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Vic
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Anzahl der Antworten 126
zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Katrin
6. Apr. 19:11
Ist das nicht schon immer so, dass alles teurer wird? Das einzige, das uns hindern könnte nochmal Hunde zu adoptieren, wären massive gesundheitliche Probleme.
Gesundheitliches oder halt auch Geld bzw Platz oder Zeitmangel. Trifft eins zu bin ich raus bei der Hundehaltung.
 
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Lisa-Eileen
6. Apr. 19:16
Nee ist klar, hat aber 1. Hier mMn absolut nix zu suchen 2. Sind die nicht mal in der Regierung 3. Reine Meinungsmache ohne fundierte Hintergründe
Ich hab nur gesagt was generell gesagt wird und hier vermutlich gemeint war, nicht ob das meine Meinung ist.
 
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Lisa-Eileen
6. Apr. 19:17
Da ist leider etwas Falsches hängen geblieben. 1998 forderten die Grünen/Bündnis 90 eine ökologische Steuerreform und in deren Zuge auch, das die tatsächlichen volkswirtschaftlichen Kosten des Autofahrens auf den Spritpreis umgelegt werden sollten - bei gleichzeitiger Abschaffung der Kfz-Steuer - damals kam man dann auf die plakativen 5 DM pro Liter (Benzin kostet damals ca. 1,60 DM). Nachzulesen u.a. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesdelegiertenkonferenz_von_Bündnis_90/Die_Grünen_1998_in_Magdeburg
Müsst euch jetzt nicht auf mich stürzen, ich hab nur die Frage beantwortet.
 
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Lisa-Eileen
6. Apr. 19:19
In der heutigen Zeit das Leben eines Tieres zu finanzieren grenzt fast schon an Luxus den sicht leider nicht mehr jeder leisten kann. Ich finde das extrem traurig, dass gerade die Menschen die alleine oder einsam sind, für die ein Tier so viel mehr Lebensqualität bedeutet, es sich nicht mehr leisten können.
Ich kenn ja schon viele die nicht zum Tierarzt oder Physio gehen obwohl das Tier dauerhaft sichtlich lahmt, Probleme mit der Hinterhand hat.
Und das war jetzt nicht das die sich das vorher hätten leisten können und jetzt plötzlich Krise wäre... das sind alles Hunde die einfach angeschafft wurden ohne sich bewusst zu machen was ein Hund kostet.
 
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Lisa-Eileen
6. Apr. 19:20
Ist das nicht schon immer so, dass alles teurer wird? Das einzige, das uns hindern könnte nochmal Hunde zu adoptieren, wären massive gesundheitliche Probleme.
Seh ich halt auch so.
 
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Sebbi
6. Apr. 19:54
Hallo Vic,
interessantes Thema, das du da anschneidest.

Wenn man zwischen den Zeilen liest, bekommt man das Gefühl, dass es dir hier weniger um die konkrete Anschaffung eines Hundes geht, sondern das Thema eher als Aufhänger für eine Grundsatzkritik an der aktuellen Wirtschafts- und Energiepolitik dient.

Die Liste der Belastungen, die du aufzählst, ist lang und die Punkte sind )wie wir alle aus den Nachrichten und dem Alltag wissen) durchaus präsent.

Ich habe in der Vergangenheit oft die Erfahrung gemacht, dass solche Diskussionen schnell in eine Richtung abgleiten, die mir nicht gefällt und die eher herunterzieht, als Lösungen aufzuzeigen.

Meiner Meinung nach ändert das bloße Beklagen der Umstände wenig an der Situation. Wenn man mit den politischen Rahmenbedingungen unzufrieden ist, ist der effektivste Weg meist, selbst aktiv zu werden und sich für Veränderungen einzusetzen.

Um deine Frage aber konkret zu beantworten:
Ich bin mir der aktuellen Situation durchaus bewusst. Jeder sollte sich vor der Anschaffung eines Haustieres genau Gedanken machen – nicht nur um die Finanzierung, sondern auch, ob man der neuen Lebenssituation in allen Belangen gerecht werden kann. Wenn bei diesem Gedankenspiel auch nur ein einziges „Nein“ auftaucht, sollte man seine Entscheidung konsequent überdenken.
 
