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Vic
Einleitungs-Beitrag
Anzahl der Antworten 126
zuletzt 11. Apr.

Hund adoptieren in der heutigen Zeit?

Die Wirtschaft ist am Abgrund. Strom teuer wie noch nie, Benzinpreise an der Grüner Traum Grenze (5DM/l =Eur 2.50/l), Inflation steigt deswegen und geschweige der Rekord an Steuern zu zahlen (um immer neue dazu). Leben wird immer schwieriger. Versicherungen steigen, TA Kosten Steigen, Medikamentenpreis verdoppelt sich, etc. Könntet ihr euch noch vorstellen einen Hund zu adoptieren? Bin gespannt auf eure Gedanken.
 
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Svenja
8. Apr. 08:59
Ich wollte das nur nochmal klarstellen,da ich mich etwas angegriffen gefühlt habe, aber jetzt ist es für mich auch gut🙂
Von mir? Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, das war nicht meine Absicht! Ich versuche, für mehr Mitgefühl und Verständnis für sozial schwächere zu kämpfen, weil es auch meine eigene Geschichte tangiert, wenn ich da übers Ziel hinaus geschossen bin, war das unbeabsichtigt.
 
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Steffi
8. Apr. 09:05
Von mir? Dann bitte ich vielmals um Entschuldigung, das war nicht meine Absicht! Ich versuche, für mehr Mitgefühl und Verständnis für sozial schwächere zu kämpfen, weil es auch meine eigene Geschichte tangiert, wenn ich da übers Ziel hinaus geschossen bin, war das unbeabsichtigt.
Danke🤝
 
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Maria
8. Apr. 09:10
Das stimmt. Ich tue das genauso. Dafür muss ich aber über Verantwortungsbewusstsein verfügen und das fällt nicht vom Himmel, bzw. komme ich nicht damit auf die Welt. Versteht mich nicht falsch, ich heiße es nicht gut und leide täglich unter den Hunden in schlechtem gesundheitlichen und auch "psychisch" schlechtem, überforderten Zustand, die mir so begegnen, aber mir ist es wichtig, das zu verstehen, anstatt es zu verurteilen oder mich darüber zu erheben, weil ich andere Voraussetzungen mitbringe, um mich in der Mitte der Gesellschaft zu halten. Denn das bringt uns Menschen immer weiter auseinander, Verständnis und Mitgefühl schließen ja Verstand und eigenes, verantwortungsvolles Handeln nicht aus.
Hab ich auch lange gemacht..immer die Gründe verstehen, immer Rücksicht nehmen.

Verstehen ändert aber letztendlich nichts an der Situation. Für mich ist vieles mittlerweile keine Entschuldigung mehr für Verantwortungsnegation. Da ist mir der Hintergrund ein bisschen egal geworden. Irgendwann muss man anfangen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und nicht immer die Vergangenheit und andere Personen verantwortlich zu machen. Wegen so einer Einstellung werde ich heute z.B. für versaute Lebensläufe verantwortlich gemacht. Wegen so einer Einstellung sagen Eltern, sie können nichts dafür, dass sie ihre Kinder bewusst seelisch quälen. Sie kennen es ja selbst nicht anders.

Sorry. Diese Einstellung triggert mich gerade furchtbar.
 
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Svenja
8. Apr. 09:34
Hab ich auch lange gemacht..immer die Gründe verstehen, immer Rücksicht nehmen. Verstehen ändert aber letztendlich nichts an der Situation. Für mich ist vieles mittlerweile keine Entschuldigung mehr für Verantwortungsnegation. Da ist mir der Hintergrund ein bisschen egal geworden. Irgendwann muss man anfangen, Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und nicht immer die Vergangenheit und andere Personen verantwortlich zu machen. Wegen so einer Einstellung werde ich heute z.B. für versaute Lebensläufe verantwortlich gemacht. Wegen so einer Einstellung sagen Eltern, sie können nichts dafür, dass sie ihre Kinder bewusst seelisch quälen. Sie kennen es ja selbst nicht anders. Sorry. Diese Einstellung triggert mich gerade furchtbar.
Du überträgst meine Worte auf völlig andere Bereiche und verallgemeinerst. Verständnis hat nichts mit Gutheißen zu tun, das habe ich mehrfach betont. Aber es ermöglicht, Lösungen zu suchen, etwas einfach nur anzuprangern, wie es heute üblich geworden ist, hingegen nicht.
Und ich habe weiß Gott nicht für alles Verständnis, aber einen Hund ohne finanzielle Reserven zu halten hat nichts damit zu tun, seine Kinder zu quälen, also bitte beim Thema bleiben.
 
