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Vic
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Anzahl der Antworten 126
zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Vic
7. Apr. 12:28
Tiere schaffe ich mir an wenn alles passt und das nötige Polster plus Sicherheitsnetz vorhanden ist. Das gehört für mich einfach mit in den Bereich ,,meine Verantwortung". Passt nur eine Sache nicht oder steht auf wackeligen Beinen fällt Hundehaltung bzw die Anschaffung für mich raus. Die Absicherung meiner Familie hat totalen Vorang vor dem Haustierwunsch. Sollte ich mal alleine Leben kommt Hundehaltung für mich ohne finanzielle Absicherung und Absprachen wie ,,wohin kann der Hund im Notfall" nicht in Frage. Für mich sind das einfach Punkte die sogar vertraglich geregelt sein müssen und gerade letzteres wird meiner Meinung nach oft vernachlässigt. Hundehaltung ist toll aber halt nur wenn die Voraussetzung so sind das man trotz allem selber noch gut leben kann. Ein Hund sollte eine Bereicherung sein fürs Leben und nicht den Menschen in finanzielle Not bringen.
Genau. So mein Gedanke. Im Flugzeug wird erwähnt bei Notfall erst selbst die Sauerstoffmaske anbringen und dann andere helfen. Wenn einer im Wasser fällt erst sich selbst irgendwo sichern dann helfen und nicht gleich ins Wasser springen dann gehen beide unter. Damit wird gesagt wenn man selbst auf sichere Beine steht (sprichwörtlich und wörtlich also gesund) dann kann man verantwortungsvoll einen Tier anschaffen. Da dankt das Tier um so mehr (im finanzieller Aspekt. Natürlich die Wertschätzung ist primär).
 
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Diana
7. Apr. 14:04
Na logisch. Diese armen Tiere haben ein Recht darauf zu leben.
 
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Svenja
7. Apr. 16:37
Ich muss ganz ehrlich sagen ein Hausverkauf würde mir schwerer fallen wie die Abgabe des Hundes in gute Hände. Unser Haus ist als Altersvorsorge und Wohnplatz für unseren schwerbehindeten Sohn gedacht. Dementsprechend sorgsam wurde beim Kauf geplant und schwierige Lebensphasen berücksichtigt. Selbiges gilt für die Anschaffung eines Hundes. Da wurde ebenso sorgfältig ein Plan erstellt mit was wäre wenn Szenarien. Das beeinflusste sogar die Wahl der Rasse und die Entscheidung woher ich mir meinen Hund hole. Was ich in meinem Umfeld oft erlebt habe war das oft die Voraussetzungen schon nicht wirklich optimal waren, die Finanzierung zu knapp berechnet wurde und nicht ausreichend vorausschauend geplant wurde. Es fehlte zB oft ein Auffangnetz für den Hund. Das musste dann erst schnell geschaffen werden was dann sicher auch nicht immer gelingt. Allerdings hab ich persönlich auch absolut niemanden in meinem Bekannten oder Verwandtenkreis die deswegen das Tier ins TH gebracht haben. Es wurden immer für das Tier bessere Lösungen gefunden wenn es dann doch mal abgegeben werden musste. Notfalls springt einer ein und übernimmt das Tier zumindest für einen bestimmten Zeitraum. Ich sehe zuwenig Zeit ehrlich gesagt eher als Problem und weniger das finanzielle. Vollzeit arbeiten und Hundehaltung lässt sich nunmal nicht immer miteinander vereinbaren.
Ich denke, man muss auch unterschiedliche soziale Schichten mit berücksichtigen, vor allem auch, dass manche Menschen keine Familie und ein überschaubares soziales Netz haben, manchmal sogar gar keines. Da ist der Hund ein wichtiger Sozialpartner; so wie es bei euch die Familie ist, die vorgeht, sind es für solche Menschen die Hunde, die Lebenssinn und auch soziale Kontakte geben. Solche Menschen verzichten zu 100 % eher auf materielle Dinge, als auf ihren Hund, weil der einfach einen höheren Stellenwert hat.
Bestenfalls sollte es so laufen, wie bei euch, ohne Frage, die Menschen sind aber unendlich verschieden und Hunde haben - ganz besonders in unserer mehr und mehr aus den Fugen geratenden Welt - oft eine sehr starke soziale Funktion.
 
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Katrin
7. Apr. 17:25
Ich denke, man muss auch unterschiedliche soziale Schichten mit berücksichtigen, vor allem auch, dass manche Menschen keine Familie und ein überschaubares soziales Netz haben, manchmal sogar gar keines. Da ist der Hund ein wichtiger Sozialpartner; so wie es bei euch die Familie ist, die vorgeht, sind es für solche Menschen die Hunde, die Lebenssinn und auch soziale Kontakte geben. Solche Menschen verzichten zu 100 % eher auf materielle Dinge, als auf ihren Hund, weil der einfach einen höheren Stellenwert hat. Bestenfalls sollte es so laufen, wie bei euch, ohne Frage, die Menschen sind aber unendlich verschieden und Hunde haben - ganz besonders in unserer mehr und mehr aus den Fugen geratenden Welt - oft eine sehr starke soziale Funktion.
Ich finde Tierhaltung generell ja schon eine egoistische Angelegenheit, abgesehen von Assistenztieren. Ich würde mir aber nie ein Tier als Sozialpartner halten wenn mich das finanziell stark belasten würde und erst recht nicht ohne ein Auffangnetz eben weil ich nicht möchte das dieser Sozialpartner dann mal im TH landet wenn mir dann doch mal was zustoßen sollte.