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Vic
6. Apr. 20:04
Hallo Vic, interessantes Thema, das du da anschneidest. Wenn man zwischen den Zeilen liest, bekommt man das Gefühl, dass es dir hier weniger um die konkrete Anschaffung eines Hundes geht, sondern das Thema eher als Aufhänger für eine Grundsatzkritik an der aktuellen Wirtschafts- und Energiepolitik dient. Die Liste der Belastungen, die du aufzählst, ist lang und die Punkte sind )wie wir alle aus den Nachrichten und dem Alltag wissen) durchaus präsent. Ich habe in der Vergangenheit oft die Erfahrung gemacht, dass solche Diskussionen schnell in eine Richtung abgleiten, die mir nicht gefällt und die eher herunterzieht, als Lösungen aufzuzeigen. Meiner Meinung nach ändert das bloße Beklagen der Umstände wenig an der Situation. Wenn man mit den politischen Rahmenbedingungen unzufrieden ist, ist der effektivste Weg meist, selbst aktiv zu werden und sich für Veränderungen einzusetzen. Um deine Frage aber konkret zu beantworten: Ich bin mir der aktuellen Situation durchaus bewusst. Jeder sollte sich vor der Anschaffung eines Haustieres genau Gedanken machen – nicht nur um die Finanzierung, sondern auch, ob man der neuen Lebenssituation in allen Belangen gerecht werden kann. Wenn bei diesem Gedankenspiel auch nur ein einziges „Nein“ auftaucht, sollte man seine Entscheidung konsequent überdenken.
Genau. Richtig verstanden. Danke.
 
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Kristina
6. Apr. 21:52
Ich hab nur gesagt was generell gesagt wird und hier vermutlich gemeint war, nicht ob das meine Meinung ist.
Du warst nicht damit gemeint, sondern der Threadersteller
 
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Kristina
6. Apr. 21:54
Hallo Vic, interessantes Thema, das du da anschneidest. Wenn man zwischen den Zeilen liest, bekommt man das Gefühl, dass es dir hier weniger um die konkrete Anschaffung eines Hundes geht, sondern das Thema eher als Aufhänger für eine Grundsatzkritik an der aktuellen Wirtschafts- und Energiepolitik dient. Die Liste der Belastungen, die du aufzählst, ist lang und die Punkte sind )wie wir alle aus den Nachrichten und dem Alltag wissen) durchaus präsent. Ich habe in der Vergangenheit oft die Erfahrung gemacht, dass solche Diskussionen schnell in eine Richtung abgleiten, die mir nicht gefällt und die eher herunterzieht, als Lösungen aufzuzeigen. Meiner Meinung nach ändert das bloße Beklagen der Umstände wenig an der Situation. Wenn man mit den politischen Rahmenbedingungen unzufrieden ist, ist der effektivste Weg meist, selbst aktiv zu werden und sich für Veränderungen einzusetzen. Um deine Frage aber konkret zu beantworten: Ich bin mir der aktuellen Situation durchaus bewusst. Jeder sollte sich vor der Anschaffung eines Haustieres genau Gedanken machen – nicht nur um die Finanzierung, sondern auch, ob man der neuen Lebenssituation in allen Belangen gerecht werden kann. Wenn bei diesem Gedankenspiel auch nur ein einziges „Nein“ auftaucht, sollte man seine Entscheidung konsequent überdenken.
Da schließe ich mich an.
Man hätte dieses Frage auch ohne solch populistische und nicht haltbare Äußerungen stellen können.
 
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Arinka
7. Apr. 06:50
Mir ist es vor vielen Jahren schon mit der Pferdehaltung so ergangen.
Früher hatte ich auch immer gesagt, ohne Pferd geht es nicht. Aber es geht, und irgendwann wird es auch ohne Hund gehen. Ob aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen sei dahingestellt.