieder bei meinem Freund ist und ich denke „wo ist denn das taptaptap…?“, wenn ich in die Küche gehe, wird mir wieder klar: Zusammenleben ist einfach toll, man ist eben nicht alleine, sondern hat einfach nen Begleiter!

Und klar: es gibt Tage, da bin entweder ich oder auch Polli schlechter drauf und Dinge gehen auch schief. So ist das halt.

Was ich wichtig finde: dass man ne Vorstellung hat, was einem in nem Zusammenleben wirklich wichtig ist und was ist „nice to have“? Das macht deutlich gelassener, wenn mal was schiefgeht!
Und ich versuche auch immer, mir das auch vor Augen zu führen, wenn bei anderen mal was schiefgeht -> passiert eben!
Krone geraderücken und weiter geht’s! 😬

Die Hunde machen‘s uns doch vor: die leben im Hier & Jetzt… und das tut uns Menschen auch oft sooooo gut, das mehr zuzulassen!😀