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Biggi
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heute 16:06

Leine ab, die regeln das schon

Hallo zusammen, vorgestern wurde mein Hund von 2 nicht angeleinten Briards angegriffen. Die Situation war für uns beide etsetzlich, weil ich keine Chance hatte meinen Hund irgendwie zu schützen. Die beiden großen Hunde waren überall, haben völlig entgleist auf Rudi und auch mich eingehackt. Der Halter kam irgendwann angeschlendert und sah dem Ganzen zu. Ich habe ihm zu gerufen, er möge die Hunde zurück pfeifen, sie anleinen. Seine Antwort " machen Sie doch ihren los, die regeln das" Angesehen davon, dass mir das gar nicht möglich gewesen wäre, da ich bei der Attacke irgendwie an meinen Hund zu kommen, der am Boden kriechend und jaulend irgendwie versuchte den Hunden zu entkommen die überall über ihm waren, fand ich diese Aussage zum speien. Er machte keine Anstalten in irgendeiner Form einzugreifen. Ich habe es dann geschafft meinen 16 kg schweren Hund zu schnappen und ihn hoch auf meine Schulter zu heben. Auch dann sprangen sie noch an mir hoch und schnappen nach den Beinen meines Hundes. Es erschien dann die Tochter des 80 jährigen Mannes und schaffte es ihre Hunde zurück zu rufen. Ich stand total unter Schock, habe nur noch geweint und meinen winselnden Hund in Sicherheit gebracht. Selbst da wurde mir noch die Schuld gegeben mit den Worten " Sie hätten ihn bloß die Leine abnehmen müssen" Ich meine, die hätten ihn in ihrer Extase totgebissen. Rudi hat viel Gott sei Dank oberflächliche Bisswunden und ich an den Beinen und im Gesicht, die wohl beim Hochnehmen entstande ist. Wie seht ihr diese Situation.
 
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W
heute 15:52
Hast du schonmal versucht eine Beisserei zu vermeiden? Durch Stress oder Hund hoch heben. Hat das funktioniert?
Die Frau und ihr Hund sind Opfer tuen mir leid und der Besitzer mit den anderen Hunden ist der Schuldige und muss bestraft werden. Wie es genau war und weitere Urteile liegen mir fern. Es hätte auch anders laufen können wenn beide Hundehalter souveräner und richtiger gehandelt hätten. Einer hätte es ganz einfach vermeiden können! Das bezweifle ich nicht!
Trotzdem ist es aber auch so daß dieser schon schlimme Ausgang wirklich nicht mit richtigen Hundebissen zu vergleichen ist. Ein Hundebiss im Gesicht wenn der Hund richtig böse ist sieht nun mal ganz anders aus. Ich will nichts schön reden. Ich habe aber schon schlimmeres erlebt. Und wenn der Schuldige bestraft wird kann das Opfer ja auch Schlüsse ziehen.
 
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SandrA
heute 15:58
Hast du schonmal versucht eine Beisserei zu vermeiden? Durch Stress oder Hund hoch heben. Hat das funktioniert? Die Frau und ihr Hund sind Opfer tuen mir leid und der Besitzer mit den anderen Hunden ist der Schuldige und muss bestraft werden. Wie es genau war und weitere Urteile liegen mir fern. Es hätte auch anders laufen können wenn beide Hundehalter souveräner und richtiger gehandelt hätten. Einer hätte es ganz einfach vermeiden können! Das bezweifle ich nicht! Trotzdem ist es aber auch so daß dieser schon schlimme Ausgang wirklich nicht mit richtigen Hundebissen zu vergleichen ist. Ein Hundebiss im Gesicht wenn der Hund richtig böse ist sieht nun mal ganz anders aus. Ich will nichts schön reden. Ich habe aber schon schlimmeres erlebt. Und wenn der Schuldige bestraft wird kann das Opfer ja auch Schlüsse ziehen.
Obwohl ich grundsätzlich glaube zu verstehen was du meinst, finde ich, dass du zwei Dinge vermischt. Natürlich kann man im Nachhinein über alternative Handlungsmöglichkeiten sprechen. Aber das setzt voraus, dass überhaupt noch Handlungsspielraum bestand. Nach der Schilderung war die Situation bereits massiv eskaliert. Da gab es keine „normale“ Konfliktsituation.

Zu sagen, die Geschädigte hätte “richtiger” handeln müssen, halte ich für problematisch. In einer akuten Angriffssituation reagieren Menschen unter enormem Stress und versuchen in erster Linie, ihren Hund zu schützen. Die Verantwortung dafür, dass es überhaupt zu dieser Situation kam, liegt bei den Haltern der angreifenden Hunde. Im Nachhinein theoretische Alternativen zu diskutieren, ist etwas anderes, als dem Opfer Mitverantwortung zuzuschreiben.
 