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Heike
9. Apr. 11:40
Wir sind Ende der 80er Jahre auch unverschuldet in finanzielle Schieflage geraten. Zu der Zeit hatten wir ein Pferd, einen Schäferhund und die 3 Farbratten unserer Tochter.
Eines der Tiere abzugeben wäre nie in Frage gekommen, denn jedes Tier wird sein Leben lang behalten und versorgt bis zum letzten Gang. Eher hätten wir das Haus verkauft .
Ich bin dann zusätzlich zu meinem anderen Job noch Putzen gegangen wenn mein Kind in der Schule war und am WE habe ich nachts im Fotolabor gearbeitet und der Gürtel wurde eben enger geschnallt.
Wenn man will, findet man immer einen Weg um alles zu stemmen, auch wenn's manchmal hart ist. Meine Meinung!! Arbeit gibt es immer.
Aber zum Glück wurde auch keines der Tiere krank und die GTO der Tierärzte war noch nicht so hoch wie jetzt. Aber es gab damals auch keine Krankenversicherung für Tiere.
Heute habe ich mir ein dickes Polster angespart, BEVOR ich mir wieder ein Tier angeschafft habe, weil man einfach nicht weiss, was kommt , da die Zeiten extrem unsicher sind und das Tier auf alle Fälle bleibt.
 
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Sigi
9. Apr. 16:16
Ich werde mir keinen neues Haustier (Hund) holen. Ich werd Hausmensch und hoffe das der Hund der mich aus dem Altenheim holt über genügend finanzielle Mittel verfügt um mich Artgerecht zu versorgen.😉
 
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Nadine
9. Apr. 16:41
Ich werde niemals ohne Hund sein. Egal, was es kostet. Hier auf der Insel gibt es so viele Hunde, die sich ein Leben wie das von meinen beiden Prinzen wünschen würden.
❤️🍀❤️
 
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Miriam
9. Apr. 17:27
Wäre ich Alleinhundehalter hätte ich gerade wahrscheinlich keinen Hund. Zeit und Geld sind wichtige Faktoren.
Zum Glück sind wir zu dritt (alle arbeitend, teilweise oder ganz im Homeoffice)
Wir haben aber auch knapp 9 Jahre gewartet bevor wir fanden dass der Zeitpunkt für einen Hund passt und alles stimmt.

In den nächsten 5 Jahren planen wir einen Umzug in ein Haus mit Grundstück. Wenn es soweit ist kommt evtl noch ein zweiter Hund dazu wenn wir genügend Zeit und Energie haben um dem Tier gerecht zu werden. Ansonsten sind wir auch mit einem gerade sehr happy und noch voll beschäftigt.

Fazit: Wenn der Rahmen passt: ja. Allein: für mich nicht.
 
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Christian
9. Apr. 17:48
So, und jetzt mal zurück zu den Tatsachen …
Insbesondere die Blauzis versuchen uns mit ständigen Wiederholungen einzureden, Deutschland wäre im freien Fall …
Bei der bildungsfernen Unterschicht führt das leider auch zu Erfolgen …
Ich bin seit gut vier Jahren Rentner und habe seit gut vier Jahren meinen Rotti Bounce …
In dieser Zeit lag die Inflation durchschnittlich bei 2,x %, die Rentensteigerung bei etwa fünf Prozent …
Auch wenn Trumps Angriffskrieg die Situation verschärft, bleibe ich ganz entspannt und lasse mir nichts einreden …
 
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Arinka
10. Apr. 11:44
So, und jetzt mal zurück zu den Tatsachen … Insbesondere die Blauzis versuchen uns mit ständigen Wiederholungen einzureden, Deutschland wäre im freien Fall … Bei der bildungsfernen Unterschicht führt das leider auch zu Erfolgen … Ich bin seit gut vier Jahren Rentner und habe seit gut vier Jahren meinen Rotti Bounce … In dieser Zeit lag die Inflation durchschnittlich bei 2,x %, die Rentensteigerung bei etwa fünf Prozent … Auch wenn Trumps Angriffskrieg die Situation verschärft, bleibe ich ganz entspannt und lasse mir nichts einreden …
👏👏👏