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Andrea
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Anzahl der Antworten 234
zuletzt 26. Jan.

Habt ihr Angst vor dem Wolf?

Mittlerweile soll es in deutschen Wäldern um die 2000 Wölfe geben. Tendenz steigend um 30% jährlich. Habt ihr eigentlich keine Angst wenn ihr im Wald spazieren geht.
 
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Lena
25. Jan. 16:52
Wie du schon sagtest, die meisten sogenannte "Hybride" , sind ausgesetzte high-content Wolfhunde....🤗 Genaugenommen ist ja selbst Wolf x Hund kein Hybrid sondern ein Mix. Echte Hybride, also Zoologisch gesehen sind zu 99,xy % unfruchtbar, ( das trifft bei Wolf x Hund ja nicht zu.) Ein echter Hybrid ist z.B. Esel x Pferd, Wolf x Hund ist eher mit Pony x Pferd vergleichbar. Der unterschied, also was einen "echten Hybriden" ausmacht liegt in den Chromosonensätzen die sind bei Wolf und Hund aber gleich. Ein F1 Doodle, oder ein F1er einer andeen "Designerrasse" ist ja auch kein "Hybride" , obwohl die oft so bezeichnet werden😉. (Die meisten Mischlinge wären dann ja auch "Hybride"🤪)
Das finde ich sehr lehrreich, Danke!
 
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Brigitte
25. Jan. 17:41
Ich habe im Wald keine Angst vor Wölfen; eher vor Jägern.
 
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Ivonne
25. Jan. 17:41
Man darf ja auch nicht vergessen, dass die bösen Verge**** den ganzen Tag im Wald den Mädchen und Frauen auflauern.
Das ist's nicht..ich kann gar nicht festmachen warum mir allein im Wald so unangenehm ist. Im Dunkeln ist's übrigens genauso..ich gehe alleine im dunkeln auch nur übern Hof zum Auto und ich klicke den schon auf, wenn ich aus der Haustür gehe.
Einen Splin brauch halt jeder😇
 
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Jochen
25. Jan. 17:44
Das finde ich sehr lehrreich, Danke!
Schaue mal „Tiere suchen ein Zuhause“, da ist heute ein Bericht über Wolfshybride dabei.
 
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wolf
25. Jan. 18:31
Das finde ich sehr lehrreich, Danke!
Leider aber auch nicht korrekt. Die Aussage, daß Hybride nicht fruchtbar sind, ist falsch. Es gibt viele bekannte Beispiele, wie Maultier und Liger, wo das der Fall ist, aber das als grundlegendes Merkmal anzunehmen, ist ein Fehlschluss. Es wird sogar angenommen, daß fruchtbare Hybride einen wichtigen Faktor bei der Bildung neuer Arten ausmachen können. Es wird unterschieden zwischen interspezifischen Hybriden, also zwischen Arten, und intraspezifischen Hybride, also zwischen Unterarten. Interspezifische Hybride sind meist fruchtbar. Brauch man nicht zu studieren, findet man bereits bei Wiki.
Dass Wolf und Hund als gleiche Art anzusehen sind, ist nicht ganz unbestritten. Anfangs wurden sie als verschiedene Arten betrachtet. Der Artbegriff ist in der Biologie aber auch nicht immer trivial. Ein Artbegriff sagt aus, dass nachkommen fruchtbar sein müssen (Ernst Mayr). Das stammt aber noch aus einer Zeit vor genetischen Analysen. Hybride aus Wolf und Koyote sind zum Beispiel fruchtbar, aber verschiedene Arten. Hund und Wolf sind genetisch gesehen inzwischen soweit divergiert, dass es gesichert mindestens Unterarten sind, aber durchaus diskutiert wird, sie als verschiedene Arten zu betrachten. Früher, basierend auf Darwin und Lorenz, https://retrieverman.wordpress.com/2009/10/23/the-worst-theory-on-dog-origins) wurde ja angenommen, daß andere Canidae wie Schakal auch zu den Hunden beigetragen haben (https://www.saspublishers.com/media/articles/SJAVS_411472-475.pdf). kürzlich gab es eine genetische Untersuchung, die bestätigt hatte, daß der Hund vom Wolf abstammt, bzw ob andere Canidae eine Rolle spielen (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33122379, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29747566, https://www.scienceintheclassroom.org/research-papers/tell-tail-signs-dual-dog-domestication).
Die Aussage, daß Kreuzungen aus Hund und Wolf keine Hybride seien, ist also faktisch falsch, auch unter Berücksichtigung der modernen zoologischen Taxonomie.
/Klugscheiß-Modus aus

Die Diskussion zum Grad der Hybridiesierung in Deutschland und den tatsächlichen Anteil ausgesetzt domestizierter Hybriden ist schwierig. Es gibt wenige Untersuchungen, aber wissenschaftlich wird für Deutschland nur ein minimaler Grad der Hybridiesierung aufgezeigt. Mir fehlen hier Beweise oder klare Evidenz dafür, daß es ein reales Problem in Deutschland ist.
https://www.nature.com/articles/s41437-021-00429-6

"Genomweite Vergleiche mit eurasischen Wölfen belegen, dass die Wölfe in Deutschland abgesehen von geringen Spuren historischer Hybridisierungsereignisse keinen erhöhten Anteil an DNA von Haushunden im Genom tragen." (https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring/genetische-untersuchungen)
 
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Jen
25. Jan. 19:29
Mehrere Wolfsbegegnungen gehabt. Sogar mit nem ganzen Rudel Jungwölfe! Nein, ich habe keine Angst.
 
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Jens
26. Jan. 07:59
Um mich? Nein. Um Jule oder Atze, da klein und leichte Beute, schon eher.
 