Einsamkeit befreit mich nicht von der Verantwortung das eben jenes Tier lebenslang gut versorgt ist. Kann ich das nicht gewährleisten muss ich eine andere Lösung gegen die Einsamkeit finden ohne ein Tierleben zu gefährden.
 
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Svenja
7. Apr. 17:49
Ich finde Tierhaltung generell ja schon eine egoistische Angelegenheit, abgesehen von Assistenztieren. Ich würde mir aber nie ein Tier als Sozialpartner halten wenn mich das finanziell stark belasten würde und erst recht nicht ohne ein Auffangnetz eben weil ich nicht möchte das dieser Sozialpartner dann mal im TH landet wenn mir dann doch mal was zustoßen sollte. Einsamkeit befreit mich nicht von der Verantwortung das eben jenes Tier lebenslang gut versorgt ist. Kann ich das nicht gewährleisten muss ich eine andere Lösung gegen die Einsamkeit finden ohne ein Tierleben zu gefährden.
Das siehst du so, als jemand, der vermutlich eine gute soziale Struktur hat und auch psychisch gefestigt ist. Ich will nicht sagen, dass ich es gutheiße, wenn Menschen Hunde halten, die keine finanziellen Mittel haben, dennoch ist es so. Und ich habe Mitgefühl mit und Verständnis für Menschen, die nie ein Vorbild hatten, das ihnen Umgang mit Geld und Verantwortung und vielen anderen Werten gelehrt hat und die selber vielleicht aufgrund ihrer eigenen Sozialisierung Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich haben, aber dennoch die Gesellschaft eines Hundes als einzigen sozialen Rückhalt schätzen.
 
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Ste.
7. Apr. 17:51
Jeder sollte sich VOHER ausrechnen (auch nicht zu knapp) ob man sich generell ein Haustier leisten kann. Mein Rocky ist jetzt über 1 Jahr bei mir und es gibt nichts was glücklicher macht. Für ihn würde ich alles geben, da er auch alles für mich gibt.
P.S. Es gibt soooo viele Tiere die ein warmes und geborgenes Zuhause suchen. Die teilweise wirklich schlimme Erlebnisse hinter sich haben. Nach meinen Erfahrungen, Gesprächen und Begegnungen würde ich ab JETZT nur noch ein Tier aus dem Tierschutz/Tierheim nehmen. ❤️
 
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Katrin
7. Apr. 18:12
Das siehst du so, als jemand, der vermutlich eine gute soziale Struktur hat und auch psychisch gefestigt ist. Ich will nicht sagen, dass ich es gutheiße, wenn Menschen Hunde halten, die keine finanziellen Mittel haben, dennoch ist es so. Und ich habe Mitgefühl mit und Verständnis für Menschen, die nie ein Vorbild hatten, das ihnen Umgang mit Geld und Verantwortung und vielen anderen Werten gelehrt hat und die selber vielleicht aufgrund ihrer eigenen Sozialisierung Schwierigkeiten im zwischenmenschlichen Bereich haben, aber dennoch die Gesellschaft eines Hundes als einzigen sozialen Rückhalt schätzen.
Mein Mitgefühl hört da ehrlich gesagt auf. Einsamkeit ist schlimm, gar keine Frage aber das entbindet mich nicht von der Verantwortung dem Tier gegenüber. Wie schon gesagt, fehlen die Voraussetzungen gehört der Wunsch nach einem Tier mehr wie gründlich überdacht.
 
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C
7. Apr. 19:34
Lustig, dass du das in einem Forum für Hunde fragst. Wo voraussichtlich jeder einen Hund hat, trotz der strengen Wirtschaftslage. Einmal Hundebesitzer, immer Hundebesitzer ist jedenfalls meine Meinung 😊Selbst Obdachlose halten sich Hunde. Das sagt doch eigentlich schon alles. 🤷‍♀️
Ich finde das überhaupt nicht lustig. Dafür wünsche ich mir einen Button um User, die solche Fragen stellen komplett blockieren zu können. So dass diese Inhalte nicht mehr angezeigt werden.
 
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Unikum
7. Apr. 19:36
Man investiert zwar in einen Hund, bekommt aber viel zurück. Und seien es einfach die Gesundheit fördernden Effekte. Bei mir würden eher Alter und Gesundheit Argumente sein, auf einen Hund zu verzichten. Ich frage mich allerdings zunehmend, wer guten Gewissens noch Kinder in diese Welt setzen kann.
Kinder sind die Zukunft. Die nächsten Generationen machen es hoffentlich besser als die jetzige.
Und zum Glück darf jede/r immer noch selbst entscheiden ob er/sie Kinder in diese Welt setzt!
Was für ein unfassbar taktloser Kommentar. 🙄🤦
 
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Michi
7. Apr. 20:13
Ich finde das überhaupt nicht lustig. Dafür wünsche ich mir einen Button um User, die solche Fragen stellen komplett blockieren zu können. So dass diese Inhalte nicht mehr angezeigt werden.
Den Sinn hinter deinem Kommentar verstehe ich jetzt nicht wirklich...
Was ist an der Frage des TE so furchtbar schlimm, dass man alles weg blockieren sollte ?
Man kann gleicher Meinung oder eben anderer sein.
Oder im Zweifelsfall einfach nicht mitlesen!?