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Li
heute 15:59
Hast du schonmal versucht eine Beisserei zu vermeiden? Durch Stress oder Hund hoch heben. Hat das funktioniert? Die Frau und ihr Hund sind Opfer tuen mir leid und der Besitzer mit den anderen Hunden ist der Schuldige und muss bestraft werden. Wie es genau war und weitere Urteile liegen mir fern. Es hätte auch anders laufen können wenn beide Hundehalter souveräner und richtiger gehandelt hätten. Einer hätte es ganz einfach vermeiden können! Das bezweifle ich nicht! Trotzdem ist es aber auch so daß dieser schon schlimme Ausgang wirklich nicht mit richtigen Hundebissen zu vergleichen ist. Ein Hundebiss im Gesicht wenn der Hund richtig böse ist sieht nun mal ganz anders aus. Ich will nichts schön reden. Ich habe aber schon schlimmeres erlebt. Und wenn der Schuldige bestraft wird kann das Opfer ja auch Schlüsse ziehen.
Ws hast du denn ständig mit "richtigen Hundebissen"?
Die Verletzungen und das, was seelisch zurückbleibt, finde ich sehr schlimm

Muss denn erst Jemand totgebissen werden, dass es für dich schlimm ist?

Die Threaderstellerin hat dir doch eben geschildert, wie es ihr geht.

Was willst du überhaupt damit sagen?

Was für Schlüsse kann sie ziehen?

Ich kann dir nicht folgen, was du uns mitteilen willst. 🙄
 
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Hannah und
heute 16:02
Das tut mir echt leid, was euch beiden widerfahren ist!! 🥺 Ich hoffe wirklich sehr, dass du eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung machst und es parallel dem OA meldest. Ebenso kannst du Ansprüche auf Schmerzensgeld einfordern. Eine schnelle und gute Heilung gewünscht ✨
Jap bitte!
 
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L.🐾
heute 16:02
Ich muss sagen, ich bin total entsetzt!!!
Was gibt es nur für Idioten!
Klar, die machen das unter sich aus und einer bleibt auf der Strecke. Ich fass es nicht!
Hoffentlich könnt ihr das beide irgendwie verarbeiten.
Dem 80 jährigen Vollpfosten sollte man die Hunde weg nehmen.
 
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Ker
heute 16:03
Es sind Oberfläche verletzungen da gebe ich recht doch das ganze war ein Angriff von zwei hunden und einem Anscheinend unfähigem oder selbst Überfordertem Halter der das ganze unterschätzt oder kleingeredet/Gedacht hat. Trotz allem sollte dort nicht weggeschaut und gehandelt werden. Dieser Halter ist scheinbar unfähig seine Tiere vernünftig zu halten und damit eine Potenzielle Gefahr für die Öffentlichkeit.
Richtig! Ein Angriff ist schließlich nicht erst dann schlimm, wenn ein Hund oder Mensch blutende Wunden davon trägt! Der Mann hatte seine Hunde nicht angeleint und offensichtlich nicht unter Kontrolle und im Landeshundegesetz steht u.a , dass man geistig wie körperlich jederzeit in der Lage sei muss, seinen Hund so zu kontrollieren, dass von ihm keine Gefahr ausgeht! Das hat ja offensichtlich nicht funktioniert. Für Hund und Halterin ist der Schock und die psychische Belastung schlimm genug und verletzt wurden sie auch. Da zählt ja nicht die Anzahl der Löcher die Hund/Mensch abbekommen haben. Man muss hier wirklich nichts schönreden. Größe der Bisswunden hin oder her. Solche Hundebesitzer müssen zur Verantwortung gezogen und bestraft werden.
 
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Hannah und
heute 16:03
Leinen los in einer extrem Situation find ich schwierig.
Sonst bin ich schon dafür das sie Hunde des für sich regeln und ohne Leine es besser ist, dann kann der Hund „fliehen“!
Alles gute!
 
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L.🐾
heute 16:03
Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe heute einen Termin beim Anwalt. Was mich noch interessieren würde, wie steht ihr zu der Aussage "Leine los, die regeln das schon" in einer so extremen Situation
Geht Gar nicht!!!!!
 
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Vivien
heute 16:04
Hast du schonmal versucht eine Beisserei zu vermeiden? Durch Stress oder Hund hoch heben. Hat das funktioniert? Die Frau und ihr Hund sind Opfer tuen mir leid und der Besitzer mit den anderen Hunden ist der Schuldige und muss bestraft werden. Wie es genau war und weitere Urteile liegen mir fern. Es hätte auch anders laufen können wenn beide Hundehalter souveräner und richtiger gehandelt hätten. Einer hätte es ganz einfach vermeiden können! Das bezweifle ich nicht! Trotzdem ist es aber auch so daß dieser schon schlimme Ausgang wirklich nicht mit richtigen Hundebissen zu vergleichen ist. Ein Hundebiss im Gesicht wenn der Hund richtig böse ist sieht nun mal ganz anders aus. Ich will nichts schön reden. Ich habe aber schon schlimmeres erlebt. Und wenn der Schuldige bestraft wird kann das Opfer ja auch Schlüsse ziehen.
Wenn ein hund massive verletzungsabsicht hat hätte ihn keiner im freilauf mehr bremsen können. Da hilft auch keine schulung,Führerschein oder sonst was sondern ein halter der seinen hund kennt und Managen kann.
 
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L.🐾
heute 16:06
Wunden unbedingt bei Arzt und Tierarzt dokumentieren lassen. Wenn die Diagnose Hundebiss ist, bekommt man einen Fragebogen der Krankenkasse und die werden sich auch an den anderen Hundebesitzer ( wenn bekannt) wenden. Ein Halter mit 2 Briards sollte aber auf alle Fälle über das Ordnungsamt zu finden sein, die sind ja nicht so häufig. Alles Gute für euch beide!
Falls er denn überhaupt die Hunde angemeldet hat....so irre wie der drauf ist