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Sonja
26. Jan. 08:11
Leider aber auch nicht korrekt. Die Aussage, daß Hybride nicht fruchtbar sind, ist falsch. Es gibt viele bekannte Beispiele, wie Maultier und Liger, wo das der Fall ist, aber das als grundlegendes Merkmal anzunehmen, ist ein Fehlschluss. Es wird sogar angenommen, daß fruchtbare Hybride einen wichtigen Faktor bei der Bildung neuer Arten ausmachen können. Es wird unterschieden zwischen interspezifischen Hybriden, also zwischen Arten, und intraspezifischen Hybride, also zwischen Unterarten. Interspezifische Hybride sind meist fruchtbar. Brauch man nicht zu studieren, findet man bereits bei Wiki. Dass Wolf und Hund als gleiche Art anzusehen sind, ist nicht ganz unbestritten. Anfangs wurden sie als verschiedene Arten betrachtet. Der Artbegriff ist in der Biologie aber auch nicht immer trivial. Ein Artbegriff sagt aus, dass nachkommen fruchtbar sein müssen (Ernst Mayr). Das stammt aber noch aus einer Zeit vor genetischen Analysen. Hybride aus Wolf und Koyote sind zum Beispiel fruchtbar, aber verschiedene Arten. Hund und Wolf sind genetisch gesehen inzwischen soweit divergiert, dass es gesichert mindestens Unterarten sind, aber durchaus diskutiert wird, sie als verschiedene Arten zu betrachten. Früher, basierend auf Darwin und Lorenz, https://retrieverman.wordpress.com/2009/10/23/the-worst-theory-on-dog-origins) wurde ja angenommen, daß andere Canidae wie Schakal auch zu den Hunden beigetragen haben (https://www.saspublishers.com/media/articles/SJAVS_411472-475.pdf). kürzlich gab es eine genetische Untersuchung, die bestätigt hatte, daß der Hund vom Wolf abstammt, bzw ob andere Canidae eine Rolle spielen (https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33122379, https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29747566, https://www.scienceintheclassroom.org/research-papers/tell-tail-signs-dual-dog-domestication). Die Aussage, daß Kreuzungen aus Hund und Wolf keine Hybride seien, ist also faktisch falsch, auch unter Berücksichtigung der modernen zoologischen Taxonomie. /Klugscheiß-Modus aus Die Diskussion zum Grad der Hybridiesierung in Deutschland und den tatsächlichen Anteil ausgesetzt domestizierter Hybriden ist schwierig. Es gibt wenige Untersuchungen, aber wissenschaftlich wird für Deutschland nur ein minimaler Grad der Hybridiesierung aufgezeigt. Mir fehlen hier Beweise oder klare Evidenz dafür, daß es ein reales Problem in Deutschland ist. https://www.nature.com/articles/s41437-021-00429-6 "Genomweite Vergleiche mit eurasischen Wölfen belegen, dass die Wölfe in Deutschland abgesehen von geringen Spuren historischer Hybridisierungsereignisse keinen erhöhten Anteil an DNA von Haushunden im Genom tragen." (https://www.dbb-wolf.de/Wolfsmanagement/monitoring/genetische-untersuchungen)
Ich habe ja nicht geschrieben das Hybride zu 100% nicht fruchtbar sind sondern zu 99%. Und das ist bei den heutzutage lebenden bekannt echten Hybriden der Fall. Habe auch schon Dokus gesehen wo es ein Maultier/Maulesel ein Fohlen bekam....aber das ist extrem selten also von "viele Fälle" kann man da nicht sprechen.😉. AUCH gibt es keinen einzigen belegten/nachgewiesenen Beweis das z.B. ein Maultierhengst/Mauleselhengst fruchtbar ist/war. Die wenigen fälle waren/sind bisher Stuten. Also auch ein Maultier/Maulesel Hengst mit einer Pferde oder Eselstute zu decken bringt/brachte bisher keine bekannten/dokumentierten/belegten Nachwuchs...😉 aber ist nun so ziemlich offtopic 🤣
 
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Sebbi
26. Jan. 09:58
Nein habe ich nicht. Die Hunde müssen auf dem Weg bleiben.
…und wer sagt den Wölfen, dass sie nicht auf den Weg dürfen?😉
 
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Sebbi
26. Jan. 10:39
Wir hatten im Dezember eine Wolfsbegegnung, dabei haben wir es nicht mal bis in den Wald geschafft. Bereits auf dem Weg durch die Siedlung zum Feldweg ging das wilde Gebell der Hunde in der Nachbarschaft los. Es war etwa 5:30 und ich war noch nicht richtig wach und dachte nur „???“ und ging weiter. Wir gingen keine 20m den Feldweg hoch, ich trug eine Stirnlampe und während unser Hund schnüffelte, leuchtete ich über die Wiese, die in Richtung „Gebell“ runter geht und dann sah ich zwei Augen und gab unserem Hund das Kommando „zurück“. Ich war sofort hellwach und versuchte ruhig zu bleiben. Aber unser Rüde gab sofort dieses abgehackte Warngebell ab und ich schliff ihn hinter mir her. Ruhig, aber bestimmend. Er drehte sich immer wieder um und bellte so komisch, selbst noch als wir auf der ersten beleuchteten Kreuzung waren. Wir bogen rechts ab. Ich griff nach meinem Handy, um Zuhause anzurufen und drehte mich leicht Richtung Kreuzung und sah ihn / sie mitten auf der Kreuzung. Als ich mich das nächste Mal umdrehte, waren wir allein. Seit dem Morgen gehen wir unsere Morgenrunde / Abendrunde nur noch im Wohngebiet. Ob ich Angst hatte? - definitiv.
Welche Farbe hatte die Reflektion der Wolfsaugen?